01.02.2019 in Allgemein
Interview der "taz" mit Hanne Modder, gesehen von Jürgen Prüss, das Interview führte die Redakteurin Andrea Maestro.
Johanne Modder, die erste Frau an der Spitze der SPD-Fraktion in Niedersachsen, läuft zur Hochform auf, wenn sie nicht ernst genommen wird.SPD-Fraktionschefin kritisiert Männerdomäne Politik.
Fordertdas Paritégesetz: Johanne Modder (SPD)
taz: Frau Modder, haben Sie jemals gemerkt, dass Sie in der Politik nicht ernst genommen werden, weil Sie eine Frau sind?
Johanne Modder: Ja. Ganz am Anfang meiner politischen Aktivitäten, als ich bei mir im SPD-Ortsverein aufgeschlagen bin. Die Männer dort haben meine Wortmeldungen abgetan, weil ich neu war und angeblich wenig Erfahrung hatte.
Sind Sie da als junge Frau in einen Männerzirkel geplatzt?
Das war 1986, als ich mich dazu entschieden habe, erstmalig für den Samtgemeinderat zu kandidieren. Wir hatten dort zwar zwei aktive Frauen, aber insgesamt war es eine sehr männerdominierte Welt.
Was hat es mit Ihnen gemacht, wenn Sie von den Männern nicht ernst genommen wurden?
im Interview:
Johanne Modder
Johanne Modder, 58, ist die erste weibliche Fraktionsvorsitzende der SPD im niedersächsischen Landtag. Sie lebt in Bunde, ist seit 1986 Sozialdemokratin und seit 2003 Landtagsabgeordnete. Sie war auch Bürgermeisterin ihrer Gemeinde.
Wer mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich dann richtig zur Hochform auflaufe. Solche Situationen stacheln mich eher an. Ich bin hartnäckig geblieben und das hat auf der anderen Seite Eindruck gemacht. Wir Frauen mussten Kampfeswillen haben, dafür sorgen, dass wir nicht unterbrochen und ernst genommen werden – und das scheint auch heute noch vorzukommen.
Gab es eine Situation, in der ein Mann versucht hat, Ihre Karriere tatsächlich zu blockieren?
Nein. Es blieb bei den Vorbehalten gegenüber einer politisch engagierten jungen Frau, die gerade eine Familie gegründet und eine pflegebedürftige Mutter zu Hause hatte. Da war immer die Frage der Männer: Kann sie das überhaupt schaffen? Es liegt wohl schon in meiner Biografie, dass ich immer ein bisschen kämpfen musste.
Inwiefern?
Ich komme aus einfachen Verhältnissen und meine Familie war wirtschaftlich nie auf Rosen gebettet. Ich will aber ausdrücklich sagen, dass ich eine sehr glückliche Kindheit hatte. Es hat uns nichts gefehlt, weil eben andere Sachen da waren: Zuneigung, Liebe, meine sechs Geschwister. Es gab aber Zeiten in meinem Leben, die nicht einfach waren.
Was ist passiert?..................................................................................
31.01.2019 in Europa
Die SPD- Spitzenkandidatin für die Europawahl, Katarina Barley, sieht angesichts
der verfahrenen Lage in London zunehmende Chancen für ein zweites Referendum über den Ausstieg Großbritanniens aus der EU. „Mein Eindruck ist, dass diese Möglichkeit wahrscheinlicher geworden ist, als sie das noch vor wenigen Wochen war“, sagte die Bundesjustizministerin in Berlin.
Die deutliche Ablehnung des Brexit- Deals durch das britische Unterhaus führe zu einer „sehr schwierigen“ Situation, sagte Barley. „Wir müssen unter allen Umständen verhindern, dass es jetzt zu einem harten Brexit kommt.“ Das würde zu chaotischen Verhältnissen sowohl in Großbritannien als auch in der Europäischen Union führen. Barley weiter: „Klar ist aber auch: Nachverhandlungen wird es nicht geben.“
Expertinnen und Experten befürchten durch einen ungeordneten, chaotischen Austritt Großbritanniens aus der EU tiefgreifende Auswirkungen auf Europa insgesamt, aber auch auf die deutsche Wirtschaft und damit auch auf Arbeitsplätze in Deutschland. Eine weitere Folge des ungeordneten Brexit wäre eine harte Grenze in Irland, die den Friedensprozess in Nordirland gefährden würde.
Die Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl appellierte an alle, die dafür in der Verantwortung sind, jetzt schnell für Stabilität zu sorgen. Wichtig sei jetzt, dass die Verantwortlichen in London zügig Vorschläge machen, wie das weitere Verfahren aussehen könne. „Unsere Hand bleibt ausgestreckt“, betonte Barley. „Großbritannien bleibt ein ganz wichtiger Partner.“
Übernommen von www.spd.de
27.01.2019 in Allgemein
Trotz des Regens waren circa 50-60 Menschen zu der Gedenkveranstaltung gekommen. Die Leeraner Ortsvereine der SPD hatten zum Gedenken an diesen Jahrestag die Bevölkerung eingeladen. Raimund Kräusel Pustelnik SPD Vorsitzender des OV Leer machte in seiner Ansprache deutlich, wie grausam das Nazi-Regime geherrscht hat. Wenn man das wieder gehört hat, ist man fassungslos und wundert sich, das es Menschen gibt, die es scheinbar toll finden, wenn man sie Nazis nennt. Wie ist es möglich, das in einer demokratisch gewählten Partei, Menschen das große Wort schwingen, die bei den Nazis hohe bis sehr hohe Parteiämter, bekleidet hätten. Wenn Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer Gesinnung, ihrer Gesundheit, ihres Aussehens oder ihrer Veranlagung wegen, in KZs und Gefängnisse verschleppt und getötet wurden, ist es umso unverständlicher das braunes Gedankengut, wieder so unverschämt öffentlich gemacht wird. Alle Demokraten in Deutschland haben die Pflicht das Übel im Keim zu bekämpfen. Bernd van Geuns machte in seinem Vortrag, unter anderem deutlich, wie schwierig und wieviel Mut, Kraft und Kampf es kostete der Oldenburger Unversität ihr den heutigen Namen zu geben:
Karl von Osjetzky Universität Oldenburg
Mit dem Lied " Wir sind die Moorsoldaten", gesungen von den Roten Tönen und den Teilnehmern endete diese würdevolle Gedenkfeier. Eigener Bericht
21.01.2019 in Kommunalpolitik
Ausgekocht...!!
Eine erbärmliche Vorstellung gab Gerd Koch heute Vormittag im Amtsgericht in Leer.
Angeklagt, Engeline Kramer war Nebenklägerin, war er wegen Beleidigung in mehreren Fällen wegen Volksverhetzung und wegen Betrug, dafür wurde er heute verurteilt, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig
5000€ Geldstrafe, Verfahrenskosten, 10 Monate Haft auf Bewährung und
insgesamt 5 Jahre Bewährungszeit.
Von Reue keine Spur, fast hätte er seine Kollegen von der AWG belastet, um die Konsequenzen seines eigenen Tuns nicht tragen zu müssen.
Ein guter Tag für alle, die er mit seiner Häme und seinem Hass öffentlich überschüttet hat!!
Eigener Bericht: Beate Stammwitz
20.01.2019 in Kommunalpolitik
Auftakt der Infostand-Kampagne heute in der Fussgängerzone _-_Kopie.jpg)
mit der SPD AG 60 plus. Gut besucht, interessante Gespräche und bei der Kälte sehr willkommen : heißer Apfelpunsch! Ein gelungener Start für die weiteren Infostände, die über das ganze Jahr verteilt die politischen Forderungen und Ziele der SPD den Bürgerinnen und Bürgern verdeutlichen wollen, Diskussion unbedingt erwünscht!!... Eigener Bericht B.Stammwitz
Bertolt Brecht
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SPD-Stammtisch
Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.
SPD.Löppt.
Walken mit SPD.Löppt.– Die Walkinggruppe der SPD „SPD.Löppt.“ ist wieder unterwegs. Am 01. November um 11 Uhr geht es los auf dem Parkplatz am Hallenbad Plytje. Wir freuen uns auf alle, die Lust auf Walking für ungefähr fünf Kilometer haben – so schnell, dass alle mithalten können. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag um 11 Uhr. Neue Gesichter sind herzlich willkommen!
findet am 10.11.2026, um 19:30 Uhr
in Günters Hütte, im Lütjeweg statt.
Tel.: 0491 – 61160
Fax.: 0491 – 5353
Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de
Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:
Mail: beate@stammwitz.info
Mail: beate@stammwitz.info
Telefon:+49 30 227 73923
Mail: anja.troff-schaffarzyk@bundestag.de