Wir brauchen eine Verkehrswende – im Kopf und auf der Straße

Veröffentlicht am 25.06.2019 in Kommunalpolitik

Ich habe oft Artikel von unseren Genossen aus Rhade/Dorsten NRW auf unserer Homepage, weil Sie Dinge ansprechen, die auch bei uns relevant sind. Auch in Leer fahren scheinbar nur Autos in den Köpfen und für die muss unbedingt etwas getan werden, angeblich. Es muss doch möglich sein, ein vernüftiges Verkehrskonzept mit und nicht gegen die Bürger zu entwickeln. Warum gibt es keine Anhörungen der Bürger und denen die die Konzepte ausarbeiten und den Geswchäftzsleuten zusammen, in der Gruppe SPD/LINKE. Und wenn es das noch nie gegeben hat, dann eben jetzt!! Nicht warten bis ''Andere''uns diese gute Idee klauen. Sommerloch heißt nicht automatisch, schau'n wir mal.     H. Burghardt

 

Zunehmende Motorisierung kann nicht (nur) mit Straßenausbau und intelligenten Ampeln beantwortet werden

 

Die Dorstener Zeitung berichtet aktuell (mal wieder) über die Staus in der Lippestadt. Auslöser seien die drastische Verkehrszunahme und das Nadelöhr Lippe-/Kanalbrücke. Dabei geht es immer um den motorisierten Verkehr. Ausgeblendet wird, dass eine spürbare Verbesserung nur zu erreichen ist, wenn eine Verkehrswende eingeleitet wird, die diesen Namen auch verdient. Nicht E-Roller, vereinfachte Zulassung für Motorräder, intelligente Ampeln und großzügiger Straßenausbau sind die Lösung, sondern die Förderung sicherer und umweltschonender Verkehrsmittel. Solange wir aber immer wieder (nur) als Autofahrer denken, werden Stadtplanung und Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) dem Moloch Verkehr hinterherhinken. Der Preis ist übrigens unverantwortlich hoch. Täglich 10 Tote im Straßenverkehr und ein Klima, das krank macht und die Lebenserwartung verkürzt. Das allein sollte reichen, mit der Verkehrswende im Kopf zu beginnen. Dorsten ist zwar nur ein Mosaikstein des Ganzen, spricht aber die Lippestadt mit ihrer Verwaltung, dem Rat, den Parteien und uns Bürgern nicht von unserer gemeinsamen Zukunftsverantwortung frei.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade

Dirk Hartwich

 

SPD Ortsverein-Heisfelde-Nüttermoor

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„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“
Willy Brandt, 15. September 1992

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