12.08.2024 in Presse
Deutscher Tierschutzbund und sein Landestierschutzverband Niedersachsen unterstützen erneut Kastrationsaktion des Landes Niedersachsen
Die landesweite Katzenkastrationsaktion in Niedersachsen wird in diesem Jahr unter der Federführung des „Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.“ erneut durchgeführt. Hierbei unterstützt der Deutsche Tierschutzbund wieder finanziell.
Um die unkontrollierte Vermehrung von Katzen und die dadurch verursachten körperlichen Leiden zu reduzieren, geht die landesweite Aktion zur Kastration für Straßenkatzen in Niedersachsen in die nächste Runde. Das Land Niedersachsen stellt diesmal insgesamt 400.000 Euro zur Verfügung. Der Landestierschutzverband Niedersachsen und der Deutsche Tierschutzbund beteiligen sich mit je 20.000 Euro an der geplanten Aktion. Dadurch können in diesem Jahr sogar zwei Aktionsräume, in denen freilebende Straßenkatzen kastriert werden können, angeboten werden. So können in der Zeit vom 19. August bis 15. September und vom 4. November bis 15. Dezember Katzen, die keinem Besitzer zugeordnet werden können, durch Tierschutzvereine und private Katzenschützer kostenlos bei einem Tierarzt kastriert werden. Die Katzen werden zusätzlich mit einem Transponder mit Mikrochip gekennzeichnet und bei FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, registriert, um sie zukünftig identifizieren zu können.
Dieter Ruhnke, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Niedersachsen, stellt klar: „Nur durch Kastrationen lässt sich der Teufelskreis der unkontrollierten Vermehrung durchbrechen und das Leid der Katzen mindern. Neben der Kastration von Straßenkatzen ist für den Katzenschutz auch die beschlossene landesweite Katzenschutzverordnung entscheidend, mit deren Einführung die Landesregierung im Juli 2023 seitens des Parlamentes beauftragt worden ist, die jedoch immer noch nicht erlassen wurde. Hier warten die Tierschützer in Niedersachsen ungeduldig auf die Einhaltung des Koalitionsvertrages vor dem Hintergrund, dass diese Katzenkastrationsaktion voraussichtlich die vorerst letzte in Niedersachsen sein wird, weil für das kommende Jahr keine Haushaltsmittel für diese wichtige Tierschutzaufgabe eingestellt wurden.“
Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, ergänzt: Das Leid der Millionen Straßenkatzen hat sich in den letzten Jahren zu einem der größten unbemerkten Tierschutzprobleme in Deutschland entwickelt. Mit dem Beschluss zur landesweiten Katzenschutzverordnung ist Niedersachsen beispielhaft vorangegangen. Im Grunde bräuchte es eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen. Denn ursprünglich stammt jede der Millionen deutschen Straßenkatzen von Katzen aus Privathaushalten ab, die nicht kastriert wurden.“
Hintergrund:
11.08.2024 in Allgemein

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Bei herrlichem Sommerwetter verwandelte das bunte queere Treiben der vielen
schillernden, fröhlichen Menschen Leer in eine farbenfrohe, tanzende und weltoffene Stadt. Stände auf dem Liesel-Aussen-Platz vor dem Zollhauswaren von zahlreichen Institutionen aufgebaut. Allen voran bei der Demo Schirmherr Landrat Matthias Groote, Bgm Claus-Peter
Horst und MdB Anja Troff-Schaffarzyk, zogen über 1000 TeilnehmerInnen durch die Straßen. 
Toll organsiert vom Team des Queer in Leer e.V., klasse Beträge und fetzige Musik. Ein großes Dankeschön an die Polizei Emden/Leer, wir fühlten uns sicher.
Die SPD war mit dem Stand der Jusos und der SPD Queer Weser-Ems gut vertreten, allerdings waren kaum Mitglieder der anderen SPD OV oder Ratsleute zu sehen.
Im Zollhaus wurde anschließend noch bin in die frühen Morgenstunden gefeiert, ein Highlight und ein wichtiges Zeichen für Vielfalt und Toleranz für die Stadt Leer!
Text: B.Stammwitz Foto :Privat
01.08.2024 in Bundespolitik
Eine persönliche Einschätzung aus Rhade
Um die ständig steigende Anzahl der Bundestagsabgeordneten zu begrenzen, wird seit Jahrzehnten eine Lösung gesucht. Weil sie aber ohne Schmerzen nicht erreichbar war, haben alle Parteien sie auf die lange Bank geschoben. Nun also der Durchbruch, der vom obersten Gericht als rechtens bestätigt wurde. Danach kann der direkt gewählte Abgeordnete dann in die Röhre gucken, wenn das höherwertige Zweitstimmenergebnis seiner Partei seinen persönlichen Erfolg nicht abdeckt. Das ist überaus bitter für den Politiker, der sich in seinem Wahlkreis „die Hacken abläuft“ und das Gesicht seiner Partei ist. Völlig unverständlich werden aber die Wähler reagieren. Das Gericht hat erläutert, dass wir (Wähler) umdenken müssen und dass der Gesetzgeber (Regierung) das Wahlrecht ändern darf, wenn keine (kleine) Partei benachteiligt wird. Wenn aber der direkt gewählte Abgeordnete durch das neue Sieb der Wahlrechtsreform fällt, werden dann nicht auch seine Wähler benachteiligt? „Du hast zwei Stimmen“, so die bisher gültige Lesart. Jetzt müsste es heißen: „Du hast zwar weiter zwei Stimmen, aber die Erststimme kann eine Niete sein“. Das muss vor Ort erklärt werden. Das wird nicht nur schwierig werden, das wird für Verständnislosigkeit sorgen und zu Unmut führen.

Dirk Hartwich
20.07.2024 in Service
Dies ist ein Text aus dem "Vorwärts"
Am 20. Juli 1944 scheiterte ein Bombenanschlag auf Adolf Hitler in der „Wolfschanze“, dem „Führerhauptquartier“ in der Nähe des ostpreußischen Rastenburg. Mit nur leichten Verletzungen überlebte Hitler. Schnell geriet Claus Schenk Graf von Stauffenberg in Verdacht, das Attentat verübt zu haben. 1943 hatte sich Stauffenberg einem Widerstandskreis um hochrangige Militärs angeschlossen. Gemeinsam mit Friedrich Olbricht und Henning von Tresckow trat die Gruppe mit dem zivilen Widerstand um den aus der Wehrmacht entlassenen General Ludwig Beck und den nationalliberalen, ehemaligen Leipziger Oberbürgermeister Carl Friedrich Goerdeler in Verbindung.
In Kooperation mit dem „Kreisauer Kreis“, der sich mit Plänen zur gesellschaftspolitischen Neuordnung beschäftigte, war die Gruppe Teil eines weitverzweigten „zivil-militärischen“ Netzwerks. Die Motive der Widerständler*innen waren vielfältig, genauso wie die Vorstellungen für das Regierungssystem nach dem Umsturz. Das gemeinsame Ziel bestand darin, Hitler zu stürzen und den Krieg zu beenden. Den NS-Gegner*innen, unter denen es sowohl Menschen gab, die das NS-Regime lange Zeit erheblich unterstützt hatten, als auch Menschen, die länger in Opposition dazu standen, ging es nun um die Wiederherstellung des Rechtsstaates und das Ende staatlicher Willkür.
Mit dem Scheitern des 20. Juli 1944 scheiterte die letzte Gelegenheit, das Morden in den Vernichtungslagern, das Sterben an den Fronten sowie die Zerstörungen durch Bombenangriffe einzudämmen. Die Widerstandsgruppe wurde von der NS-Propaganda als eine „ganz kleine Clique ehrgeiziger, gewissenloser und zugleich verbrecherisch dummer Offiziere“ dargestellt. Aufgrund der Härte der Repression gegen eine Vielzahl an Menschen demonstrierte das NS-Regime, dass es die Breite der Bewegung als besonders bedrohlich ansah.
Nach Kriegsende war es ein langer Weg, bis der Widerstand gegen die NS-Diktatur aus den verschiedenen Teilen der Gesellschaft als „legitimer“ Widerstand gewürdigt wurde. Selbst der engere Kreis der Verschwörer des 20. Juli 1944 um Stauffenberg galt bis in die 1960er-Jahre in einem erheblichen Teil der Bevölkerung als „Vaterlandsverräter“. In der Zeit danach dominierte über Jahrzehnte in der Öffentlichkeit die Annahme, es habe neben den „Männern des 20. Juli“, den Vertreter*innen der Kirchen und der „Weißen Rose“ kaum Widerstand gegeben.
Widerstand in Berlin.
Bertolt Brecht
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SPD-Stammtisch
Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.
SPD.Löppt.
Bei gutem Wetter treffen wir uns sonntags um 11.00 Uhr vorm Vereinsheim Frisia Loga, Auf den Truben 16. Wir gehen etwa eine Stunde. Wir freuen uns auf alle, die Lust auf Walking für etwas mehr als fünf Kilometer haben - so schnell, das alle mithalten können. Neue Gesichter (auch ohne Parteibuch) sind herzlich willkommen.
findet am 10.11.2026, um 19:30 Uhr
in Günters Hütte, im Lütjeweg statt.
Tel.: 0491 – 61160
Fax.: 0491 – 5353
Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de
Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:
Mail: beate@stammwitz.info
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Telefon:+49 30 227 73923
Mail: anja.troff-schaffarzyk@bundestag.de