Am 1. Mai demonstrieren wir für gute Arbeit, soziale Sicherheit und Zusammenhalt
Die letzten Jahre haben viele Menschen belastet. Die aktuellen Krisen verlangen uns weiter viel ab. Wir spüren das jeden Tag: bei der Miete, beim Wocheneinkauf und wenn wir am Monatsende rechnen müssen.
Arbeitnehmer*innen haben diese Krisen nicht verursacht. Sie halten unser Land am Laufen. Sie schaffen Wohlstand und erwirtschaften die Gewinne der Unternehmen. Sie verdienen Respekt.
Gute Arbeit muss Sicherheit geben
Wer jeden Tag arbeitet, muss von seinem Lohn leben können. Gute Arbeit braucht faire Löhne, starke Rechte und Tarifbindung. Wenn Unternehmen Steuergeld bekommen, müssen sie Tarifverträge einhalten, Standorte sichern und Arbeitsplätze erhalten.
Das Leben muss bezahlbar bleiben
Für viele Menschen sind Wohnen, Einkaufen, Energie und Mobilität teurer geworden. Deshalb brauchen wir wirksame Mietpreisbegrenzungen, bezahlbaren Wohnraum und eine Steuerpolitik, die kleine und mittlere Einkommen entlastet und nicht Krisenprofite begünstigt.
Reformen müssen den Menschen dienen
Unser Land braucht Reformen. Diese dürfen soziale Rechte aber nicht abbauen und den Druck auf Löhne nicht erhöhen. Sie müssen Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern, den Sozialstaat stärken, gleiche Chancen schaffen und Sicherheit im Alltag geben.
Zusammenhalt macht uns stark
Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Er steht für Zusammenhalt.
Komm mit uns und den Gewerkschaften auf die Straße!
Ab dem 21. Februar sind die städtischen Buslinien 651 (zwischen Bingum und Logabirum) und 652 (zwischen Heisfelde/Emspark und Evenburg) samstags für alle Fahrgäste kostenlos nutzbar. Dieses Angebot ist auf einen Antrag der SPD-Stadtratsfraktion, zustande gekommen. Allseits gute Fahrt!!
Das Angebot gilt zunächst für 12 Monate und wird in regelmäßigen Abständen durch Fahrgastzählungen überprüft. Die kostenlosen Stadtbusse am Samstag sind ein weiterer Baustein des städtischen Mobilitätskonzepts. Die Stadtverwaltung erhofft sich durch das attraktive Angebot eine zusätzliche Stärkung des ÖPNV, die zum Erreichen der Klimaziele und zur Entlastung im städtischen Verkehrsaufkommen beiträgt.
Es tut gut, immer mal wieder in Erinnerungen abzutauchen, um nicht völlig den Glauben an Politik und ihre aktuellen Akteure zu verlieren. Das Buch, das Egon Bahr über „seinen Freund“ Willy Brandt 2014 geschrieben hat, begeistert mit seinen sehr persönlichen Geschichten über viele Politiker, die in der Nachkriegszeit Geschichte geschrieben haben. Eine Geschichte, die zeigt, dass neben Sachverstand besonders Sympathie und gegenseitiges Vertrauen unabdingbar sind, um etwas zu bewegen. Und Willy Brandt war so eine Persönlichkeit, die zeitlebens für Frieden und Gerechtigkeit eingetreten ist. Egon Bahr, über Jahrzehnte ganz enger Wegbegleiter, schildert einfühlsam auch den Menschen Willy Brandt als verletzlich, häufig in sich gekehrt, manchmal sehr einsam. Egon Bahr kehrt seine Verdienste über die erfolgreichste weltweite Entspannungspolitik unter der Führung von Willy Brandt keineswegs unter den Tisch, rückt sich aber nie in den Vordergrund. So bleibt das Bild des Kanzlers und Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt bestehen, dass charismatische und unbestechliche Politiker weiter Vorbild für alle Menschen weltweit sein können, um sich gesellschaftspolitisch einzubringen. Schockierend sind übrigens Bahrs ungeschminkte Ausführungen über Herbert Wehner. Er hat, so seine belegbaren Erinnerungen, Willy Brandt bei Erich Honnecker (DDR) nicht nur verraten, sondern maßgeblich seinen Sturz als Bundeskanzlers betrieben. Lesenswert!
Dirk Hartwich
(Das Taschenbuch, 230 Seiten, ist im List-Verlag erschienen)
Finissage der Wanderausstellung „Reichsbanner Schwarz- Rot- Gold“ der Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Zollhaus in Leer. Gut besucht war der heute letzte Tag am 16.11.25. Landrat Matthias Groote und Bgm Claus-Peter Horst, viele Mitglieder der SPD Ortsvereine und interessierte Besucherinnen und Besucher nahmen an der Schlussveranstaltung teil. Wortbeiträge zu Hermann Tempel, die original Reichsbanner-Fahne und der Politchor „Rote Töne“ der SPD mit Liedern aus der Zeit des Widerstandes rundeten die Finissage ab. Damit endet diese Ausstellung, aber nicht die Aufgabe, besonders in der heutigen Zeit, unsere Demokratie zu schützen, zu verteidigen und zu stärken!!
„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“ Willy Brandt, 15. September 1992
Counter
Besucher:
1162722
Heute:
140
Online:
2
! Termine !
Wir spenden Blut, denn wir lieben das Leben!!
Die nächste OV - Sitzung findet, am 09.06.2026, in Günters Hütte, im Lütjeweg statt.
AG 60plus trifft sich jeden 2. Mittwoch im Monat um15:00 Uhr in der SPD- Geschäftsstelle, Leer, Friesenstr.