Liebe Genossinnen und Genossen der Rhader
SPD, ich kann beim Studium der regionalen
und überregionalen Presse keine Unterstel-
lungen und Herabsetzungen der SPD oder
ihres Spitzenpersonals erkennen. Selbst-
verständlich, und das ist auch gut so,
Liebe Genossinnen und Genossen der Rhader
SPD, ich kann beim Studium der regionalen
und überregionalen Presse keine Unterstel-
lungen und Herabsetzungen der SPD oder
ihres Spitzenpersonals erkennen. Selbst-
verständlich, und das ist auch gut so,
tauchen Fragen über das Spitzenpersonal, über
die Zurückhaltung des Parteivorsitzenden usw.
in der Presse auf. Jeder weiß, wenn er sich in
die Öffentlichkeit begibt, dass er von den
Medien beobachtet wird und sie ja auch für
seine Zwecke einsetzt. Ein Beispiel dafür ist
sicher unser früherer Kanzler Schröder.
Nur, zur Ehrlichkeit des Wechsels von Martin
Schulz nach Berlin gehört auch, dass er mit
Unterstützung von Jean Claude Juncker lange
versucht hat, noch zwei weitere Jahre Parla-
mentspräsident zu bleiben.Als es jedoch dafür
keine Mehrheiten in Brüssel mehr gab, ent-
schied Martin Schulz sich für Berlin. Dass
dies die Presse aufgreift, kann man doch ver-
stehen.
Die frühzeitige Nominierung von Peer Steinbrück
zum Kanzlerkandidaten 2012 hat in meinen
Augen nicht durch Zeitungsmeldungen kein gutes
Ende gefunden. Vielleicht passte der Kandidat
nicht zum Programm der SPD und einige
Äußerungen und Taten des Herrn Steinbrück
waren sicher unglücklich. Da spielte der Zeit-
punkt der Kandidatennennung keine Rolle.
Nein,- ich glaube die Medien sind doch nicht
immer Schuld, und seien wir froh, dass bei uns
noch die Presse-und Meinungsfreiheit ein hohes
Gut ist. -Wir wollen keine türkischen Verhält-
nisse - oder?
Horst Bohlen

1. Vorsitzender: Andreas Kunstreich-Deutsch
„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“
Willy Brandt, 15. September 1992
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