10.05.2020 in Allgemein

Gespräch mit Stephan Weil

 

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 Stephan Weil

"Wir wollen für alle gesellschaftlichen Bereiche Perspektiven aufzeigen"

Hallo hier ist Anna von der digitalen Kommunikation aus dem Willy-Brandt-Haus. Wir rufen in diesen Tagen regelmäßig unsere SPD-Spitzenpolitiker*innen an und fragen sie, wie helft ihr uns durch die Corona-Krise? Heute spreche ich mit dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil. Hallo Stephan!

Hallo Anna, grüß dich.

Die Niedersächsische Landesregierung hat ja Anfang der Woche von sich reden gemacht mit dem sogenannten Niedersächsischen Weg. Du hast am Montag in einer Pressekonferenz einen Stufenplan für einen neuen Alltag mit Corona vorgelegt auf den viele ja emotional und geradezu erleichtert reagiert haben. Hast du gespürt, dass die Menschen sich einen konkreten Plan wünschen oder was hat dich zu diesem ja doch mutigen Schritt bewogen?

Es ist tatsächlich in den letzten Wochen immer spürbarer geworden, dass aus immer mehr Bereichen unserer Gesellschaft die Frage gekommen ist, wie geht es denn jetzt eigentlich weiter? Das kann ich auch gut verstehen. Wir hatten ja jetzt sechs Wochen lang die Gesellschaft richtig runtergefahren. Und so erfolgreich wie das bei den Infektionen gewesen ist, so steigen ja umgekehrt auch die Schäden in der Gesellschaft und in der Wirtschaft an. Das merkt man an der Belastung in den Familien, das merkt man an der Existenznot von ganz vielen Unternehmen und der Sorge um die Arbeitsplätze. Das war eigentlich schlichtweg eine Frage, die im Raum stand und auf die hat es bislang noch keine Antwort gegeben. Wir versuchen jetzt mit unserem Stufenplan den Weg aufzuzeigen. Der kann natürlich nicht das letzte Detail klären, das liegt ja auf der Hand. Aber wir wollen für alle gesellschaftlichen Bereiche auch wieder Perspektiven aufzeigen. Schrittweise, aber eben auch zielstrebig so gut es das Infektionsgeschehen zulässt.

Du sagst, ihr wollte für alle gesellschaftlichen Bereiche Perspektiven aufzeigen. Welche konkreten Punkte sieht der Niedersächsische Weg denn vor? Ihr habt ja nicht nur an die Gastronomie- und Touristikbranche gedacht, sondern auch die Reaktivierung der Kinderbetreuung spielt da eine entscheidende Rolle. Also, in Niedersachsen müssen die Kinder nicht zum Spielen in den Biergarten geschickt werden?

Naja, der Biergarten ist ja auch geschlossen könnte man fast sagen. Aber im Ernst: Die Kinder haben ja wirklich eine harte Zeit hinter sich. Wir haben die Schulen und die Kindertagesstätten schließen müssen, aber auch die Spielplätze. Die Spielplätze sind jetzt in Niedersachsen wieder auf. Die Notbetreuung wird jetzt Stufe für Stufe immer weiter aufgemacht, das gleiche gilt für die Schuljahrgänge. Man muss ehrlich sein, ein Regelbetrieb werden wir in den Kindertagesstätten und auch in den Schulen erst wieder zu Anfang des neuen Schuljahres oder zu Anfang des neuen Kita-Jahres haben. Warum? Weil wir immer und überall versuchen müssen, mit kleinen Gruppen zu arbeiten. Das strapaziert natürlich das System enorm. Und wir haben auch gar nicht so viele Fachkräfte, die dann für die viel kleineren Gruppen zur Verfügung stehen, denn dann bräuchten wir natürlich viel mehr davon. Also, wir werden bis zum Sommer nicht wieder den Normalzustand erreichen. Aber mindestens eine wesentliche Entlastung für die Familien und vor allen Dingen für die Kinder. Das ist unser Ziel. Die Kinder tun mir mit am meisten leid, bei dem was derzeit geschehen ist.        Gesehen  http://spd.de  .....................................................................................................

09.05.2020 in Bundespolitik

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum 8. Mai

 

Der richtige Mann am richtigen Platz, zur richtigen Zeit 

Wir dürfen stolz auf unseren Bundespräsidenten sein. In seiner Rede zum 75. Jahrestag des Kriegsendes in Deutschland und Europa, hat er den Begriff der Befreiung, den sein Vorgänger Richard von Weizsäcker 1985 verwendet hat, beeindruckend aufgegriffen und weiterentwickelt. Befreiung heute, 75 Jahre danach, heißt auch, dass wir uns von nationalistischen Reden, Denken und Handeln befreien müssen. Und, dass wir Europa stärken müssen, so sinngemäß seine wichtige Botschaft. Frank-Walter Steinmeier ist einer von uns. Es tut gut, einen Sozialdemokraten in diesem höchsten deutschen Staatsamt zu wissen.

Die Rede kann unter www.bundespraesident.de nachgelesen werden.

Eigener Beitrag  http://spd-rhade.de

09.05.2020 in Allgemein

Respekt

 

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Denen zZt. am wenigste Wertschätzung widerfährt, zollen wir hier unseren Respekt. Der Beruf des Polizisten war ein sehr angesehender Beruf, heute ist es kaum zu glauben, was sie sich alles gefallen müssen und dabei dann auch noch die Ruhe bewahren. Wir bedanken uns bei der Polizei für ihren Einsatz, für uns. Herr Queder von der Polizei in Leer war zur Stelle um zu schauen ob wir  uns an die Coronaregeln gehalten haben, alles nett und freundlich. Danke!!  

09.05.2020 in Allgemein

Die Jusos im Kreis Leer, zum Tag der Befreiung

 

Der 8. Mai 1945 ist der Tag der Befreiung von einem menschenverachtenden System. Dieses System war ein faschistisches. Die Dunkelheit der faschistischen Nacht wurde an diesem Tag beendet. Die Sonne der Freiheit ging auf und verhieß für die Menschen eine hellere Zukunft.

Dieser Ereignisse muss gedacht werden. Ein Gedenktag kann dafür eine gute Möglichkeit zu sein. Eine Möglichkeit die die AFD jedoch ablehnt, weil der 8. Mai auch für den „Verlust von großen Teilen Deutschlands“ stehe. Dieser „Verlust“ ist aber das Ergebnis der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Sie begann mit der Übertragung der Kanzlerschaft an Adolf Hitler am 30 Januar 1933.
Die eine Lehre vom 8. Mai 1945 lautet: Nie wieder Faschismus! Das scheint leider nicht allen in Deutschland einzuleuchten.

Kriege bedeuten: Tod und Verwundung, denn Menschen schießen aufeinander. Kriege bedeuten: Hunger und Zerstörung, denn die Ernte wird nicht mehr eingebracht und Bomben werden geworfen. Krieg bedeutet Leid und Elend, denn Menschen sterben und werden verletzt, denn Menschen hungern und verlieren ihre Lebensgrundlage, ihr Haus ihre Arbeit oder Wohnung.

Für den größten Teil der Lebenden in Deutschland ist Krieg heute etwas Unbekanntes, etwas aus einer anderen Welt. Wir kennen Krieg nur aus den Berichten und Schilderungen unsere Eltern oder Großeltern. Kriege fanden und finden in einer anderen Welt als unserer statt.

Wenn wir nicht wollen, dass Krieg wieder ein Teil unserer Welt wird, müssen wir aufpassen. Geld muss für Wohnungen ausgegeben werden anstelle von Panzern, für ein gutes Gesundheitssystem anstelle von Kampfflugzeugen und für Bildung anstelle von Kriegsschiffen!

Die andere Lehre vom 8. Mai 1945 lautet: Nie wieder Krieg. Darum kein Geld für Waffen, denn sie bringen Tod, Hunger und Leid. Auch diese Lehre scheint nicht für Teile in Deutschland selbstverständlich zu sein.

Beide Lehren müssen selbstverständlich werden

08.05.2020 in Ortsverein

Nie wieder Krieg!!

 

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Mahnwache des SPD OV Heisfelde-Nüttermoor am Ehrenmahl in Heisfelde

Kriegsende 1945: Befreit in ein freies Leben
Heute vor 75 Jahren, am 8. Mai 1945, hat die Deutsche Wehrmacht bedingungslos gegenüber den Alliierten des Zweiten Weltkriegs kapituliert. Wer später geboren wurde, hatte das Glück, die menschenverachtenden Taten eines totalitären NS-Regimes nicht erleben zu müssen. Auch das unermessliche Leid eines „totalen“ Krieges mit weiteren Millionen toter Menschen ist den meisten von uns nur aus Überlieferungen bekannt.
Das Ende des Zweiten Weltkriegs war ein geschichtlicher Wendepunkt. Nicht nur, weil die Kriegshandlungen aufhörten. Sondern auch, weil die alliierten Truppen, hier in Leer die Britische Armee, uns vom Nationalsozialismus befreit haben. Vermutlich haben viele der gefallenen deutschen Soldaten nicht gewusst, für welches perfide politische System sie gestorben sind.
Bemerkenswert wie rasch es den Menschen gelungen ist, ein freies und demokratisches Leben aufzubauen und dabei soziale Ungleichheiten zu begrenzen. Ohne Vorgaben und Unterstützung der Alliierten wäre das nicht in vergleichbarer Weise gelungen. Aber auch nicht ohne den unermütlichen Einsatz vor allem der Frauen. Was wir leicht übersehen: Bis zur ihrer formalen rechtlichen Gleichstellung mit den Männern sind Jahrzehnte vergangen.
Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Leer blicken heute nicht nur in eine schreckliche Vergangenheit. Die toten Menschen mahnen uns, die Zukunft in einem friedlichen Europa für vermeintliche eigene Vorteile aufs Spiel zu setzen. Demokratie funktioniert nur, wenn wir uns einmischen und nicht „die da oben“ oder die Medien machen lassen. Unser Wohlstand ist ohne ein starkes Europa, ohne internationale Wirtschaft sowie Handel nicht vorstellbar. Aber wir müssen wieder stärker als in den vergangenen Jahrzehnten für mehr soziale Gerechtigkeit – nicht nur in Deutschland – eintreten. Wir brauchen internationale Lösungen, damit wir die großen Probleme wie den Klimawandel und die Folgen des Corona-Virus entschieden angehen können.

 

SPD-Ortsverein Heisfelde-Nüttermoor

                                                              

Spruch des Monats

„Wer die Wahrheit nicht weiß,
der ist bloß ein Dummkopf.
Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt,
der ist ein Verbrecher.“ 

Bertolt Brecht

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SPD-Stammtisch

Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.



Walken mit der SPD

SPD.Löppt.

Walken mit SPD.Löppt.– Die Walkinggruppe der SPD „SPD.Löppt.“ ist wieder unterwegs. Am 01. November um 11 Uhr geht es los auf dem Parkplatz am Hallenbad Plytje. Wir freuen uns auf alle, die Lust auf Walking für ungefähr fünf Kilometer haben – so schnell, dass alle mithalten können. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag um 11 Uhr. Neue Gesichter sind herzlich willkommen!




Die nächste OV-Sitzung: 

findet am 10.11.2026, um 19:30 Uhr

in Günters Hütte, im Lütjeweg statt. 


 

 

SPD Kreisverband

Vorsitzende:

Anja Troff-Schaffarzyk

Tel.:  0491 – 61160
Fax.: 0491 – 5353

Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de

SPD Kreistagsfraktion

 

Fraktionsvorsitzender: 

Helmut Geuken

Mail: hedogeu@web.de

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SPD Kreistagsfraktion

Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:

Beate Stammwitz

Mail: beate@stammwitz.info

SPD Stadtratsfraktion

Fraktionsvorsitz:

Heinz-Dieter Schmidt

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Mitglieder des SPD-OV Heisfelde-Nüttermoor:

Beate Stammwitz

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Landkreis Leer Landrat

Matthias Groote - SPD  

Telefon:  Telefon: 0491 926-1265

Im Europaparlament

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Der direkte Kontakt zu:

Tiemo Wölken

Mitglied im Deutschen Bundestag

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Telefon:+49 30 227 73923
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Unser Mann in Hannover

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