
So geht man nicht mit seinen Mitarbeitern, den
politischen Gremien und den Menschen in Ostfriesland
um. Was mussten die Ems und damit Natur und
Umwelt alles ertragen, damit die Meyer-Werft in eine
gesicherte Zukunft schauen konnte. Alles, aber wirklich
alles wurde passend gemacht : zu wenig Wasser ?
Man baute ein Sperrwerk! Zu wenig Tiefe?
Gnadenloses Baggern! Zu breite Kreuzfahrtriesen? Die
Jann-Berghaus-Brücke wurde umgebaut! Brutzeiten
störend für die Überführungen? Änderung der
Schutzzeiten! Der Tod der Ems? Ein Masterplan auf
Druck der EU, die ein Aus aufgrund der nicht mehr
hinzunehmenden Zerstörung androhte! Sie, Herr
Meyer, nehmen mit dem Masterplan, in dessen
Lenkungskreis die Meyer-Werft sitzt, die Not der
Bauern in Kauf kein ausreichendes Land für ihren
Broterwerb zu haben, weil es für Polder vergeudet
wird! Und die Zeche in Millionenhöhe zahlt der
Steuerzahler, zahlen wir.
So überzeugt ich von der absoluten Sinnlosigkeit des
Masterplans bin, so überzeugt bin ich davon, dass
unter den jetzt bekannt gewordenen und schon
fixierten Plänen der Muttergesellschaft der Meyerwerft
nach Luxemburg zu gehen, der Kreistag dem
Masterplan niemals zugestimmt hätte!!
Beate Stammwitz