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Hermann Tempel
Der spätere Schriftleiter und Reichstagsabgeordnete Hermann Tempel (1889-1944) machte als angehender Lehrer 1912/13 eine Zwischenstation in Heisfelde.
Horst Milde schrieb über ihn:
„Hermann Tempel gehörte in den 20er und 30er Jahren
zu den führenden politischen Vertretern des Weser-
Ems-Raumes. Seine politische Haltung ist noch heute
Vorbild.“
Zu Ehren Hermann Tempels entschied der Gemeinderat
Jemgum 1989 [1], den neugeschaffenen Dorfplatz in
Ditzum "Hermann-Tempel-Platz" zu nennen und einen
von Bildhauer Böke aus Leer geschaffenen Bronzekopf
von Tempel am Siel aufzustellen. Die Stadt Leer ehrte
ihren früheren Repräsentanten, indem sie ein saniertes
Altgebäude, in dem die Stadtbibliothek beheimatet ist
, den Namen „Hermann Tempel - Haus“ gab. Eine am
Haus angebrachte Bronzetafel gibt darüber Auskunft.
Hermann Tempel verbrachte seine Kindheit mit seiner
Mutter und seinen Geschwistern ab 1892 in Aurich und
ab 1902 in Emden. Er war nicht verheiratet und hatte
keine Kinder. Am 27.11.1944 ist er in Oldenburg
verstorben.
Text : Berend Schröder
