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Aus den Lehren der letzten Jahre haben wir uns das Ziel gesetzt, unser inhaltliches Profil zu schärfen. Die Wahl in Baden-Württemberg hat auch gezeigt, dass inhaltliche Fragen eine untergeordnete Rolle gespielt haben und wir mit unseren Anliegen zu wenig durchdringen konnten. Ein medialer Fokus lag auf dem Duell zwischen CDU und Grünen. Ein ähnliches Szenario deutet sich in Rheinland-Pfalz an und wir kämpfen dafür, dass Alexander Schweitzer die Wahl gewinnt.
Im Koalitionsvertrag haben wir uns mit der Union außerdem darauf verständigt, dass wir die Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen zur Mitte der Legislatur senken. Um diese Reduzierung der Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen aufkommensneutral zu ermöglichen, schließen wir Steuererhöhungen für die höchsten Einkommen und größten Vermögen der Deutschen weiterhin nicht aus.
Deshalb wollen wir die Erbschaftsteuer reformieren. Es ist für uns selbstverständlich, dass das Wohnhaus von Oma steuerfrei geerbt werden kann, aber für drei Villen Erbschaftsteuer anfällt. Außerdem wollen wir eine Erbschaftsteuer, die es ermöglicht, Betriebe gut weiterzuführen und Arbeitsplätze langfristig zu erhalten. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass Milliardenvermögen nicht der Steuer entzogen werden.
Für die SPD ist klar: Wir setzen auf gerechte Lösungen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Einsparungen dürfen nicht auf dem Rücken derjenigen erfolgen, die ohnehin schon wenig haben. Wir kämpfen dafür, dass besonders hohe Einkommen und Erbschaften einen stärkeren Beitrag zum Gemeinwohl leisten! Das ist für uns eine Frage der Gerechtigkeit.
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