Rhader Gedanken über den Zustand unserer immer älter werdenden Gesellschaft http://spd-rhade.de
18.02.2026 in Topartikel Ortsverein
Walken mit SPD.Löppt.– Immer mal etwas
Abwechslung, deshalb treffen wir uns am Hallenbad Plytje. Die Walkinggruppe „SPD.Löppt.“ startet am 22. Februar, um 11 Uhr auf dem Parkplatz am Plytje zu einer Runde durch die Weststadt und den Westerhammrich. Die Runde ist offen für alle, die Lust auf Walking etwas mehr als fünf Kilometer haben – so schnell, dass alle mithalten können. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag um 11 Uhr.
»EINE DEMOKRATIE, IN DER NICHT GESTRITTEN WIRD, IST KEINE.«
HELMUT SCHMIDT
21.02.2026 in Presse
Albrecht Weinbergs Geburtstagswunsch wird wahr: Die Stadt kauft das Grundstück der ehemaligen Synagoge an der Heisfelder Straße.
Die Stadtverwaltung hat sich mit Eigentümer Helmut Wittrock (Rhede) auf den Kauf geeinigt. Am Mittwochabend stimmt auch der Verwaltungsausschuss diesem Vorhaben zu. Vorrangiges Ziel ist es, dieses historisch bedeutsame Areal wieder in einen würdigen Zustand zu versetzen. In der Pogromnacht 1938 war dort das Gotteshaus als einstiger Mittelpunkt des jüdischen Lebens in Leer von den Nationalsozialisten niedergebrannt worden.
Die Verhandlungen gestalteten sich anspruchsvoll. Am Ende zeigte sich Helmut Wittrock jedoch kompromissbereit und kam der Stadt in entscheidenden Punkten entgegen: „Nach dem Besuch bei Albrecht Weinberg und den weiteren Gesprächen wurde uns klar, dass wir das Grundstück nicht bebauen, sondern mit dazu beitragen, dass etwas Gutes und Bedeutungsvolles für die Stadt und ihre Geschichte entsteht. In diesem Zusammenhang möchten wir uns auch bei dem Bürgermeister für die Gespräche bedanken“.
„Wir sind Herrn Wittrock sehr dankbar, dass er unser Angebot angenommen hat und uns damit ermöglicht, dieses für die Stadt sehr wichtige Vorhaben umzusetzen“, sagt Bürgermeister Claus-Peter Horst, der die Verhandlungen in Absprache mit dem Stadtrat geführt hatte.
Ein Gedenkort auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge ist der große Wunsch des Leeraner Ehrenbürgers und Holocaustüberlebenden Albrecht Weinberg, der am 7. März seinen 101. Geburtstag feiern wird. Seit Jahren sammelt er bereits Geld, um dieses Anliegen zu unterstützen. Weinberg selbst hatte in der Leeraner Synagoge noch kurz vor ihrer Zerstörung als Jugendlicher die „Bar Mizwa“ feiern dürfen (eine jüdische Feier, die den Übergang zum religiös mündigen Erwachsenen symbolisiert).
Claus-Peter Horst betont: „Wir sind sehr froh, dass wir Albrecht Weinberg seinen Geburtstagswunsch erfüllen können.“ Text und Foto: Stadt Leer
Das Foto zeigt (v.l.): Gerda Dänekas, Helmut Wittrock, Ehrenbürger Albrecht Weinberg, Bürgermeister Claus-Peter Horst und Stadtbaurat Jens Lüning vor dem Gebäude, hinter dem sich das Synagogengrundstück befindet.
: www.leer.de/pressemitteilungen
20.02.2026 in Allgemein

Welche Erkenntnisse haben „Otto Normalverbraucher und Erika Musterfrau“ gewonnen?
Einmal im Jahr treffen sich Wirtschaftsfachleute und Politiker aus (fast) allen Ländern der Welt in der Schweiz, um über die Zukunft des grenzüberschreitenden Handelsverkehrs zu beraten. Einmal im Jahr treffen sich in Bayern Fachleute der Rüstungsindustrie mit Politikern aus (fast) allen Ländern der Welt, um sich über Risiken und Nebenwirkungen aller Konflikte auszutauschen. Beide Zusammenkünfte sind alternativlos wichtig, um zuzuhören und sich besser kennenzulernen. Die internationale Presse versucht die Öffentlichkeit so weit wie möglich zu beteiligen. Die Erkenntnisse des interessierten deutschen Zuhörers an der Basis sind ernüchternd. In Davos wie in München. Die USA haben es geschafft, sich auf beiden Treffen in den Mittelpunkt zu rücken und fast allen anderen Ländern ihre egoistische Sichtweise aufzudrücken. Erkennbar ist aber auch, dass Europa beginnt zu widersprechen. Bundeskanzler Friedrich Merz ist über seinen Schatten gesprungen und hat klargestellt, dass unsere europäischen Werte wie Pressefreiheit, Liberalität und Humanität unantastbar bleiben. Ein deutlicher Gegenentwurf zur MAGA-Bewegung des amerikanischen Präsidenten. Das ist unten angekommen, wird sich aber in der politischen Alltagsarbeit bewähren müssen. Wenn wir weiter in Freiheit und sozialer Sicherheit leben wollen, müssen wir uns auch auf Einschränkungen einstellen. Das Verständnis dafür ist dann vorhanden, wenn die vorhandene gesellschaftliche Gerechtigkeitslücke endlich geschlossen wird. Im Klartext: wenn Vermögende in unserem Land auch Steuern zahlen wie Du und ich.
Nachdenkzeilen aus Rhade http://spd-rhade.de
18.02.2026 in Service

11.02.2026 in Allgemein
Es ist uns bekannt das Einsamkeit und Isolation im Alter zu einem grüßen Problem werden. Menschen werden erst nach Wochen tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Nachbarn kennen sich nicht. Hat niemand mehr Zeit oder will man nicht miteinander sprechen. Geht das heutzutage überhaupt, einen Gang zurückzuschalten? Hilft da ein Ministerium gegen Einsamkeit? All die ehrenamtlichen, die sich Sozial engagieren können das nicht auffangen und was wäre ohne diese tollen Menschen? Auch die Kirchen versuchen vieles, um die Menschen anzusprechen, um sie aus der Einsamkeit und Isolation zu holen. Dann lese ich den folgenden Artikel, auf der Homepage der SPD Rhade und mir fällt dazu ein, zumindest diesen Artikel auf unsere Homepage zu setzen.
Oder reicht meine Anteilnahme, indem ich eine vorgedruckte Karte versende? Das Nachdenken setzt ein, als ich lese, dass ein mir wenig bekannter Mann aus Wulfen mit 83 Jahren gestorben ist. Der Satz in der Anzeige, „Isolation und Ausschluss haben ihm das Leben oft schwer gemacht“, zwingt mich doch, mich an ihn zu erinnern. Ein hagerer Mann, zweifacher Vater, Jahrzehnte allein lebend. Sein Auftreten war auffällig, aber nicht bedrohlich. Dann, wenn seine Not nicht mehr auszuhalten war, besuchte er seinen Nachbarn, der ihm als Seelsorger immer seine Hand reichte. Älter geworden schaffte es der nun Verstorbene nicht mehr, die wichtigen lebenserhaltenden Kontakte zu seiner Nachbarschaft, zu seiner Familie und ganz wenigen Freunden aufrechtzuerhalten. Krank und isoliert wurde sein Leben schleichend zum Dahinvegetieren. Die Vorstufe zum vorzeitigen Ableben. Ein Einzelfall? Sicher nicht. Alt werden ist sehr häufig mit Alleinsein und Vergessen verbunden. Dürfen wir (Gesellschaft) mit diesem Wissen achselzuckend zur Tagesordnung übergehen? Oder müssen wir uns unserer sozialen Verantwortung gegenüber allen Schwächeren endlich stellen?Rhader Gedanken über den Zustand unserer immer älter werdenden Gesellschaft http://spd-rhade.de

Vorsitzende:
Beate Stammwitz
Mail:beate@stammwitz.info
Vorsitzender :
Olaf Mohr
Mail: Olaf.Mohr@t-online.de
„ Wir müssen über Demokratie nicht nur reden - wir müssen wieder lernen, für sie zu streiten!"
Frank-Walter Steinmeier
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Die nächste OV - Sitzung findet, am 10.03.2026, in Günters Hütte, im Lütjeweg statt.
AG 60plus trifft sich jeden 2. Mittwoch im Monat um15:00 Uhr in der SPD- Geschäftsstelle, Leer, Friesenstr.
Vorsitz: Anja Troff-Schaffarzyk
Tel.: 0491 – 611 60
Fax.: 0491 – 535 3
Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de
Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:
Beate Stammwitz
Anja Troff-Schaffarzyk
Telefon:+49 30 227 73923
Mail: anja.troff-schaffarzyk@bundestag.de