23.02.2026 in Ortsverein

Lieber Albrecht Weinberg!

 

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Lieber Ehrenbürger unserer Stadt Leer,

dass wir das ehemalige Synagogengrundstück – nach langen Verhandlungen mit der Firma
Wittrock – zurück in die Verantwortung der Gemeinschaft der Stadt Leer nehmen können, ist
ein längst fälliger Akt, ein kraftvolles Zeichen gegen das Vergessen.
Die Schoa war der tiefste Zivilisationsbruch unserer Geschichte. Millionen jüdischer Männer,
Frauen und Kinder wurden entrechtet, verfolgt und ermordet. Auch hier in unserer Stadt
wurden Nachbarn zu Opfern, wurden Leben zerstört, wurde Menschlichkeit verraten. Diese
Erinnerung verpflichtet uns.
Lieber Herr Weinberg, es war ihr Herzenswunsch schon zum 100. Geburtstag, am 20.02.26
war es endlich so weit. Alle, Politik, Rat, Verwaltung und vor allem die Bürgerinnen und
Bürger der Stadt haben sich dafür eingesetzt, haben gespendet, haben unterstützt und freuen
sich jetzt mit ihnen, dass der Kaufvertrag endlich unterschrieben werden konnte!
Sie haben die Verfolgung überlebt. Sie haben uns Ihre Geschichte anvertraut. Wir haben von Ihnen gelernt, hinzusehen und nicht zu schweigen. Dafür gebührt Ihnen Ehre und tiefster Respekt.
Die Gestaltung des Grundstücks der ehemaligen Synagoge ist in guten Händen. Es soll
Erinnern und zugleich Hoffnung tragen. Hoffnung darauf, dass Menschlichkeit stärker ist als
Hass. Die Erinnerung stärker ist als Verdrängung. Und dass wir als Stadt Verantwortung
übernehmen – heute und in Zukunft.
In Dankbarkeit und mit großem Respekt verneigen wir uns vor Ihnen – und vor allen Opfern
der Schoah.

Der SPD Ortsverein Heisfelde-Nüttermoor
Text: Beate Stammwitz  Foto: Privat

22.02.2026 in Bundespolitik

Anjas Newsletter

 

LIEBE GENOSSINNEN UND GENOSSEN,

liebe Leserinnen und liebe Leser,

liebe Freundinnen und Freunde

wenn es der Wirtschaft nicht gut geht, dann sollten die Antworten der Politik sein:
Standortstärkung, staatliche Investitionen, Förderung der Binnen- und Exportnachfrage.
So sehe ich das zumindest als Sozialdemokratin. Der Wirtschaftsflügel der Union hat da
etwas andere Vorstellungen, die sich als Streichung des Sozialstaates zusammenfassen
lassen. Es wird leider wieder nach unten getreten! Ich finde das schäbig und
bedauernswert. Zugleich bin ich froh und dankbar, dass auch Wirtschaftsverbände die
Vorschläge ihrer angeblichen Verbündeten klar und deutlich abgelehnt haben. So eine
schallernde Replik auf plumpe Schlagzeilen hat es lange nicht mehr gegeben.
Man muss sich diesen Populismus auf dem Rücken der Bevölkerung nochmals
vergegenwärtigen: da wurde ernsthaft gefordert, die Gesetzliche Krankenversicherung
zusammenzustreichen und Patientinnen und Patienten beispielweise die gesamten Kosten
notwendiger Zahnarztbehandlungen selbst zahlen zu lassen. Das Motto war wohl: Hilft
zwar der Wirtschaft nicht, aber schadet wenigstens der Zahngesundheit.
Außerdem wollte der CDU-Wirtschaftsflügel auch gleich noch das wichtige Recht auf
Teilzeit abschaffen, weil dies bloß ein "Lifestyle"-Ding sei. Auch für diese Herablassung
gegenüber Menschen, die nicht 40 Stunden arbeiten können, weil sie gesundheitlich
angeschlagen sind, ihre Angehörigen pflegen oder sich um die Kinderbetreuung
kümmern, war man sich leider nicht zu schade. Mir fehlen bei dieser ganzen sozialen
Kälte die Worte. Aber eins muss dennoch gesagt werden: Mit der SPD sind all diese
unsozialen Vorschläge nicht zu machen. Wir stehen zur Daseinsvorsorge, zur
Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einem Gesundheitssystem für alle und ohne
Einschränkungen.

21.02.2026 in Presse

Albrecht Weinbergs Geburtstagswunsch wird wahr!!

 



Albrecht Weinbergs Geburtstagswunsch wird wahr: Die Stadt kauft das Grundstück der ehemaligen Synagoge an der Heisfelder Straße.

Die Stadtverwaltung hat sich mit Eigentümer Helmut Wittrock (Rhede) auf den Kauf geeinigt. Am Mittwochabend stimmt auch der Verwaltungsausschuss diesem Vorhaben zu. Vorrangiges Ziel ist es, dieses historisch bedeutsame Areal wieder in einen würdigen Zustand zu versetzen. In der Pogromnacht 1938 war dort das Gotteshaus als einstiger Mittelpunkt des jüdischen Lebens in Leer von den Nationalsozialisten niedergebrannt worden.

Die Verhandlungen gestalteten sich anspruchsvoll. Am Ende zeigte sich Helmut Wittrock jedoch kompromissbereit und kam der Stadt in entscheidenden Punkten entgegen: „Nach dem Besuch bei Albrecht Weinberg und den weiteren Gesprächen wurde uns klar, dass wir das Grundstück nicht bebauen, sondern mit dazu beitragen, dass etwas Gutes und Bedeutungsvolles für die Stadt und ihre Geschichte entsteht. In diesem Zusammenhang möchten wir uns auch bei dem Bürgermeister für die Gespräche bedanken“.Vorschaubild
„Wir sind Herrn Wittrock sehr dankbar, dass er unser Angebot angenommen hat und uns damit ermöglicht, dieses für die Stadt sehr wichtige Vorhaben umzusetzen“, sagt Bürgermeister Claus-Peter Horst, der die Verhandlungen in Absprache mit dem Stadtrat geführt hatte.

Ein Gedenkort auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge ist der große Wunsch des Leeraner Ehrenbürgers und Holocaustüberlebenden Albrecht Weinberg, der am 7. März seinen 101. Geburtstag feiern wird. Seit Jahren sammelt er bereits Geld, um dieses Anliegen zu unterstützen. Weinberg selbst hatte in der Leeraner Synagoge noch kurz vor ihrer Zerstörung als Jugendlicher die „Bar Mizwa“ feiern dürfen (eine jüdische Feier, die den Übergang zum religiös mündigen Erwachsenen symbolisiert).

Claus-Peter Horst betont: „Wir sind sehr froh, dass wir Albrecht Weinberg seinen Geburtstagswunsch erfüllen können.“   Text und Foto:  Stadt Leer

Das Foto zeigt (v.l.): Gerda Dänekas, Helmut Wittrock, Ehrenbürger Albrecht Weinberg, Bürgermeister Claus-Peter Horst und Stadtbaurat Jens Lüning vor dem Gebäude, hinter dem sich das Synagogengrundstück befindet.

: www.leer.de/pressemitteilungen

20.02.2026 in Allgemein

Weltwirtschaftsforum in Davos und Sicherheitskonferenz in München

 

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Welche Erkenntnisse haben „Otto Normalverbraucher und Erika Musterfrau“ gewonnen?

Einmal im Jahr treffen sich Wirtschaftsfachleute und Politiker aus (fast) allen Ländern der Welt in der Schweiz, um über die Zukunft des grenzüberschreitenden Handelsverkehrs zu beraten. Einmal im Jahr treffen sich in Bayern Fachleute der Rüstungsindustrie mit Politikern aus (fast) allen Ländern der Welt, um sich über Risiken und Nebenwirkungen aller Konflikte auszutauschen. Beide Zusammenkünfte sind alternativlos wichtig, um zuzuhören und sich besser kennenzulernen. Die internationale Presse versucht die Öffentlichkeit so weit wie möglich zu beteiligen. Die Erkenntnisse des interessierten deutschen Zuhörers an der Basis sind ernüchternd. In Davos wie in München. Die USA haben es geschafft, sich auf beiden Treffen in den Mittelpunkt zu rücken und fast allen anderen Ländern ihre egoistische Sichtweise aufzudrücken. Erkennbar ist aber auch, dass Europa beginnt zu widersprechen. Bundeskanzler Friedrich Merz ist über seinen Schatten gesprungen und hat klargestellt, dass unsere europäischen Werte wie Pressefreiheit, Liberalität und Humanität unantastbar bleiben. Ein deutlicher Gegenentwurf zur MAGA-Bewegung des amerikanischen Präsidenten. Das ist unten angekommen, wird sich aber in der politischen Alltagsarbeit bewähren müssen. Wenn wir weiter in Freiheit und sozialer Sicherheit leben wollen, müssen wir uns auch auf Einschränkungen einstellen. Das Verständnis dafür ist dann vorhanden, wenn die vorhandene gesellschaftliche Gerechtigkeitslücke endlich geschlossen wird. Im Klartext: wenn Vermögende in unserem Land auch Steuern zahlen wie Du und ich.

Nachdenkzeilen aus Rhade http://spd-rhade.de

18.02.2026 in Service

Stadtbuslinien ab sofort samstags kostenlos!!!!

 
 

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© Archivfoto: Stadt Leer/ Foto gesehen in der Rheiderland-Zeitung
 
Ab dem 21. Februar sind die städtischen Buslinien 651 (zwischen Bingum und Logabirum) und 652 (zwischen Heisfelde/Emspark und Evenburg) samstags für alle Fahrgäste kostenlos nutzbar. Dieses Angebot ist auf einen Antrag der SPD-Stadtratsfraktion, zustande gekommen. Allseits gute Fahrt!! 
Das Angebot gilt zunächst für 12 Monate und wird in regelmäßigen Abständen durch Fahrgastzählungen überprüft. Die kostenlosen Stadtbusse am Samstag sind ein weiterer Baustein des städtischen Mobilitätskonzepts. Die Stadtverwaltung erhofft sich durch das attraktive Angebot eine zusätzliche Stärkung des ÖPNV, die zum Erreichen der Klimaziele und zur Entlastung im städtischen Verkehrsaufkommen beiträgt.
 

SPD Ortsverein-Heisfelde-Nüttermoor

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Vorsitzende: 

Beate Stammwitz 

Mail:beate@stammwitz.info       

     

Vorsitzender :

Olaf Mohr

Mail:  Olaf.Mohr@t-online.de                                                                                

Spruch des Jahres

Wir müssen über Demokratie nicht nur reden - wir müssen wieder lernen, für sie zu streiten!" 

Frank-Walter Steinmeier

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Die nächste OV - Sitzung findet, am 10.03.2026, in Günters Hütte, im Lütjeweg statt. 



AG 60plus trifft sich jeden 2. Mittwoch im Monat um15:00 Uhr in der SPD- Geschäftsstelle, Leer, Friesenstr.



SPD Kreisverband

Vorsitz: Anja Troff-Schaffarzyk

Tel.: 0491 – 611 60
Fax.: 0491 – 535 3

Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de

SPD - Kreistagsfraktion

Fraktionsvorsitzender

Helmut Geuken

Mail: hedogeu@web.de

​​

Kreistagsfraktion

Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:

Beate Stammwitz

SPD - Stadtratsfraktion

Fraktionsvorsitz: H.D. Schmidt

Mail:hds52@web.de

Mitglieder des

OV- Heisfelde-Nüttermoor:

Beate Stammwitz,

Landrat - Kreis - Leer

Matthias Groote SPD  

  Telefon:  Telefon: 0491 926-1265

Im Europaparlament

Für Sie für Europa

Der direkte Kontakt zu:

Tiemo Wölken

Mitglied im Deutschen Bundestag

Anja Troff-Schaffarzyk

Telefon:+49 30 227 73923
Mail: anja.troff-schaffarzyk@bundestag.de

 

Unser Mann in Hannover

Nico Bloem

buero@nico-bloem.de