Bombenangriff am 19.04.1945 auf die Marine-Kaserne in Leer

Veröffentlicht am 19.04.2021 in Ortsverein

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Ein Spaziergang führte mich auf den luth. Friedhof an der Heisfelder Straße. Mein Blick fiel auf die Gedenkstätte für die Opfer des Luftangriffs am 19.04.1945. Ich wollte mehr zu diesem Kriegsereignis wissen. In der Ortschronik von Heisfelde zum 2. Weltkrieg von Berend Schröder finden sich Berichte der Zeitzeugen Emil Rudolfsen und Johann Janssen. Die ehemalige Leiterin des Stadtarchivs in Leer Menna Hensmann hat eine Broschüre zum Bombenangriff erstellt, aus beiden einige Auszüge :

Donnerstag, 19.04.1945
Zeitzeuge Emil Rudolfsen berichtet :“
„ (...) Gegen 18:30 Uhr klinkten dann die 36 zweimotorigen Bomber der britischen Royal Air Force ihre Sprengbomben aus. Diese trafen  genau das Ziel : Gewaltige Detonationen erschütterten die Erde, das ganze Viertel war in Rauch und Flammen gehüllt, innerhalb weniger Minuten war ein großer Teil der erst vor sieben Jahren erbauten Kaserne zerstört. Zu dieser Zeit war die war die Kaserne u.a. durch die Unterbringung von Marinehelferinnen und Zivilisten weitgehend überfüllt. Über 250 bis 300 Menschen kamen ums Leben, viele wurden verwundet (...).

Beklemmend nüchtern heißt es dazu in der Chronik der Kaserne: „Der Kampf um die Ledastadt war damit in seine entscheidende Phase eingetreten, die Kaserne nur sieben Jahre nach ihrer Fertigstellung ein Haufen Schutt und Trümmern“.

Zeitzeuge Johann Janssen berichtet :
„ (...) Auf dem Weg in die Stadt erlebte ich, wie die Spedition Weelborg mit Pferdegespannen viele Leichen zum lutherischen Friedhof brachte, welche dort in die noch heute vorhandenen
Massengräber gelegt wurden. Ich stand wie erstarrt vor der Gärtnerei Stöhr. Es waren die vielen Toten, die wenige Tage vorher bei dem schweren Bombenangriff auf die Kasernenanlagen ihr Leben verloren hatten. Der helle Wahnsinn!“

Zehn mahnende Gedenksteine erinnern noch heute daran, dass, kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs, die sinnlose zerstörerische Kraft des Krieges hier in Leer grausam wütete.

Halten wir kurz inne und hören diesen steinernen Zeugen des Terrors und der Gewalt zu.
Nie wieder Faschismus!! Nie wieder Krieg!!

Beate Stammwitz, eigener Bericht. Foto: Privat

 

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