Steht die Republik jetzt Schlange zum Dialog mit Pegida?

Veröffentlicht am 29.01.2015 in Bundespolitik

Das massenhafte Nein zu Pegida von Bürgern und

Prominenten zeigte auf für die Demokratie

wichtige Art den Lerneffekt im Umgang mit

Rassismus. Aber es verbreitet sich erstaunlicher-

weise die Vorstellung, man müsse mit Pegida-An

hängern reden.-- Kann man durch Dialog heilen?

Ein Beitrag von Horst Bohlen

Es ist schon erstaunlich, welche Aufmerksamkeit die

selbsterklärten Verteidiger des Abendlandes in den

letzten Wochen durch Funk,Fernsehen, Talkshows und

Politikerbesuche erhalten.

Inzwischen werben nicht nur AfDler und Teile der Union

öffentlich um Verständnis für die Sorgen und Ängste

der rassistisch grundierten Mitläufer,sondern auch der

SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Sigmar Gabriel.

Ist es richtig im Falle von Sigmar Gabriel, Leute aufzu-

werten, die ausländerfeindliche Parolen skandieren und

hinter schwarz-rot-gold lackierten Kreuzen herlaufen?

Ich meine nein! Auch nicht, wie Herr Gabriel sagt,als

Privatmann.

Der Privatmann Gabriel gehört auf die Seite derjenigen,

die gegen Ausländerhass und irrationale Ressentiments

protestieren.

Zudem desavouiert er mit dem Auftritt seine General-

sekretärin und seinen Justizminister, die sich klar gegen

jeden Dialog mit Pegida ausgesprochen haben.

Außerdem vermittelt der SPD-Vorsitzende mit seinem

Besuch Verständnis für Leute,die Nazis und Rassisten

hinterherlaufen und Menschen  nichtdeutscher Her-

kunft Angst und Schrecken einjagen.-- Gerade erst

hat der deutsche Außenminister, Frank-Walter Stein-

meier davon gesprochen,daß diese Pegida-Aufmärsche

dem deutschen Ansehen in der Welt schaden.

Herr Gabriel, die Pegidisten benötigen keine Betreuung

politpsychologischer Art, es sind erwachsene Menschen,

die für ihre Sprüche und das Hinterherlaufen hinter

diesen "Rattenfängern" selbst verantwortlich sind.

Denn wenn Minderheitenhetze in Deutschland so viel

Beachtung findet, und Politik da am ehesten reagiert,

wo am lautesten gepöbelt wird, wie ist es dann wohl

um unsere Demokratie bestellt?

Horst Bohlen

 

 

SPD Ortsverein-Heisfelde-Nüttermoor

1. Vorsitzender:  Andreas Kunstreich-Deutsch                                                                           

Spruch des Jahres

„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“
Willy Brandt, 15. September 1992

Counter

Besucher:1162722
Heute:349
Online:2

! Termine !

  Walking mit der SPD

 SPD. Löppt.

Bei gutem Wetter treffen wir uns Sonntags um 11.00 Uhr vorm Vereinsheim Frisia Loga. Wir gehen etwa eine Stunde. Neue Gesichter (auch ohne Parteibuch) sind herzlich willkommen.



Wir spenden Blut, denn wir lieben das Leben!!





Die nächste OV - Sitzung findet, am 11.08.2026, in Günters Hütte, im Lütjeweg statt. 



AG 60plus trifft sich jeden 2. Mittwoch im Monat um15:00 Uhr in der SPD- Geschäftsstelle, Leer, Friesenstr.



SPD Kreisverband

Vorsitz: Anja Troff-Schaffarzyk

Tel.: 0491 – 611 60
Fax.: 0491 – 535 3

Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de

SPD - Kreistagsfraktion

Fraktionsvorsitzender

Helmut Geuken

Mail: hedogeu@web.de

​​

Kreistagsfraktion

Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:

Beate Stammwitz

SPD - Stadtratsfraktion

Fraktionsvorsitz: H.D. Schmidt

Mail:hds52@web.de

Mitglieder des

OV- Heisfelde-Nüttermoor:

Beate Stammwitz,

Landrat - Kreis - Leer

Matthias Groote SPD  

  Telefon:  Telefon: 0491 926-1265

Im Europaparlament

Für Sie für Europa

Der direkte Kontakt zu:

Tiemo Wölken

Mitglied im Deutschen Bundestag

Anja Troff-Schaffarzyk

Telefon:+49 30 227 73923
Mail: anja.troff-schaffarzyk@bundestag.de

 

Unser Mann in Hannover

Nico Bloem

buero@nico-bloem.de