Sexuelle Gewalt: Nein heißt Nein!

Veröffentlicht am 14.06.2016 in Bundespolitik

Grafik mit Zitat von Katarina Barley: Der Grundsatz ‚Nein heißt Nein‘ gehört dringend ins Sexualstrafrecht!

Die SPD will das Sexualstrafrecht in Deutschland verschärfen. Künftig soll der Grundsatz gelten: Nein heißt Nein! Doch die Union blockiert seit Monaten.

„Der Grundsatz ‚Nein heißt Nein!’ gehört ins Sexualstrafrecht“, sagte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley am Montag. Die von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) angestrebte Reform sei „dringend notwendig“.

„Nein heißt Nein - das muss rein ins Gesetz“, hatte auch Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig im ARD-Morgenmagazin zuvor gefordert. Es könne nicht sein, dass ein Täter nicht verurteilt werde, wenn sein Opfer weine und bettle, sich aber nicht gegen eine Vergewaltigung wehre. „Unser Sexualstrafrecht ist zu lasch.“

Maas offen für weitere Verschärfungen

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) verlangt seit Monaten von der Union, die Verschärfung des Sexualstrafrechts nicht länger zu blockieren. Frauen müssten besser vor sexualisierter Gewalt geschützt werden. „Die Reform ist dringend notwendig, um eklatante Schutzlücken zu schließen“, bekräftigte er am Samstag.

Werde die schutzlose Lage für sexuelle Übergriffe ausgenutzt, müssten Täter dafür konsequent bestraft werden können. Dabei zeigte er sich erneut offen für weitergehende Änderungen an seinen Gesetzesplänen. „Auch für eine praxistaugliche ‚Nein heißt Nein!’-Lösung sind wir offen.“

Sexualisierte Gewalt: Jede Dritte betroffen

Jede dritte Frau in der Europäischen Union erlebt sexualisierte und/oder körperliche Gewalt. Mehr als jede zweite erlebt sexuelle Belästigungen. Die allermeisten Vergewaltigungen bleiben straffrei. Bislang sind sexuelle Handlungen nur dann strafbar, wenn das Opfer Gegenwehr leistet oder nur drauf verzichtet, weil Gewalt angedroht wird.

Barley: Union blockiert Lohngerechtigkeit

Generalsekretärin Barley sieht CDU und CSU auch beim Thema Lohngerechtigkeit auf der Bremse stehen. „Mit der Union ist eine moderne Politik für die Belange von Frauen nur sehr schwer durchzusetzen“, beklagte sie am Montag.

Das von Ministerin Schwesig erarbeitete Gesetz zur Lohngerechtigkeit werde nun schon lange im Bundeskanzleramt blockiert. Die SPD wolle mit dem Gesetz die Lohnlücke von 21 Prozent zwischen Männern und Frauen schließen.

„Wir beziehen uns dafür auf den Koalitionsvertrag und erwarten, dass die Union sich an die Verabredungen hält. Frauen brauchen ein Auskunftsrecht, um wissen zu können, ob sie im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen schlechter bezahlt werden. Erst dann können sie sich effektiv dagegen wehren“, betonte Barley.

 

SPD Ortsverein-Heisfelde-Nüttermoor

1. Vorsitzender:  Andreas Kunstreich-Deutsch                                                                           

Spruch des Jahres

„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“
Willy Brandt, 15. September 1992

Counter

Besucher:1162722
Heute:212
Online:1

! Termine !

  Walking mit der SPD

 SPD. Löppt.

Bei gutem Wetter treffen wir uns Sonntags um 11.00 Uhr vorm Vereinsheim Frisia Loga. Wir gehen etwa eine Stunde. Neue Gesichter (auch ohne Parteibuch) sind herzlich willkommen.



Wir spenden Blut, denn wir lieben das Leben!!





Die nächste OV - Sitzung findet, am 11.08.2026, in Günters Hütte, im Lütjeweg statt. 



AG 60plus trifft sich jeden 2. Mittwoch im Monat um15:00 Uhr in der SPD- Geschäftsstelle, Leer, Friesenstr.



SPD Kreisverband

Vorsitz: Anja Troff-Schaffarzyk

Tel.: 0491 – 611 60
Fax.: 0491 – 535 3

Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de

SPD - Kreistagsfraktion

Fraktionsvorsitzender

Helmut Geuken

Mail: hedogeu@web.de

​​

Kreistagsfraktion

Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:

Beate Stammwitz

SPD - Stadtratsfraktion

Fraktionsvorsitz: H.D. Schmidt

Mail:hds52@web.de

Mitglieder des

OV- Heisfelde-Nüttermoor:

Beate Stammwitz,

Landrat - Kreis - Leer

Matthias Groote SPD  

  Telefon:  Telefon: 0491 926-1265

Im Europaparlament

Für Sie für Europa

Der direkte Kontakt zu:

Tiemo Wölken

Mitglied im Deutschen Bundestag

Anja Troff-Schaffarzyk

Telefon:+49 30 227 73923
Mail: anja.troff-schaffarzyk@bundestag.de

 

Unser Mann in Hannover

Nico Bloem

buero@nico-bloem.de