01.03.2026 in Ortsverein
Warten auf unsere Gäste. Dinner heute Mittag,
dem 28.02.26, im Zollhaus in Leer. Gemeinsam organisierten das Zollhaus und der Kältebus ein tolles Mittagsbuffet für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Die Aktiven des Kältebusses gehörten heute mal selbst zu den Gästen, eine echt schöne Anerkennung ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Wir durften den Service machen, was uns nicht nur viel Spaß gemacht hat, sondern auch schöne, wertvolle Momente bei vielen Gesprächen für uns bedeutete.
Hut ab für diese gelebte Wertschätzung liebes Zollhaus - und Kältebus Team!!
Foto: Frank Ammermann/Text: Beate Stammwitz
01.03.2026 in Ortsverein
Kostenlos ja - umsonst nein war sie nicht die
Forderung der Sozis nach freier Fahrt am Samstag auf der Linie 651 und 652 in der Stadt Leer! Los geht’s mit der ganzen Familie, zum Eisessen, zum Einkaufen, ins Heimatmuseum, ins Kino und und und…
Foto/Text : Beate Stammwitz
23.02.2026 in Ortsverein

Lieber Ehrenbürger unserer Stadt Leer,
dass wir das ehemalige Synagogengrundstück – nach langen Verhandlungen mit der Firma
Wittrock – zurück in die Verantwortung der Gemeinschaft der Stadt Leer nehmen können, ist
ein längst fälliger Akt, ein kraftvolles Zeichen gegen das Vergessen.
Die Schoa war der tiefste Zivilisationsbruch unserer Geschichte. Millionen jüdischer Männer,
Frauen und Kinder wurden entrechtet, verfolgt und ermordet. Auch hier in unserer Stadt
wurden Nachbarn zu Opfern, wurden Leben zerstört, wurde Menschlichkeit verraten. Diese
Erinnerung verpflichtet uns.
Lieber Herr Weinberg, es war ihr Herzenswunsch schon zum 100. Geburtstag, am 20.02.26
war es endlich so weit. Alle, Politik, Rat, Verwaltung und vor allem die Bürgerinnen und
Bürger der Stadt haben sich dafür eingesetzt, haben gespendet, haben unterstützt und freuen
sich jetzt mit ihnen, dass der Kaufvertrag endlich unterschrieben werden konnte!
Sie haben die Verfolgung überlebt. Sie haben uns Ihre Geschichte anvertraut. Wir haben von Ihnen gelernt, hinzusehen und nicht zu schweigen. Dafür gebührt Ihnen Ehre und tiefster Respekt.
Die Gestaltung des Grundstücks der ehemaligen Synagoge ist in guten Händen. Es soll
Erinnern und zugleich Hoffnung tragen. Hoffnung darauf, dass Menschlichkeit stärker ist als
Hass. Die Erinnerung stärker ist als Verdrängung. Und dass wir als Stadt Verantwortung
übernehmen – heute und in Zukunft.
In Dankbarkeit und mit großem Respekt verneigen wir uns vor Ihnen – und vor allen Opfern
der Schoah.
Der SPD Ortsverein Heisfelde-Nüttermoor
Text: Beate Stammwitz Foto: Privat
22.02.2026 in Bundespolitik
LIEBE GENOSSINNEN UND GENOSSEN,
liebe Leserinnen und liebe Leser,
liebe Freundinnen und Freunde
wenn es der Wirtschaft nicht gut geht, dann sollten die Antworten der Politik sein:
Standortstärkung, staatliche Investitionen, Förderung der Binnen- und Exportnachfrage.
So sehe ich das zumindest als Sozialdemokratin. Der Wirtschaftsflügel der Union hat da
etwas andere Vorstellungen, die sich als Streichung des Sozialstaates zusammenfassen
lassen. Es wird leider wieder nach unten getreten! Ich finde das schäbig und
bedauernswert. Zugleich bin ich froh und dankbar, dass auch Wirtschaftsverbände die
Vorschläge ihrer angeblichen Verbündeten klar und deutlich abgelehnt haben. So eine
schallernde Replik auf plumpe Schlagzeilen hat es lange nicht mehr gegeben.
Man muss sich diesen Populismus auf dem Rücken der Bevölkerung nochmals
vergegenwärtigen: da wurde ernsthaft gefordert, die Gesetzliche Krankenversicherung
zusammenzustreichen und Patientinnen und Patienten beispielweise die gesamten Kosten
notwendiger Zahnarztbehandlungen selbst zahlen zu lassen. Das Motto war wohl: Hilft
zwar der Wirtschaft nicht, aber schadet wenigstens der Zahngesundheit.
Außerdem wollte der CDU-Wirtschaftsflügel auch gleich noch das wichtige Recht auf
Teilzeit abschaffen, weil dies bloß ein "Lifestyle"-Ding sei. Auch für diese Herablassung
gegenüber Menschen, die nicht 40 Stunden arbeiten können, weil sie gesundheitlich
angeschlagen sind, ihre Angehörigen pflegen oder sich um die Kinderbetreuung
kümmern, war man sich leider nicht zu schade. Mir fehlen bei dieser ganzen sozialen
Kälte die Worte. Aber eins muss dennoch gesagt werden: Mit der SPD sind all diese
unsozialen Vorschläge nicht zu machen. Wir stehen zur Daseinsvorsorge, zur
Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einem Gesundheitssystem für alle und ohne
Einschränkungen.
21.02.2026 in Presse
Albrecht Weinbergs Geburtstagswunsch wird wahr: Die Stadt kauft das Grundstück der ehemaligen Synagoge an der Heisfelder Straße.
Die Stadtverwaltung hat sich mit Eigentümer Helmut Wittrock (Rhede) auf den Kauf geeinigt. Am Mittwochabend stimmt auch der Verwaltungsausschuss diesem Vorhaben zu. Vorrangiges Ziel ist es, dieses historisch bedeutsame Areal wieder in einen würdigen Zustand zu versetzen. In der Pogromnacht 1938 war dort das Gotteshaus als einstiger Mittelpunkt des jüdischen Lebens in Leer von den Nationalsozialisten niedergebrannt worden.
Die Verhandlungen gestalteten sich anspruchsvoll. Am Ende zeigte sich Helmut Wittrock jedoch kompromissbereit und kam der Stadt in entscheidenden Punkten entgegen: „Nach dem Besuch bei Albrecht Weinberg und den weiteren Gesprächen wurde uns klar, dass wir das Grundstück nicht bebauen, sondern mit dazu beitragen, dass etwas Gutes und Bedeutungsvolles für die Stadt und ihre Geschichte entsteht. In diesem Zusammenhang möchten wir uns auch bei dem Bürgermeister für die Gespräche bedanken“.
„Wir sind Herrn Wittrock sehr dankbar, dass er unser Angebot angenommen hat und uns damit ermöglicht, dieses für die Stadt sehr wichtige Vorhaben umzusetzen“, sagt Bürgermeister Claus-Peter Horst, der die Verhandlungen in Absprache mit dem Stadtrat geführt hatte.
Ein Gedenkort auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge ist der große Wunsch des Leeraner Ehrenbürgers und Holocaustüberlebenden Albrecht Weinberg, der am 7. März seinen 101. Geburtstag feiern wird. Seit Jahren sammelt er bereits Geld, um dieses Anliegen zu unterstützen. Weinberg selbst hatte in der Leeraner Synagoge noch kurz vor ihrer Zerstörung als Jugendlicher die „Bar Mizwa“ feiern dürfen (eine jüdische Feier, die den Übergang zum religiös mündigen Erwachsenen symbolisiert).
Claus-Peter Horst betont: „Wir sind sehr froh, dass wir Albrecht Weinberg seinen Geburtstagswunsch erfüllen können.“ Text und Foto: Stadt Leer
Das Foto zeigt (v.l.): Gerda Dänekas, Helmut Wittrock, Ehrenbürger Albrecht Weinberg, Bürgermeister Claus-Peter Horst und Stadtbaurat Jens Lüning vor dem Gebäude, hinter dem sich das Synagogengrundstück befindet.
: www.leer.de/pressemitteilungen

1. Vorsitzender: Andreas Kunstreich-Deutsch
„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“
Willy Brandt, 15. September 1992
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Bei gutem Wetter treffen wir uns Sonntags um 11.00 Uhr vorm Vereinsheim Frisia Loga. Wir gehen etwa eine Stunde. Neue Gesichter (auch ohne Parteibuch) sind herzlich willkommen.
Wir spenden Blut, denn wir lieben das Leben!!
Die nächste OV - Sitzung findet, am 11.08.2026, in Günters Hütte, im Lütjeweg statt.
AG 60plus trifft sich jeden 2. Mittwoch im Monat um15:00 Uhr in der SPD- Geschäftsstelle, Leer, Friesenstr.
Vorsitz: Anja Troff-Schaffarzyk
Tel.: 0491 – 611 60
Fax.: 0491 – 535 3
Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de
Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:
Beate Stammwitz
Anja Troff-Schaffarzyk
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Mail: anja.troff-schaffarzyk@bundestag.de