Finde nur ich, dieses Schreiben unverhältnismäßig!!???

Veröffentlicht am 20.09.2015 in Kommunalpolitik

VorschaubildFoto:OZ

Lese ich dieses Schreiben genau, frage ich mich, ob die Stadträte sich diesen Druck, von den Betreibern, gefallen lassen müssen. Wenn ich unhöflich wäre, kämen ganz andere Worte zustande. Wir hoffen auf viele Leser, um ganz deutlich zu zeigen, das es Ihnen nicht um die Energiewende geht. 

Liebe Stadtratsmitglieder, dieses Pamphlet sollte Sie doch noch einmal zum Nachdenken anregen. H.Burghardt

 

Pressemitteilung zum Repowering-Vorhaben Windpark Hohegaste vom 15.09.2015

Repowering Vorhaben dient der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes
der Stadt Leer
„Renommierter Professor soll beantworten, ob Emden den Klimawandel
übersteht“, „Das Kohlekraftwerk in Eemshaven ist ein Desaster“, so lauteten
die Überschriften zu Beginn der Woche. In Leer soll über ein Repowering
Vorhaben entschieden werden, welches die Leistung eines Windparks auf
einen Schlag auf 50.400 MWh pro Jahr verdreifachen würde. Es könnte
scheitern an der Leeraner Politik, die sich zwar im Jahr 2012 einstimmig für
das Klimaschutzkonzept ausgesprochen hat, das von der Stadt Leer ebenso
wie die Potenzialstudie für Windenergie beauftragt und teuer bezahlt
wurde, aber sich jetzt durch das Thema Infraschall verunsichern lässt. Infraschall
ist zurzeit in aller Munde genau wie vor 10 Jahren der Elektrosmog,
den heutzutage kaum noch jemanden interessiert, denn jeder hat ein
Handy oder WLAN. Dass im Inneren eines PKW der gemessene Infraschallwert
höher ist als in der Nähe (180 m Abstand) einer 3 MW-Windenergieanlage
ist nur den wenigsten bewusst.

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Durch die Umsetzung des Repowering-Vorhabens Hohegaste sollen die vorhandenen
13 Windenergieanlagen (WEA) durch 6 WEA des Typs Enercon E
101 ersetzt werden. Das Investitionsvolumen liegt bei ca. 26 Mio. Euro, die
Stadt Leer kann in den nächsten 10 Jahren mit Gewerbesteuereinnahmen in
Höhe von ca. 2 Millionen Euro rechnen. Auswirkungen durch Schall (inkl.
Infraschall) und Schatten werden sich nur unwesentlich verändern, denn
diese sind gesetzlich geregelt und aufgrund der mittlerweile höheren Anforderungen
durch den Gesetzgeber werden sich die Schallimmissionen sogar
leicht verringern. „Die alten Windenergieanlagen sind bereits seit 1997
in Betrieb und es hat bislang keine Beschwerden gegeben.“, so die Geschäftsführer
der Betreibergesellschaft, die als Investor für das Vorhaben
auftritt. Um allen Befürchtungen entgegen zu treten werden Infraschallmessungen
an neuralgischen Punkten angeboten.
Über eine Bürgerbeteiligung wurde von den Investoren bislang noch nicht
gesprochen, da Anbieter von Vermögensanlagen verpflichtet sind sehr
kostenintensive Verkaufsprospekte zu erstellen und diese bei der Bundesanstalt
für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu hinterlegen und prüfen
zu lassen, bevor sie sie öffentlich anbieten. Aufgrund der ungewissen politischen
Lage will die Betreibergesellschaft mit dieser Investition noch bis zu
einer Beschlussfassung abwarten und anschließend einen solchen BaFin-
Prospekt in Auftrag geben. Angedacht ist, bevorzugt den Anwohnern in
unmittelbarer Umgebung des Windparks eine Beteiligung zu ermöglichen.
Ein solches Projekt erfordert Geduld, dass mussten die Vorhabenträger, die
schon einige 100.000 Euro investiert haben jetzt erleben. Bereits Anfang
2012 begannen die Naturschutzfachlichen Untersuchungen. Der Beginn des
Bauleitplanverfahrens (Änderung Flächennutzungs- und Bebauungsplan)
wurde im September 2013 beantragt. Nach diversen öffentlichen und fraktionsinternen
Informationsveranstaltungen, sowie Vorstellungen in den
Fachausschüssen Energie und Umwelt sowie Stadtentwicklung wurde nach der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit/Träger öffentlicher Belange vom Ausschuss für Stadtentwicklung in seiner Sitzung vom 16.Juni der Be-schluss gefasst, dass der vorgelegten Abwägung und dem Entwurf, inkl. Umweltbericht zugestimmt wird und die weiteren Verfahrensschritte (Be-teiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und sonstigen Trägern öffentli-cher Belange) eingeleitet werden soll. Jetzt muss der Verwaltungsausschuss entscheiden. Im Allgemeinen richtet sich der Verwaltungsrat nach den Empfehlungen der jeweiligen Ausschüsse. Auf einer Informationsveranstal-tung am 03. September konnten sich alle interessierten Rats- bzw. Aus-schussmitglieder erneut über die von den Anwohnern des Windparks hauptsächlich befürchteten Auswirkungen, den Infraschall und die Wert-minderung von Immobilien, informieren. Zwei unabhängige Fachdozenten konnten durch diverse Untersuchungen und eigene Messungen belegen, dass es bislang nicht zu Wertminderungen durch Windenergieanlagen ge-kommen ist und dass Infraschall, der durch Windenergieanalagen erzeugt wird keine negativen Auswirkungen auf die umliegenden Bewohner hat. Der Windpark Hohegaste hat in seiner jetzigen Form Bestandsschutz, doch bald läuft der TÜV ab. Windenergieanlagen haben im Allgemeinen eine Le-bensdauer von ca. 20 Jahren. So bietet sich nun die Chance die alten WEA durch neue wesentlich leistungsstärkere Anlagen zu ersetzen. Ein Austausch der alten Anlagen durch neue derselben Klasse ist aus verschiedenen Grün-den nicht möglich.
Was soll nun werden, folgt die Stadt Leer ihren festgelegten Klimazielen? Tschernobyl und Fukushima sind gewesen, Esenshamm und Lingen stehen vor der Tür. Erderwärmung und der Anstieg des Meeresspiegels rücken in den Fokus der Politiker. Es stellt sich die Frage, wie hoch das Wasser steigt, wenn nicht die erneuerbaren Energien weiterhin ausgebaut werden.
Wortzahl: 653
Zeichenzahl ohne Leerzeichen: 4318
Ansprechpartner:
Gerhold van Hoorn
Mob.: 0176/32305180

 

SPD-Ortsverein Heisfelde-Nüttermoor

Vorsitzender: 

Andreas Kunstreich-Deutsch                                                                           

Spruch des Monats

„Wer die Wahrheit nicht weiß,
der ist bloß ein Dummkopf.
Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt,
der ist ein Verbrecher.“ 

Bertolt Brecht

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SPD-Stammtisch

Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.



Walken mit der SPD

SPD.Löppt.

Die Walkinggruppe der SPD „SPD.Löppt.“ ist wieder unterwegs. Am 30. August um 11 Uhr geht es los auf dem Parkplatz am Hallenbad Plytje. Wir freuen uns auf alle, die Lust auf Walking für etwas mehr als fünf Kilometer haben – so schnell, dass alle mithalten können. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag um 11 Uhr. 





Die nächste OV-Sitzung

findet am 08.09.2026, um 19:30 Uhr

in Günters Hütte, im Lütjeweg statt. 



SPD Kreisverband

Vorsitzende:

Anja Troff-Schaffarzyk

Tel.:  0491 – 61160
Fax.: 0491 – 5353

Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de

SPD Kreistagsfraktion

 

Fraktionsvorsitzender: 

Helmut Geuken

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SPD Kreistagsfraktion

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SPD Stadtratsfraktion

Fraktionsvorsitz:

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Mitglieder des SPD-OV Heisfelde-Nüttermoor:

Beate Stammwitz

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Landkreis Leer Landrat

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Der direkte Kontakt zu:

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Mitglied im Deutschen Bundestag

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