04.03.2026 in Allgemein
Rhader Gedanken zur Lage in der Welt
1945, nach dem schrecklichen mörderischen Zweiten Weltkrieg schien es, als ob die Welt verstanden hätte. Die Vereinten Nationen wurden im selben Jahr gegründet. Verträge, die die Souveränität aller Staaten, die Unantastbarkeit ihrer Grenzen und das Versprechen, mögliche Konflikte auf diplomatischem Weg zu befrieden, wurden feierlich von 50 Staaten unterzeichnet. Heute bekennen sich fast 200 Staaten zur Charta der UN. Gut 80 Jahre später werden diese Absichtserklärungen einseitig von den Großmächten so interpretiert, dass Krieg eine legitime Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln sein kann, beziehungsweise ist. So sinngemäß hat es zumindest Carl von Clausewitz in seinem Werk „Vom Kriege“ Anfang 1800 formuliert. Eine fatale Fehlentwicklung, die die Welt immer näher an den dritten Weltkrieg führt. Statt Putins Verbrechen, die Ukraine mit Waffengewalt unterwerfen zu wollen, weltweit gemeinsam zu sanktionieren, fühlen sich weitere Staaten ermuntert, ebenfalls offene Rechnungen mit Waffengewalt zu begleichen. Die Diplomatie rückt in die hintere Reihe. Wir hatten nach 1945 den festen Glauben, dass die Menschheit verstanden hätte. Ist wohl doch nur ein schöner Traum. Das böse Erwachen hat eingesetzt. http://spd-rhade.de
01.03.2026 in Allgemein
Liebe Sophia,
die Umbenennung der Hindenburgstraße stand bei der letzten Ratssitzung zur
Abstimmung. Das Ergebnis ist eine demokratische Entscheidung - die gilt es zu
respektieren. Denn Demokratie bedeutet nicht, dass sich immer die eigene
Meinung durchsetzt. Demokratie bedeutet, dass wir diskutieren, abstimmen und
das Ergebnis gemeinsam tragen.
Ich möchte Dir, liebe Sophia, aber ganz persönlich sagen: Deine Initiative, einen
Brief an unseren Bürgermeister zu schreiben hat mich sehr beeindruckt.
Du hast ein wirklich wichtiges Thema angesprochen. Paul von Hindenburg ist
eine historische Figur, die kritisch getrachtet wird – wegen seiner Rolle bei der
Ernennung von Adolf Hitler im Jahr 1933 zum Reichskanzler.
Durch seine Unterschrift unter Notverordnungen und Ausnahmegesetze machte
er den Weg zur Diktatur frei.
Ohne Hindenburgs Entscheidungen wäre die Machtübernahme Hitlers in dieser
Form kaum möglich gewesen.
Ab 1930 regierte Hindenburg zunehmend ohne parlamentarische Mehrheiten.
Er ernannte Kanzler (Brüning, Papen, Schleicher), die sich nicht auf den
Reichstag stützten.
Der Reichstag wurde mehrfach aufgelöst. Das Parlament wurde entmachtet, die
Demokratie faktisch ausgehöhlt.
Nach dem Reichstagsbrand unterschrieb Hindenburg die sogenannte
Reichstagsbrandverordnung. Grundrechte (Pressefreiheit, Meinungsfreiheit,
Versammlungsfreiheit) wurden außer Kraft gesetzt.
Politische Gegner wurden verfolgt. Das war ein entscheidender Schritt in
Richtung Diktatur.
Kurz darauf wurde das Ermächtigungsgesetz verabschiedet. Es erlaubte der
Regierung, Gesetze ohne Parlament zu erlassen.
Damit war die Demokratie faktisch beendet.
Hindenburg als Präsident unterzeichnete die entsprechenden Gesetze und
Maßnahmen.
01.03.2026 in Ortsverein
Warten auf unsere Gäste. Dinner heute Mittag,
dem 28.02.26, im Zollhaus in Leer. Gemeinsam organisierten das Zollhaus und der Kältebus ein tolles Mittagsbuffet für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Die Aktiven des Kältebusses gehörten heute mal selbst zu den Gästen, eine echt schöne Anerkennung ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Wir durften den Service machen, was uns nicht nur viel Spaß gemacht hat, sondern auch schöne, wertvolle Momente bei vielen Gesprächen für uns bedeutete.
Hut ab für diese gelebte Wertschätzung liebes Zollhaus - und Kältebus Team!!
Foto: Frank Ammermann/Text: Beate Stammwitz
01.03.2026 in Ortsverein
Kostenlos ja - umsonst nein war sie nicht die
Forderung der Sozis nach freier Fahrt am Samstag auf der Linie 651 und 652 in der Stadt Leer! Los geht’s mit der ganzen Familie, zum Eisessen, zum Einkaufen, ins Heimatmuseum, ins Kino und und und…
Foto/Text : Beate Stammwitz
23.02.2026 in Ortsverein

Lieber Ehrenbürger unserer Stadt Leer,
dass wir das ehemalige Synagogengrundstück – nach langen Verhandlungen mit der Firma
Wittrock – zurück in die Verantwortung der Gemeinschaft der Stadt Leer nehmen können, ist
ein längst fälliger Akt, ein kraftvolles Zeichen gegen das Vergessen.
Die Schoa war der tiefste Zivilisationsbruch unserer Geschichte. Millionen jüdischer Männer,
Frauen und Kinder wurden entrechtet, verfolgt und ermordet. Auch hier in unserer Stadt
wurden Nachbarn zu Opfern, wurden Leben zerstört, wurde Menschlichkeit verraten. Diese
Erinnerung verpflichtet uns.
Lieber Herr Weinberg, es war ihr Herzenswunsch schon zum 100. Geburtstag, am 20.02.26
war es endlich so weit. Alle, Politik, Rat, Verwaltung und vor allem die Bürgerinnen und
Bürger der Stadt haben sich dafür eingesetzt, haben gespendet, haben unterstützt und freuen
sich jetzt mit ihnen, dass der Kaufvertrag endlich unterschrieben werden konnte!
Sie haben die Verfolgung überlebt. Sie haben uns Ihre Geschichte anvertraut. Wir haben von Ihnen gelernt, hinzusehen und nicht zu schweigen. Dafür gebührt Ihnen Ehre und tiefster Respekt.
Die Gestaltung des Grundstücks der ehemaligen Synagoge ist in guten Händen. Es soll
Erinnern und zugleich Hoffnung tragen. Hoffnung darauf, dass Menschlichkeit stärker ist als
Hass. Die Erinnerung stärker ist als Verdrängung. Und dass wir als Stadt Verantwortung
übernehmen – heute und in Zukunft.
In Dankbarkeit und mit großem Respekt verneigen wir uns vor Ihnen – und vor allen Opfern
der Schoah.
Der SPD Ortsverein Heisfelde-Nüttermoor
Text: Beate Stammwitz Foto: Privat
Bertolt Brecht
| Besucher: | 1162722 |
| Heute: | 558 |
| Online: | 11 |
SPD-Stammtisch
Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.
SPD.Löppt.
Bei gutem Wetter treffen wir uns sonntags um 11.00 Uhr vorm Vereinsheim Frisia Loga, Auf den Truben 16. Wir gehen etwa eine Stunde. Wir freuen uns auf alle, die Lust auf Walking für etwas mehr als fünf Kilometer haben - so schnell, das alle mithalten können. Neue Gesichter (auch ohne Parteibuch) sind herzlich willkommen.
findet am 10.11.2026, um 19:30 Uhr
in Günters Hütte, im Lütjeweg statt.
Tel.: 0491 – 61160
Fax.: 0491 – 5353
Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de
Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:
Mail: beate@stammwitz.info
Mail: beate@stammwitz.info
Telefon:+49 30 227 73923
Mail: anja.troff-schaffarzyk@bundestag.de