
Foto: Behrend OZ
Freitagmittag am 03. Juli 12:00 Uhr, hatten Horst Bohlen und ich unseren Termin bei Herrn Johannes Poppen, Geschäftsführer des Modehauses Leffers in Leer. Ganz gespannt was uns erwarten würde betraten wir das Modehaus Leffers. Herr Poppen erwartete uns bereits. Es war ein heißer Tag und so ganz kalt war unser Gespräch auch nicht. Diesen Mann muss man Live erleben, um zu verstehen was ihn umtreibt. Er strahlt aus, top informiert zu sein, immer auf der Suche nach der nächsten Idee, für sein Modehaus, der FUZO und der Stadt Leer. Immer im Hinterkopf was ist richtig, wenn ich es mache oder wenn ich es lasse. Da er seinen "Laden" immer top in Schuß hat, verlangt er es auch von anderen. Zum Beispiel die Verantwortung der Stadt Leer, für die Standards zu sorgen. Eine Kreisstadt mit einem Bahnhof, in so einem Zustand über längere Zeit ist für das Ansehen selbiger nicht förderlich. Genauso der Hickhack mit dem Tunnel. Und die Fuzo bedarf einer Verjüngungskur und da hat die Stadt in Vorleistung zu treten; damit den Geschäftsleuten, das Argument genommen wird, wenn "DIE" nichts tun, brauchen wir es auch nicht. Hier ein Blumenkasten und da eine andere Pflasterung wird es nicht bringen. Er beklagt die vertane Chance das ECE Center zu bauen. Leer wäre, so seine Einschätzung, über Jahrzehnte unschlagbar gewesen. Wenn die Bürgermeisterin erklärt es sei kein Geld für Investitionen vorhanden oder nur wenig, sollte man das Wenige in die Hand nehmen und etwas Sinnvolles damit anstellen. Die einfache und nicht neue Erkenntnis:" Stillstand ist Rückschritt", erklärt Herr Poppen mit dem Beispiel Winschoten: Dort werden 10-15 Millionen € nur für die Infrastruktur der FUZO in die Hände genommen.
Fortsetzung folgt!!! Eigener Bericht. H.Burghardt
