14.04.2022 in Bundespolitik
Olaf Scholz führt mit ruhiger Hand und großer Verantwortung
Je länger der schreckliche Krieg in der Ukraine andauert, je lauter werden Forderungen an Deutschland, sich mehr einzumischen. Sie kommen aus dem eigenen Land, aber auch aus dem Ausland. Die SPD-geführte Bundesregierung mit Bundeskanzler Olaf Scholz ist gut beraten, alles dafür zu tun, den Konflikt nicht außer Kontrolle geraten zu lassen. Die eingeschlagene Linie, sich mit unseren Verbündeten in der NATO und der EU über alle Maßnahmen zur Beendigung des Krieges ganz eng abzustimmen, schließt Alleingänge Deutschlands aus. Das ist gut und beruhigend. Besonders der Ruf, Deutschland soll jetzt auch schwere Waffen der ukrainischen Armee liefern, die bislang nicht als Verteidigungswaffen galten, birgt die Gefahr, als Kriegspartei angesehen zu werden. Der russische Präsident Putin, der verantwortlich für das Verbrechen in der Ukraine ist, muss als unberechenbar angesehen werden. Er scheint genau darauf zu warten, um daraus einen Rechtfertigungsgrund abzuleiten, die Sicherheit Russlands mit allen Waffen zu verteidigen. Daher ist die Strategie von Olaf Scholz zu unterstützen, die Gesprächskanäle nicht ganz abreißen zu lassen, Sanktionen gegenüber dem Aggressor zu verhängen, humanitäre Hilfe zu gewährleisten und Verteidigungswaffen zu liefern. Nicht zu vergessen, unmissverständlich in Richtung Putin und seinen Handlangern zu kommunizieren, dass der Tag vor dem internationalen Gerichtshof kommen wird, um die begangenen Kriegsverbrechen zu ahnden. Deutschland darf sich glücklich schätzen, einen sozialdemokratischen Bundeskanzler mit besonderem Verantwortungsgefühl an der Spitze unserer Regierung zu wissen.
Ein Kommentar aus Rhade http://spd-rhade.de
06.04.2022 in Bundespolitik
Ehemaliger CDU-Hoffnungsträger muss im Untersuchungsausschuss aussagen
Er war Gesundheitsminister und täglich auf allen Kanälen präsent. Auf den ersten Blick hat er einen guten Job gemacht. Beim zweiten verschwimmen die Konturen erheblich. Nun ist er unsanft gelandet. Er muss vor den Untersuchungsausschuss, um seltsame FFP2-Maskengeschäfte in seiner Amtszeit zu erklären. Seltsam, nicht nur weil überteuertes Material bezahlt wurde, sondern weil die Staatsanwaltschaft auch ungesetzliche Schmiergeldzahlungen vermutet. Beteiligt sind das Gesundheitsministerium als Auftraggeber, die Schweizer Firma Emix als Lieferant und Andrea Tandler, Tochter des früheren CSU-Generalsekretärs, als Vermittlerin. Statt zum Einkaufspreis bei der Konkurrenz für 4,50 Euro je Schutzmaske, wurden bei Emix 5,40 Euro/Stck. gezahlt. Ursprünglich ging es um 100 Millionen Masken, also einen Auftragswert in Höhe von 540 Mio. Euro. Später wurde zwar der Auftragsumfang auf 67 Mio. Masken reduziert, die Mehrkosten gegenüber den Mitbewerbern betrugen rund 60 Mio. Euro. Ermittelt wird gegen Andrea Tandler, die über CSU-Kanäle zum damaligen Gesundheitsminister Spahn gelangte. Emix war die Vermittlung von Frau Tandler zu Jens Spahns Ministerium 48 Mio. (!) Euro wert. Es gab aber noch weitere Verträge des Gesundheitsministerums mit Fa. Emix über gesamt ca. 790 Mio. Euro. Die Münchener Staatsanwaltschaft ermittelt nun, ob es mit Bezug auf das genannte Maskengeschäft, weitere ungesetzliche Vermittlungs-Zahlungen, die im Volksmund Schmiergeldzahlungen genannt werden, gegeben hat. Jens Spahn wird vor dem Untersuchungsausschuss als Zeuge vernommen.
Eigener Bericht auf Grundlage des Berichtes „Jens Spahns kostspielige Corona-Geschäfte“ in der Süddeutschen Zeitung am 1.04.2022 Gesehen bei http://spd-rhade.de
01.04.2022 in Allgemein
Der russische Angriffskriegsorgt vor allem für Schrecken und Leid in der Ukraine. Es
gibt zahlreiche Todesopfer, Millionen fliehen vor dem Krieg oder harren unter größter Not und Angst aus.Wir können und dürfen nicht in den Krieg eingreifen. Aber wir können helfen. Die Landesregierung organisiert die Aufnahme und Versorgung der Flüchtlinge. Vor Ort leisten die Kommunen
und Ehrenamtliche Großes, um die Menschen aufzunehmen. Darum ist auch völlig richtig, dass wir die Sporthalle der Berufsschulen in Leer den Flüchtlingen zur Verfügung stellen, damit sie erst einmal Ruhe finden, versorgt und betreut werden. Wir müssen noch etwas tun -die Energieversorgung sicherstellen.
Der schnelle Bau von Terminals für Flüssiggastanker ist ein Schritt. Viel wichtiger ist es aber, die erneuerbaren Energien auszubauen. Der Angriffskrieg Putins wird auch dem Letzten die Augen geöffnet haben, dass wir in dieser
Frage keine Zeit mehr verlieren dürfen.
29.03.2022 in Allgemein

1. Frage:
Etwas mehr als 100 Tage bis du jetzt schon in Berlin. Hast du dich schon zurecht gefunden mit allem was da so anliegt?
Die 100 Tage sind wie im Flug vergangen. Es ist gerade in der ersten Zeit natürlich sehr spannend, weil ich erst im Übergangsbüro gewesen bin und seit kurzer Zeit mein eigenes Büro im Paul-Löbe-Haus bezogen habe. Dann müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht werden, sowohl im Berlin als auch im Wahlkreisbüro. Das habe ich schnell geschafft und alle Büros sind arbeitsfähig, in Berlin, in Leer und in Meppen.
In der ersten Zeit sind es viele Eindrücke, die verarbeitet werden müssen, aber nach und nach findet man sich zurecht (ich verlaufe mich auch nicht mehr).
Ich arbeite im Verkehrsausschuss, bin dort Berichterstatterin für den ländlichen Raum und für den Bereich Luftverkehr (Luftverkehrskonzept, Flugsicherung, Flughäfen, zivile Drohnen) und bin stellvertretend im Gesundheitsausschuss.
Mittlerweile habe ich meine erste Rede im Deutschen Bundestag gehalten und habe jetzt das Gefühl, so richtig angekommen zu sein.
Meinen ersten Einsatz als Schriftführerin habe ich ebenfalls gehabt, das ist noch mal ein ganz anderer Blick auf das Plenum. Man sitzt ganz vorne neben der Präsidentin oder dem Präsidenten, sieht die organisatorische Abläufe und unterstützt bei der Sitzungsleitung.
Es gab viele tolle Momente: die Wahl von Olaf Scholz zum Bundeskanzler, Bärbel Bas wurde zur Bundestagspräsidentin gewählt und Frank- Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten.
2. Frage:
Die Zeiten sind ja nicht rosig, fühlen sich die Abgeordneten noch mehr unter Druck, als wenn sie es mit der Corona-Krise nicht schon wären?
Natürlich hat die Corona-Krise unsere Arbeit vom ersten Tag mit geprägt. Alle Veranstaltungen und Sitzungen finden selbstverständlich unter den geltenden Corona-Bestimmungen statt. Dann erhalte ich eine Flut von Mails zum Thema Impfen/Impfpflicht, die nicht immer sehr sachlich sind.
Aber der Angriffskrieg Putins auf die Ukraine überlagert natürlich momentan alles. Es sind viele Sanktionen gegen Russland und viele Hilfe für die Ukraine auf den Weg gebracht worden. Die Situation der Flüchtlinge bekomme ich hier in Berlin hautnah mit, gerade am Hauptbahnhof und auch bei uns im Wahlkreis kommen die hilfesuchenden Menschen an und die Hilfe muss organisiert werden.
3.Frage:
Welche Möglichkeiten hast du um etwas für unsere Region anzuschieben?
Ich habe in meiner Ausschussarbeit die Möglichkeit Themen einzubringen und als Berichterstatterin kann ich Schwerpunkte setzen. Natürlich kann ich auch in der Fraktion diese Themen einbringen, mit den anderen Ausschüssen sprechen und nicht zuletzt direkt mit den Ministerien. Es geht vor allem darum, Kontakte herzustellen, die richtigen Gesprächspartner zu finden und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Wie wäre es wenn du monatlich einen Bericht aus Berlin uns zukommen lassen könntest? So könnten wir über unsere Homepage reichlich Mitglieder und Leser informieren. Du kannst uns auch sonst welche Infos zukommen lassen, Bürgersprechstunde usw.
Es ist geplant, dass wir einen Newsletter erstellen, der in regelmäßigen Abständen rauskommt und es wird auch Bürgersprechstunden geben. Die Infos bekommt ihr natürlich!
27.03.2022 in Landespolitik
Herzlichen Glückwunsch in das Saarland, 
Neue Ministerpräsidentin mit absoluter Mehrheit
Anke Rehlinger
SPD= 43,8% +13,8 % ;
CDU= 28,5% -12,8 %
AFD im Parlament.
Grüne, Linke, FDP nicht mehr im Parlament vertreten!
eigener Bericht ,Pressefoto
Bertolt Brecht
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SPD-Stammtisch
Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.
SPD.Löppt.
Walken mit SPD.Löppt.– Die Walkinggruppe der SPD „SPD.Löppt.“ ist wieder unterwegs. Am 01. November um 11 Uhr geht es los auf dem Parkplatz am Hallenbad Plytje. Wir freuen uns auf alle, die Lust auf Walking für ungefähr fünf Kilometer haben – so schnell, dass alle mithalten können. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag um 11 Uhr. Neue Gesichter sind herzlich willkommen!
findet am 10.11.2026, um 19:30 Uhr
in Günters Hütte, im Lütjeweg statt.
Tel.: 0491 – 61160
Fax.: 0491 – 5353
Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de
Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:
Mail: beate@stammwitz.info
Mail: beate@stammwitz.info
Telefon:+49 30 227 73923
Mail: anja.troff-schaffarzyk@bundestag.de