40 Jahre Kindergarten „Kunterbunt“
Heisfelde. Sein 40-jähriges Bestehen feierte mittlerweile der Kindergarten „Kunterbunt“ in der Dorfstraße. In feierlichem Rahmen wurde Rückblick gehalten und allen Unterstützern gedankt. Viele Gäste waren zu diesem Anlass gekommen: Kinder und Eltern, Ehemalige mit inzwischen eigenem Nachwuchs, Vereinsmitglieder und Unterstützer, Vertreter/innen von Institutionen, Vereinen und Schulen – und hier vor allem der Eichenwallschule von der gegenüberliegenden Straßenseite. Auch Bürgermeister Wolfgang Kellner gratulierte zu diesem freudigen Ereignis. Er erinnerte an die Anfangsjahre des Kindergartens, in der die neue Pädagogik durchaus mit Misstrauen geäugt wurde.
Gegründet wurde die Einrichtung als Kinderspielkreis in einem ehemaligen Ladengeschäft im Moorweg. 1978 erfolgte dann der Umzug in die jetzigen Räumlichkeiten, das ehemalige Gemeindebüro von Heisfelde. Orts- und Stadtratsmitglied Günther Tietjen half damals maßgeblich, dass die neuen Räumlichkeiten dem Verein zur Miete übertragen wurden. Gründungsmitglieder des Vereins waren u. a. Elisabeth Grüßing und Margarethe Beykirch. Kurze Zeit später stieß Soile Nöteberg dazu, die den Kindergarten über Jahrzehnte mit großem Engagement leitete. Nach deren Ausscheiden übernahm schließlich Heidi Krause-Schmidt diese Aufgabe.
Die amtierende Leiterin – inzwischen auch bereits seit 30 Jahren im „Kunterbunt“ tätig – charakterisierte mit einem Augenzwinkern die hervorstechenden Eigenarten und besonderen Begabungen aller Mitarbeiterinnen. Den Bildungsauftrag nehme man sehr ernst, betonte Krause-Schmidt. Verschmitzt unterstrich sie, man müsse schließlich auch den Wissensdurst im kindlichen Treiben erkennen, wenn diese versuchten herauszufinden, wie vieler Zahnbürsten es bedürfe, um eine Toilettenverstopfung herbeizuführen.
Musikalische Vorführungen der Kinder und ein reichhaltiges Buffet rundeten die gelungene Feier ab. Bei Häppchen und Getränken wurde manche Erinnerung aufgefrischt und das Erreichte durchaus mit Stolz betrachtet.
Bericht und Bild Remmer Hein
