
Bei herrlichem Sonnenwetter veranstaltete
der SPD Ortsverein Heisfelde-Nüttermoor
am Tag der Deutschen Einheit seine
Fahrradtour durch Heisfelde.
Galt es doch mit den Genossinnen und
Genossen und vielen Gästen sogenannte"Brennpunkte" in Heisfelde aufzusuchen.
Bedingt durch die Größe der Ortschaften Heisfelde
und Nüttermoor konnte an diesem Tag nur ein Teil-
bereich Heisfeldes abgeradelt werden.
Weitere Bereisungen sollen aber folgen.
Nach dem gemeinsamen Treffen auf dem Dorfplatz
beim VfR Heisfelde startete der große Fahrradtross
in Richtung Heisfelder Straße.
Die SPD OV-Vorsitzende Beate Stammwitz und der
stellvertretende Kassierer Helmut Burghardt hatten
für die gemeinsame Tour die Vorarbeit geleistet und
eine Strecke mit neuralgischen Punkten ausgesucht.-
Der erste Tourstopp war am riesengroßen Neubau
mit Tiefgarage an der Heisfelder Straße gegenüber
des Blumengschäfts Plöger.
Es wurde sehr moniert, dass dieser "Riesenkasten"
überhaupt nicht in die bauliche Struktur der Heis-
felder Straße passt und ein Mahnmal für zukünftige
Planungen ist. Gegenüber des "Monsterbaus" ist eine
Bauruine entstanden, wo schon seit Jahren versucht
wird, ein altes baufälliges Eigenheim im Schnecken-
tempo Stein für Stein abzutragen. Vielleicht ein
Jahrhundertprojekt? Für Nachbarn und Stadt-
besucher jedoch ein "Schandfleck".
Von der Heisf.Straße über die Grenzstraße führte
dann der Weg ins Naherholungsgebiet Westerhamm-
rich. Beklagt wurde hier in der Hauptsache die man-
gelnde Pflege des wunderschönen Geländes. Die
Stadtwerke sind hier gefragt.!!
Ein weiterer Haltepunkt war dann der Windpark
Hohegaste, wo ein Repowering der Windmühlen ge-
plant ist. Das Thema wird seit Monaten auch heftig
im Stadtrat bei wechselnden Mehrheiten diskutiert.
Eine endgültige Lösung wäre für alle wünschenswert.
Weitere Besichtigungspunkte waren die Straße am
Bahndamm, die seit Jahren in einem miserablen
Zustand ist,für Radfahrer und Fußgänger ein Graus.
Anwohner haben zudem den Grünstreifen an der
Bahn zu einer "Müllkippe" entwickelt.
An den beiden Bahnübergängen Moorweg und Logaer
Weg wurde auf Verkehrsprobleme für Radfahrer
ausdrücklich hingewiesen.
Die vom SPD-Ortsverein im Stadtrat und Kreistag
vertretenen Mitglieder, Beate Stammwitz, Heike
Nocolai und Remmer Schröder versprachen,sich in den
entsprechenden Gremien vehement für die Lösung der
angesprochenen Mängel einzusetzen.
Nach so viel Anstrengung per Rad war es höchste
Zeit, zum abschließenden "Grillort" Blockhaus
FFW-Heisfelde zu gelangen. Günter Straatmann
hatte vorgesorgt und schon die erst
en Würstchen
auf den Grill gelegt.
Bei Wasser, Bier und Wurst und
"Supersonne" fand die Fahrradtour ihren tollen Abschluss.
Der SPD OV-Heisfelde-Nüttermoor bedankt sich
bei allen Teilnehmern, Helferinnen und Helfern und
verspricht eine Wiederholung in 2016.!!
i.A. Horst Bohlen