Hier das Wunsch- Wahlergebnis am 22.09.2013, 18Uhr 25

Veröffentlicht am 20.09.2013 in Allgemein

Der Worte sind genug gewechselt, jetzt lasst uns endlich

wählen gehen.!!!

Zu guter Letzt wird der Wahlkampf doch noch spannennd.

Die FDP räubert im Lager der Union, den Grünen wird die Pädophilie-Debatte

zum Verhängnis, die CSU in Bayern kann vor Kraft kaum laufen, die AfD

könnte den Sprung über die 5%-Hürde schaffen und die SPD ist im steilen

Aufwind. Das Zünglein an der Waage könnten die ca. 30% Unentschlossenen

sein, die nicht wissen ob sie wählen gehen, geschweige denn, wen

sie wählen sollen. Diese 30% Gruppe wird in den letzten Jahren immer be-

deutender, die Zweifler werden mehr und für Demoskopen schwer zu fassen.

Bei der Wahl 2009 waren es z.B. 2Mio. SPD-Anhänger, die der Abstimmung

fern blieben.--. Die FDP versucht nun nach dem niederschmetternden

Ergebnis der Bayern-Wahl durch schmutzige Winkelzüge im Lager der

Union auf Zweitstimmenfang zu gehen. In vielen "wackeligen" Wahlkreisen,

ca. 80, hat sie ihre Kandidaten aufgefordert den CDU-Kandidaten wählen

zu lassen und im Gegenzug die Zweitstimme für die FDP gefordert.

Welch perfide Maßnahme! Mein Politikverständnis ist ein anderes. Pro-

gramme und Personen sollen überzeugen eine Partei zu wählen und nicht,

daß Parteien durch miese Winkelzüge künstlich am Leben erhalten werden.!

Solch ein Stimmentausch bringt jedoch für das Schwarz-Gelbe Lager rein

gar nichts, denn das neue Wahlrecht, jetzt zum ersten Mal angewandt,

stärkt die Zweitstimmen. Diese entscheiden über die Anzahl der Bundestags-

abgeordneten, die eine Partei stellen kann. Die sogenannten Überhangman-

date- diese werden vergeben, wenn in einem Bundesland eine Partei durch

Erststimmen mehr Direktmandate erringt, als ihr gemäß dem Zweitstimmen-

ergebnis zustehen würde,-werden ausgeglichen, sodaß alle Parteien davon

profitieren. Dies hat natürlich zur Folge, daß der Bundestag aufgebläht wird,

statt 622 Sitze wie bisher, wären sogar 675 möglich.

Der AfD werden von Wahlforschern Chancen eingeräumt über die 5% Hürde

zu kommen, da sie aus dem Reservoir der Unentschlossenen und Nicht-

wählern schöpfen könnte. Weil der AfD rechtspopulistische Tendenzen nicht

fremd zu sein scheinen, geben sich hier Wähler bei Umfragen n o c h nicht

zu erkennen. Sollte die AfD in den Bundestag einziehen, ginge dies ganz

klar zu Lasten der CDU. Das konservativ-liberale Bündnis hätte keine Mehr-

heit mehr.  Die Grünen haben in den letzten Tagen in der Wählergunst stark

nachgelassen. Enorme Steuererhöhungen und Veggie Day, ein Jürgen Trittin,

dem sehr spät einfällt, was er in der Studentenzeit so alles unterschrieben

hat, werden den Grünen zum Problem.

Die SPD, ja die SPD ist auf dem Vormarsch. Nach dem gewaltigen Medien-

hype, -Honorardebatte, Kanzlergehalt, Fahrradkette,- sind Peer Steinbrück

und die SPD richtig in Tritt gekommen. 2% Plus in Bayern, sehr gute Um-

fragewerte, wenn jetzt noch von den Unentschlossenen 10 % mobilisiert

werden können, sieht es am 22.09.2013 um 18Uhr25 so aus:

CDU= 32,8%,  SPD=33,4%, Grüne=9,8%, FDP=4,6%, Linke= 7,9%

AfD= 5,3%, Andere= 6,2%.

Was das wohl bedeutet??

Horst Bohlen 

 

 

 

SPD Ortsverein-Heisfelde-Nüttermoor

1. Vorsitzender:  Andreas Kunstreich-Deutsch                                                                           

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Willy Brandt, 15. September 1992

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