17.09.2022 in Allgemein

Ein nüchterner Blick in eine graue Zukunft - Gesund altern?

 

Ein nüchterner Blick in eine graue Zukunft - Gesund altern?

Wunsch und Wirklichkeit - Wochendgedanken aus Rhade

Ist das Glas noch halbvoll, oder schon halbleer? Eine beliebte Wortspielerei, um die Begriffe Optimismus und Pessimismus zu erklären. Die ältere bundesdeutsche Bevölkerung, und das ist die Mehrheit, kommt um eine vorbereitende Lebensplanung des letzten Drittels nicht herum. Trotz aller Vorsorge, trotz der vielen Versuche, gesünder zu leben, tickt die Lebenszeituhr unerbittlich weiter. Parallel nehmen die Wehwehchen und die Arztbesuche zu. Der Zeitpunkt, auf Unterstützung angewiesen zu sein, ist klar erkennbar. Und um die Frage, was dann?, kommen wir nicht herum. An dieser Stelle unterbrechen wir die ernüchternde Einführung, und lassen nur die Statistik sprechen:

  • Vier von fünf Frauen, drei von vier Männern, werden im Alter pflegebedürftig
  • Der Eigenanteil für einen Pflegeheimplatz beträgt monatlich durchschnittlich 2300 Euro
  • Die mittlere Monatsrente beträgt ca. 1200 Euro
  • 31% aller Pflegeheimbewohner sind auf Sozialhilfe angewiesen
  • Unsere Pflegeheime sind überfüllt, das Personal zu knapp und überarbeitet
  • 50% der Pflegeheimbewohner sterben im ersten Jahr nach dem Einzug
  • 42% der Männer sogar in den ersten drei Monaten
  • „Lieber tot als im Pflegeheim“, denkt ein Drittel lt. einer Umfrage

Die Politiker sind alarmiert und arbeiten an der Neugestaltung der Pflegeversicherung. Wir selbst sind gut beraten, jetzt mitzudenken, wie und wo wir weiter leben wollen. Wohngemeinschaften, Mehrgenerationenhäuser, Familienzusammenschluss, Nachbarschaftshilfen - es gibt Alternativen, die zu „Glas ist noch halbvoll“ tendieren.

Eigener Beitrag auf Grundlage der Presseberichte „Sonntags leider ungewaschen“, ZEIT 01.09. und „Angst vor dem Lebensabend“, Dorstener Zeitung 16.09.2022       http://spd-rhade.de

08.09.2022 in Bundespolitik

Energiekrieg in Europa

 

Wir müssen uns ganz neu aufstellen

Plötzlich wachen wir auf. Gestern konnten wir noch optimistisch in die Zukunft blicken. Heute ahnen wir, dass schwere Zeiten auf uns zukommen. Morgen werden wir mit völlig veränderter Strategie einen Neuanfang starten müssen. Es ist Krieg in Europa. In der Ukraine wird er mit Raketen geführt, in ganz Westeuropa mit der künstlichen Verknappung von Energie. Auslöser ist der russische Diktator Putin, der die gemeinsam vertraglich vereinbarte Weltordnung aufgekündigt hat. Deutschlands Wohlstand hängt eng mit der Energieversorgung zusammen. Kohle, Öl, Gas, Kernenergie - dieser Mix galt jahrelang als Garant für sichere und bezahlbare Energie. Dann die Klimakrise. Der Ausstieg aus den fossilen Rohstoffen war und ist die richtige Antwort. Dann Tschernobyl und Fukushima. Der Ausstieg aus der Hochrisikotechnologie war und ist die richtige Antwort. Die erneuerbaren Energien waren und sind richtige Zukunftsantworten. Nur noch die Übergangszeit bis zur völligen Selbstversorgung überstehen. Die bittere Erkenntnis: Die Zeit reicht nicht. Wir sind in der Hand von vertragsbrüchigen Autokraten und verantwortungslosen Spekulanten. Sie ziehen die Schraube der Erpressung immer mehr an. Jetzt hilft nur noch regieren mit ruhiger Hand, um die dramatischen Auswirkungen für unser Land zu minimieren. Ideologiefrei und mit Blick nach vor. So, wie es der Kanzler Olaf Scholz vorlebt. Nur so wird die dringend notwendige Neuaufstellung der bezahlbaren Energieversorgung gelingen.

Ein Rhader Zwischenruf zur aktuellen Energiekrise

31.08.2022 in Europa

Olaf Scholz ist in Europa angekommen

 

 

Mit Grundsatzrede Zeichen gesetzt

Alle 6 Monate wechselt in der EU die sogenannte Ratspräsidentschaft. Deutschland hat den Staffelstab an Tschechien übergeben. Olaf Scholz, Bundeskanzler und Sozialdemokrat, nutzte seinen Besuch in Prag, um Grundsätzliches zur Zukunft der Europäischen Union zu sagen. Da war nicht nur sein Bekenntnis zur Gemeinschaft, es waren insbesondere seine Reformvorschläge, die die Lähmung durch das Einstimmigkeitsprinzip aufbrechen sollen. „Endlich“, so die überzeugten Europäer. Auch sein Statement zu mehr Sicherheit an der gemeinsamen Grenze, sorgte für internationale Zustimmung im Bündnis der EU und der Nato. „Wann, wenn nicht jetzt?“, so Olaf Scholz, der mit dieser Grundsatzrede klar stellte, dass die Krisen der Gegenwart nur gemeinsam bewältigt und eine bessere Zukunft nur durch internationales Unterhaken erreicht werden können. Dass der tschechische Präsident nicht zugehört hat, gibt zu denken. Die EU wird nur überleben, wenn der Egoismus einzelner Staaten überwunden wird. Vor Olaf Scholz liegt ein dornenreicher Weg, die vorgetragenen Grundsätze zur Reform der EU auch umzusetzen. Gelingt es, werden wir international stärker als heute dastehen. Scheitert er, wird Europa zwischen den USA/Kanada und China/Asien zerrieben.

Ein Zwischenruf aus Rhade und Heisfelde kann dem sehr gut anschließen

27.08.2022 in Ortsverein

300 Jahre SPD Mitgliedschaft wurden geehrt und gefeiert!!

 

Vorschaubild

Von links nach rechts: B.Stammwitz, S.Störmer, A:Schaeder, H.KramerU.BleomR.Briese, G.Straatmann, V.Janssen, S.Laaken

 

Eine ganz ungewöhnliche hohe Zahl von Mitgliedern unseres OV, konnten auf dieses Jubiläum, 50jährige Mitgliedschaft, zurückblicken. So überlegten wir nicht lange und organisierten einen angemessenen Abend für unsere Jubilare. Eingeladen waren Hannne Modder und Sascha Laaken, leider musste Hanne Modder absagen, bis auf Harry Hecht (50Jahre) waren alle Jubilare gekommen. Eine kurze Begrüßung von unserer Vorsitzenden Beate Stammwitz und einer kurzen! Vorstellung von Sacha Laaken MdL, dann konnten die Ehrungen beginnen. Es galt aber als aller erstes ein neues Mitglied auf zunehmen, Olaf Mohr konnte von Beate das rote Parteibuch überreicht werden. Für 50jährige Mitgliedschaft wurden von Beate Stammwitz, Sacha Laaken und Stefan Störmer geehrt, Heinrich Kramer, Rollf Briese, Andreas Schaeder, Günter Straatmann und Volker Janssen, für 40 Jahre Ute Bleom. Es war würdevoll und lustig. Bei solchen Ehrungen kommen immer nur die Ehrengäste zu Wort das wollten wir etwas ändern und befragten unsere Jubilare nach kurzrn Anekdoten aus 50 Jahren SPD, Rolf Briese, Andreas Schaeder und Volker Janssen hatten sehr amüsante Geschichten zu erzählen. Vor England gibt es den Günter Tietjen Graben, Rolf Briese, bei Andreas Schaeder war alles nur Zufall, auch seine spätere Ehefrau, bei einer Veranstaltung in Bunde, mit Herbert Wehner, war dieser auch in seiner ganz speziellen Art zu erleben, sehr explosiv. Eine sehr gelunge Einführung. Es wurde ein gemeinsames  Foto gemacht und dann begann dergemütliche Teil des Abends. Ein tolles Grillbuffet mit einem gemütlichen Beisammen sein rundeten die tolle Veranstalltung ab. Würdevoll und schön wars. Könnte einmal im Jahr wiederholt werden.                                                Bericht und Fotos: H.Burghardt     

16.08.2022 in Bundespolitik

Die Energiewende zwingt viele Haushalte in die Knie

 

Ohne staatliche Unterstützung geht es nicht

Erst reifte nach und nach die Erkenntnis, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Dann folgten viele Vorschläge, wie gegengesteuert werden könnte. Wissenschaftler und Klimaaktivisten gingen voran, Politik folgte in gehörigem Abstand. Der richtige Zeitpunkt, Energiepolitik neu und nachhaltig zu steuern, wurde verpasst. Während Kohle, Öl und Atomkraft schon lange als Auslaufmodelle gehandelt wurden, galt Gas als verfügbar und viel sauberer bei der Verbrennung. So verwundert es nicht, dass viele Hausbesitzer ihre alten Heizungen rausschmissen und auf moderne Gasbrenner umstiegen. Jetzt müssen sie und wir alle erkennen, aufs falsche Pferd gesetzt zu haben. Die Gaspreise explodieren, eine Zusatzumlage kommt oben drauf. „Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld, wer hat soviel Pinkepinke?“, heißt es in einem alten Schlager. Die „Antwort, mein Freund, kennt ganz allein der Wind“, so eine weitere Liedzeile. So geht es aber nicht. Unsere Regierung muss jetzt klare Bedingungen schaffen, dass das Herausreißen der Gasheizungen und das Investieren in neue Technik für Normalhaushalte finanziell tragbar ist. Die bisherigen Absichtserklärungen sind noch so diffus, dass sie beim Bürger Ratlosigkeit und große Sorgen auslösen. Diese negative Stimmung darf die SPD nicht kalt lassen.

Ein besorgter Zwischenruf aus Rhade  http://spd-rhade.de

SPD Ortsverein-Heisfelde-Nüttermoor

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Vorsitzende: 

Beate Stammwitz 

Mail:beate@stammwitz.info   

    

Vorsitzender :

Stefan Störmer

Mail:                                                                                                         

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Die nächste OV - Sitzung findet, am 18.10.2022 um 19:30 Uhr,in Günters Hütte im Lütjeweg oder digital statt.



AG 60plus trifft sich jeden 2.Mittwoch im Monat um15:00 Uhr in der SPD- Geschäftsstelle, Leer, Friesenstr.



SPD Kreisverband

Vorsitz: Anja Troff-Schaffarzyk

SPD - Kreistagsfraktion

Fraktionsvorsitzender

Hermann Koenen

h.a.koenen@t-online.de

Kreistagsfraktion

Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:

Beate Stammwitz

SPD - Stadtratsfraktion

Fraktionsvorsitz: H.D. Schmidt

Mail:hds52@web.de

Mitglieder des

OV- Heisfelde-Nüttermoor:

Beate Stammwitz,

 Stefan Störmer

Landrat - Kreis - Leer

Matthias Groote SPD    

SPD Landtagsabgeordnete

Johanne Modder MdL

Fraktionsvorsitzende

Im NDS Landtag

Mail:info@johanne-modder.de.