Topartikel Allgemein Zitat der neuen Woche !

 "Ich bleibe dabei, dass wir oft an Wahl-

    kampfaussagen gemessen werden, ist

     nicht gerecht."

   Franz Müntefering, FAZ vom 05.09.2006

Veröffentlicht am 19.01.2020

 

Allgemein Auschwitz 75 Jahre danach – Ein deutsches Verbrechen an der Menschlichkeit

Ich gedenke – Ich trauere – Ich vergesse nicht - Ich schäme mich

 

Ich könnte „die Gnade der späten Geburt“ geltend machen, so hat des der frühere Bundeskanzler Kohl 1983/84 missverständlich ausgedrückt, um die deutsche Schuld am millionenfachen Mord an den Juden, den vor 1930 Geborenen zuzuweisen. Natürlich weiß ich, dass es keine deutsche Kollektivschuld gibt. Aber eine Kollektivscham stände uns Spätgeborenen gut zu Gesicht. Nur dann kann nämlich offen das Grauen wahrgenommen und ein offensives Engagement gegen das Vergessen begonnen werden. Heute, vor 75 Jahren wurde das KZ Auschwitz von sowjetischen Soldaten befreit. Ein Gedenktag? Ja, einer mit besonderem Auftrag. NIE WIEDER! So hat es sich bei mir eingebrannt, als ich die NS-Zeit „verstanden“ und die unglaublichen Auschwitz-Bilder gesehen habe. Dass Dorsten ein brauner Mosaikstein im Ganzen war, wissen wir spätestens seit 1980. In mehreren Büchern, mit dem Titel „Dorsten unterm Hakenkreuz“, hat eine Dorstener „Forschungsgruppe von unten“ das dokumentiert, was auch hier war und bislang verschwiegen wurde. Und heute, 75 Jahre nach Kriegsende und Auschwitz denke ich an die Opfer, trauere mit den Hinterbliebenen und schäme mich für das, was Deutsche und Deutschland  uns dauerhaft als geschichtliche Last auf die Schultern gelegt haben. Blicken wir den Wenigen, die Auschwitz überlebt haben, direkt in die Augen. 75 von ihnen hat der Fotograf Martin Schoeller beeindruckend portraitiert*, dass wir in den Gesichtern lesen und nicht vergessen können.

Dirk Hartwich  http://spd-rhade.de

 

*) SURVIVORS – Faces of Life after the Holocaust. Zeche Zollverein Essen bis zum 26. April

Veröffentlicht am 24.01.2020

 

Allgemein Die Welt blickt nach Davos. Wir auch – mit einem Gedicht von Engelbert Volks*

Weltwirtschaftsgipfel in Davos

 

Weltwirtschaftsgipfel in Davos

Ja, ohne Greta wär’ nix los

Denn, Ihr Eliten, woll’n wir wetten

Die Greta wird das Klima retten

 

Sie wird den reichen Kopf euch waschen

Euch „Heuchler“ nennen und auch "Flaschen"

Euch dann mit Wissenschaftsvertrauen

Die Wahrheit um die Ohren hauen

 

Ob Trump, Xi, Putin oder Merkel

Für sie sind alle Umweltferkel

Ob Nestlé, Exxon, BMW

Sie spült sie alle durchs WC

 

Und alle Welt wird live es sehen

Wo Greta ist, ist Weltgeschehen

Die Medien sind von ihr begeistert

Weil sie die Klimakrise meistert

 

So hält der clevere Klaus Schwab

Die Medienmeute klug auf Trab

Wenn Greta dann reist nach Berlin

Die Journalisten sich verzieh’n

 

Dann wird der Schampus aufgemacht

Und in den Suiten laut gelacht

Dann geht’s Black Rock um Rentnergelder

Und Shell, BP um Erdölfelder

 

Und nach dem dritten Gläschen Sekt

Wird Merkel und Macron gesteckt

Nun nicht ans Klima mehr zu denken

Stattdessen Steuern brav zu senken

 

„Lasst Greta schimpfen, appellieren

Die Medien alles publizieren

Die Schüler freitags protestieren

Die Wissenschaft analysieren

 

Wir wissen doch, was uns’re Welt

Im Innersten zusammenhält

Nur Macht und Geld und Geld und Macht!"

So feiern sie die ganze Nacht

 

*) Engelbert Volks ist seit fast 50 Jahren Mitglied der SPD, Ortsverein Velen-Ramsdorf (NRW) sowie Fraktionsvorsitzender im Velener Stadtrat

http://spd-rhade.de

Veröffentlicht am 23.01.2020

 

Allgemein Eine Grüne Woche in Dorsten – das wäre mal was, auch für unsere Ostfrieslandschau?

Landwirtschaft, Tierwohl, Umweltschutz - nie waren die Widersprüche größer

 

Berlin, Grüne Woche. Alle Jahre wieder präsentiert sich hier die Landwirtschaft mit ihren Produkten. Die Landwirtschaft gibt es aber nicht mehr. Die Demonstrationen beweisen es. Traditionell arbeitende Bauern treffen auf Biolandwirte und Umweltschützer. Dazwischen die Ministerin  Julia Klöckner, CDU, die sich mit ihren „sowohl als auch“ völlig verzettelt. Das, was in Berlin sichtbar ist,Vorschaubild spielt sich auch in Dorsten ab. Nicht unbedingt auf der Straße, aber in den Köpfen. Landwirtschaft, egal in welcher Form auch immer und Umweltschutz sind untrennbar miteinander verbunden. Im Klimaschutzkonzept der Lippestadt ist relativ genau dokumentiert, wo wir gemeinsam anpacken müssten. Die Landwirtschaft ist dabei ein wichtiger Akteur, aber halt nur einer. Wir alle sind aufgefordert, unseren Beitrag für ein verantwortungsvolles Handeln zu leisten. Eine „Grüne Woche Dorsten“ (Ostfrieslandschau Leer)könnte dazu ein Ansatz sein. Eine Anregung an unseren Dorstener Klimaschutzbeauftragten, die Parteien, die Umweltverbände – kurz an alle, denen unsere heimische Umwelt etwas bedeutet.

 

Eine Rhader Anregung http://spd-rhade.de

Vielleicht kann unsere Veranstaltung über unser Wasser, im April, neuen Antrieb und neue Anregungen für die Ostfrieslandschau geben. Wir sollten nichts unversucht lassen, Einfluß zu nehmen.   

Veröffentlicht am 21.01.2020

 

Kommunalpolitik Ein voller Erfolg

Im wahrsten Sinne des Wortes. VorschaubildDie Hütte war voll ,die Stimmung und Timo Wölken gut. Circa 120 Gäste hatten sich im City-Haus in Leer eingefunden; ein Querschnitt der Leeraner Bevölkerung. Es war ein im allerbesten Sinne gemeinter, voller ErfolgVorschaubild der uns Sozis hier gelungen ist. Wir haben gezeigt, was wir können und was wir wollen. Unsere Kreisvorsitzende und Timo Wölken haben sehr überzeugend dar gelegt, die Sozialdemokratie ist nicht tod aber sie hat es sehr schwer. Wir müssen für unsere Demokratie und unsere SPD kämpfen. Ein ausführlicher Bericht folgt. Eigener Bericht und Fotos H.Burghardt

Veröffentlicht am 18.01.2020

 

Allgemein Herzlichen Glückwunsch!!

 

Herzliche Glückwünsche lieber Franz, lieber „Münte“, schickt Dir zum 80. Geburtstag der SPD Chor „Rote Töne“ aus Leer!!

Vorschaubild

Veröffentlicht am 16.01.2020

 

Bundespolitik Nicht vor den falschen Karren spannen lassen

Was hat die Bonpflicht mit dem Thema Gerechtigkeit zu tun?

Immer wieder sind es Lücken in unseren Gesetzen, die „findige“ Köpfe nutzen, um den Staat zu betrügen. Den Preis für dieses ungesetzliche Handeln zahlen wir alle, die ehrlich sind und die vereinbarte Steuer auf Umsatz und Dienstleistung entrichten. Die Forderung, endlich durchzugreifen und die Gesetzeslücken zu schließen, wird wohl von allen unterschrieben. Trotzdem erleben wir zurzeit eine künstliche und geschürte Aufregung wegen der seit Jahresbeginn in Kraft getretenen Bonpflicht. Besonders die Bäcker versuchen über ihre Kunden Stimmung zu machen. Ein Fehler, weil sie sich indirekt genau vor jene stellen, die es mit der Steuerpflicht nicht so genau nehmen. Dass nicht wenige Registrierkassen bereits vom Hersteller so konstruiert sind, dass nicht jede Buchung dokumentiert wird, ist Allgemeinwissen. Während in Italien, wer hätte das gedacht, für (fast) jede Leistung eine Quittung, sprich Bon, ausgestellt wird, wird in Deutschland gar nicht so selten, die Übernachtung, das leckere Mittagessen, die Tasse Kaffee, bar und quittungslos beglichen. Das Stückchen Papier ist nicht das Problem, die ungesetzlich gesparten Steuern in Milliardenhöhe schon. Bevor wir uns also vor den Karren einiger Bäcker spannen lassen, die einen Popanz aufbauen, sollten wir uns über ein Stück Steuergerechtigkeit freuen.

Ein Zwischenruf aus Rhade   http://spd-rhade.de

Veröffentlicht am 10.01.2020

 

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