30.08.2023 in Europa

Zu dieser Veranstaltung hatte Timo Wölken Abgeordneter im Europaparlament eingeladen. Zwei herausragende Journalisten hatte er dazu eigeladen, den ehemaligen Bundesvorsitzenden des Deutschen Journalisten-Verbands, Michael Konken, und den ehemaligen Chefredakteur der Ostfriesen-Zeitung, Bernhard Fokken. Erstaunlich das der Raum im Lokal "SchöneAussichten" voll besetzt war. Die üblichen Verdächtigen wo die Pressefreiheit sehr eingeschrenkt ist, Polen, Ungarn, waren schnell ausgemacht. Was sehr überraschend zu hören war, das auch bei uns in Deutschland, die Pressefreiheit durch Unterlassungsklagen versucht wird einzuschränken. Tätliche Angriffe gegen Journalisten gibt es auf der ganzen Welt, sogar in den USA, als ZDF Journalisten, beim Sturm auf das Kapitol flüchteten und die gesamte Ausrüstung zerstört wurde. Die KI wird auch immer mehr im Journalismus eingesetzt und es werden auch immer mehr Artikel von Agenturen übernommen. Viele Zeitungen haben sich auf das Internet als Informationsquelle für ihre Leser festgelegt, E-Paper- oder Onlineausgaben, nur die Klicks zählen. Ein so breites Spektrum das ich in dem Umfang so nichr erwartet hatte.
Es war eine sehr spannende Veranstaltung. Dazu dürfte es gerne noch eine Veranstaltung geben. Bericht und Fotos H.Burghardt
30.08.2023 in Presse
Wenn Selbstverständliches negativ bewertet wird - und was Medien von anderen lernen könnten
Beim Blick in die gestrige Morgenzeitung fällt das Nebeneinander folgender Überschriften auf: „Streit geschlichtet“ und „Nach dem Streit ist vor dem Streit“. Auffällig dabei ist, dass viele Medien bei Politik, egal auf welcher Ebene, einen völlig anderen Maßstab anlegen, als zum Beispiel in der Berichterstattung über Projekte der sogenannten freien Wirtschaft. Gut ist, dass auch ein Leser auf der gleichen Seite kurz zu Wort kommt. Sein Statement könnte der schreibenden und moderierenden Medienzunft helfen, ihren Blick über das Selbstverständnis von Politik zu schärfen. Er zeigt auf, dass ein wichtiger Entscheidungsprozess, egal von wem, immer nach dem gleichen (bewährten) Muster abläuft, ablaufen müsste.
Klingt doch logisch und nachvollziehbar. Und wird überall so angewendet. Dennoch steht gar nicht so selten über der Berichterstattung von politischen Prozessen STREIT. Der Leser schließt sinngemäß: Wer von der Politik lediglich erwartet, dass geliefert wird und man ansonsten mit Inhalten nicht belästigt werden will, muss Politik und Diskurs wieder lernen.
Gedanken eines Rhader Zeitungslesers
27.08.2023 in Service

Da sind sie wieder, die „Roten Töne“ der SPD in Leer!! Eine Zwangspause gab es durch Corona und persönliche durch Veränderungen. Am Freitag, im „LEEV“ in der Brunnenstraße, hatte „Moin Kultur“ zu einem Kulturabend anlässlich der 200 Jahre Stadtrecht Leer eingeladen. 200 Jahre SPD wurden dazu beleuchtet. Im Mittelpunkt standen Louis Thelemann, Wilhelmine Siefkes und Hermann Tempel. Gut besucht, fand die Veranstaltung viel Zuspruch und am Ende wurden die Akteure mit reichlich Applaus belohnt!! PS.: Sängerinnen und Sänger dürfen sich gerne melden!!!!!
Beate Stammwitz Foto : privat
25.08.2023 in Allgemein
Schnell, preisgünstig - aber wissenschaftlich unhaltbar
Kaum eine wichtige Nachrichtenmeldung, ohne ein begleitendes Umfrageergebnis. Und diese zeigen Wirkung, gelten aber in der empirischen Sozialforschung als „unseriös und Datenschrott“. Die Meldung, dass 30% der Männer Gewalt gegen Frauen ok finden, hat es auf fast alle Titelseiten der Medien geschafft. Ohne zu hinterfragen, wie die Umfrage zustande gekommen ist. Es sind fast immer Online-Abfragen, an denen sich jeder beteiligen kann. Wenn dann noch der Zusatz, „repräsentative Umfrage“ veröffentlicht wird, steigt der Glaube, dass das Ergebnis stimmt. Tatsächlich ist der Begriff „repräsentative Umfrage“ nicht geschützt. Einer, der als Experte für die Methodik Empirische Sozialforschung gilt, ist Prof. Rainer Schnell von der Uni Duisburg-Essen. In einem Interview mit der ZEIT kritisiert er den unkritischen Glauben an die Richtigkeit der Umfragen der Medien. Diese, einmal in der Welt, entfalten dann ein dynamisches Eigenleben. Während z. B. die Meldung, eine neue Wagenknecht-Partei würde aus dem Stand 20% Wählerzustimmung erhalten, landauf, landab für hohe Aufmerksamkeit sorgte, versank eine andere Umfrage der WELT zum gleichen Thema, die nur 2% Zustimmung signalisierte, im Nirwana der Nachrichten. Auch die vom ZDF regelmäßig veröffentlichten Beliebtheitswerte unserer Politiker haben eine so hohe Fehlerquote, dass die Aussagekraft „denkbar gering ist“, so das Fazit des interviewten Experten. http://spd-rhade.de
Eigener Beitrag auf Grundlage des ZEIT-Berichtes „Wie man sich eine Studie backt“ am 10.08.2023
12.08.2023 in Allgemein
Otto Normalverbraucher versteht die Welt nicht mehr
„Profifußballer XY wird künftig für den neuen Verein XX stürmen. Die Ablösesumme beträgt 100 Millionen Euro plus. Das garantierte Jahresgehalt wird auf mehrere 10 Mio. Euro Millionen Euro festgesetzt“. Pressemitteilungen mit ähnlichem Inhalt erscheinen zur Zeit täglich in vielen Medien. Manchmal hat man den Klarnamen von XY noch nie gehört. Ob er jemals seine Gegenspieler schwindlig spielen wird, ist nicht ausgemacht. Schwindlig wird aber dem kritischen Beobachter von außen, wenn er diese Summen hört und mit dem Durchschnittseinkommen in unserem Land vergleicht. Irgendwie muss der Verein aber seine Dribbelkünstler bezahlen. Mit Zuschauereinnahmen und Trikotverkauf ist das unmöglich. Also wird die Ware Sport meistbietend an TV-Stationen und Streaming-Dienste verkauft. Die Folge ist, dass der freie Zugang zum sportlichen Ereignis drastisch eingeschränkt wird. Ein großer Strom „lebt“ von seinen vielen Zuflüssen. Wenn diese weniger Wasser führen, fallen die im Strom verkehrenden Schiffe aufs Trockene. Der Profisport lebt von Amateuren und Zuschauern, die Spaß am Spiel haben. Wenden sie sich wegen der beschriebenen unverständlichen Entwicklung künftig ab, wird der Profisport in der Breite nicht überleben. Setzen wir hier einen Schlusspunkt mit der Meldung, dass aktuell ein 16jähriges (!) Fußballtalent vom FC Freiburg nach Barcelona wechseln wird. Die Ausstiegsklausel wurde mit 1 Milliarde (!) Euro festgeschrieben. http://spd-rhade.de
Rhader Wochenendgedanken von Otto Normalverbraucher, dem Bericht schließen wir uns gerne an Heisfelder Normalverbraucher
Bertolt Brecht
| Besucher: | 1162722 |
| Heute: | 527 |
| Online: | 4 |
SPD-Stammtisch
Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.
SPD.Löppt.
Walken mit SPD.Löppt.– Die Walkinggruppe der SPD „SPD.Löppt.“ ist wieder unterwegs. Am 01. November um 11 Uhr geht es los auf dem Parkplatz am Hallenbad Plytje. Wir freuen uns auf alle, die Lust auf Walking für ungefähr fünf Kilometer haben – so schnell, dass alle mithalten können. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag um 11 Uhr. Neue Gesichter sind herzlich willkommen!
findet am 10.11.2026, um 19:30 Uhr
in Günters Hütte, im Lütjeweg statt.
Tel.: 0491 – 61160
Fax.: 0491 – 5353
Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de
Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:
Mail: beate@stammwitz.info
Mail: beate@stammwitz.info
Telefon:+49 30 227 73923
Mail: anja.troff-schaffarzyk@bundestag.de