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DGB/Werner Musterer
Wie sieht es denn aus mit dem viel zitierten Mangel an qualifiezierten Mitarbeitern? Alle Branchen klagen und rufen nach dem Bund, der hier ihrer Meinung nach, alles verbummelt hätte. Was aber haben die Betriebe und Großunternehmen um ihre fachkräfte selber auszubilden? Wenn ein Betrieb ausbildet,sind die großen schnell dabei die Ausgebildeten abzuwerben. In den Betrieben ist ist Arbeitsverdichtung so groß, dass die Beschäftigten abwandern. An anderer Stelle wird zB auf den Inseln, der Wohnraum selbst für Insulaner knapp geschweige denn den für Aushilskräfte und dann kommt die Frage der Bezahlung noch hinzu. Die ganz große Frage nach Fachkräften stellt sich in den Pflegeberufen, bei den Lehrern, bei den Erziehereinnen und man glaubt es kaum auch bei den Fußballerinnen und Fußballern. Hier wird man mit "Ich hab die Haarre schön" und mit "HackeSpitze eins,z wei, drei", nichts mehr reißen können. Hiergenau wie überall, den eigenen Nachwuchs für sich ausbilden und nicht an andere Vereine verhöcken, sondern spielen lassen!! Im Ausland die Mitarbeiter einkaufen ? Ist das die Lösung? Warum, wollen so viele Menschen lieber weniger oder gar nicht arbeiten aber dafür gut bezahlt werden? Warum soll nicht mehr nach Leistung bezahlt werden? Fragen über Fragen und es gibt noch eine Menge mehr aber wer hat die richtigen Antworten, über allem steht immer der Mensch und Zwangsarbeit gibt es in einer Demokratie nicht. Wir sollten uns folgende Zahlen bitte genau anschauen:
Laut Ministerium gab es im dritten Quartal 2022 nach Ergebnissen der Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und
Das ist schon ein Hammer! Nach 40 Dienstjahren macht mich das doch sprachlos und nachdenklich!
Ist damit nur der Staat gefragt? Ein Satz von J.F.Kennedy fällt mir da ein:
"Frage nicht was der Staat für dich tun kann, frage dich was du für den Staat tun kannst!" Bericht: H.Burghardt
