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Es kommt ein Schiff geladen, führ gern nen Hafen an,
das Sperrwerk ist geschlossen – warten heißt es dann.
Der Sauerstoff, er ging verloren, durch abgrundtiefe Baggerei,
damit für Meyers Monsterpötte, der Weg zur Küste immer frei.
Wen kümmerts schon, wenn Tidesteurung, der Häfen Umschlag
drastisch senkt,
wenn Arbeitsplätze sind gefährdet, und manch ein Unternehmer
denkt,
ob es noch lohnt, in Leer zu bleiben, zu trotzen Schlick und
öder Pier,
und gibt es wenigstens nen Ausgleich – oder zahln die Zeche
wir?
Und das Sperrwerk, dass genannte, einst gebaut zum „Schutz
vor Flut“,
würd 700 mal im Jahr betätigt – tut das einem Bauwerk gut,
dass bisher hat bewältigt knapp zehn Auf-Zus in einem Jahr,
und beim Versuch die Ems zu steuern, ein Dalben, ups,
verschwunden war?
Alleingelassen mit den Kosten vom Schlick den Hafen zu
befrein,
sollen nun die Dummen, erneut die Hafenstädte sein?
Liebe Narren, liebe Jecken, es gibt ne Lösung simpel, schlicht,
dann würd die Narretei hier enden, aber die will Meyer nicht!!
Drum liebe Leute lasst euch sagen,
die weise Cree hats formuliert,
was wir zerstört, vernichtet haben,
dereinst zum Fluch der Menschheit wird!
Alaaf und Helau aus Heisfelde,
Beate Stammwitz
