
Da macht eine Firma so richtig auf dicke Hose. Den Firmensitz nach Luxemburg verlegen, um die Belegschaft (IGM) aus der Entscheidung heraus zu halten (Aufsichtsrat), ist schon mal eine richtige Hausnummer. Sich auch nicht von der Politik in irgend einer weise beeindrucken zu lassen, obgleich die Politik dem Unternehmen von Anfang an, soviel Zucker in den Allerwertesten geblasen hat, das sie aus der Nummer, Hilfen für die Werft, nicht mehr heraus kommt. Das war einKnalleffekt erster Güte, da dieseMaßnahme nicht mehr rückgängig gemacht werden soll. Schwer verdaulich für Politik und IGM. Aber in diesem Betrieb scheint eine neue Unternehmeskultur ein zu ziehen, nach dem Motto, wir sind die Starken wir machen wieder was wir wollen. So ist mein Eindruck. Beruhigt hatte sich bis heute noch niemand so richtig, da läst das Unternhmen einen richtigen Sprengsatz explodieren. Aus fadenscheinigen Gründen ist dem Betriebsratsvorsitzenden fristlos gekündigt worden. Das da ein besonderer Anwalt seine Finger im Spiel haben soll, macht die Sache nicht gerade sympathischer. Meiner Meinung nach sind keine Sonntagsreden über Solidarität angesagt, sondern solidarisches Handeln. Jetzt sollte die IGM, Mitglieder werben. Was das Betriebsverfassungsgesetz sonst noch alles zulässt, sollte auch gemacht werden. Welche Strategie das Unternehmen verfolgt, ich vermute mal, billige Arbeitskräfte die man bei den Flüchtlingen finden könnte. Reine Spekulation meinerseits. Europa und Bundesweit wird verfolgt werden wie das endet und was die Unternehmen für sich daraus gewinnen können.
Also IGM aufgepasst und last euch nicht die Butter vom Brot nehmen.Wenn wir euch helfen können, wir sind dabei.
Eigener Bericht.H.Burghardt
