Rhader Gedanken über den Zustand unserer immer älter werdenden Gesellschaft http://spd-rhade.de
Allgemein
07.03.2026 in Allgemein

Ein wundervoller Mensch feiert seinen 101. Geburtstag!
Der SPD OV Heisfelde-Nüttermoor gratuliert dem Ehrenbürger der Stadt Leer von Herzen!
Foto: Max Windmüller Gymnasium Emden Text: Beate Stammwitz
04.03.2026 in Allgemein
Rhader Gedanken zur Lage in der Welt
1945, nach dem schrecklichen mörderischen Zweiten Weltkrieg schien es, als ob die Welt verstanden hätte. Die Vereinten Nationen wurden im selben Jahr gegründet. Verträge, die die Souveränität aller Staaten, die Unantastbarkeit ihrer Grenzen und das Versprechen, mögliche Konflikte auf diplomatischem Weg zu befrieden, wurden feierlich von 50 Staaten unterzeichnet. Heute bekennen sich fast 200 Staaten zur Charta der UN. Gut 80 Jahre später werden diese Absichtserklärungen einseitig von den Großmächten so interpretiert, dass Krieg eine legitime Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln sein kann, beziehungsweise ist. So sinngemäß hat es zumindest Carl von Clausewitz in seinem Werk „Vom Kriege“ Anfang 1800 formuliert. Eine fatale Fehlentwicklung, die die Welt immer näher an den dritten Weltkrieg führt. Statt Putins Verbrechen, die Ukraine mit Waffengewalt unterwerfen zu wollen, weltweit gemeinsam zu sanktionieren, fühlen sich weitere Staaten ermuntert, ebenfalls offene Rechnungen mit Waffengewalt zu begleichen. Die Diplomatie rückt in die hintere Reihe. Wir hatten nach 1945 den festen Glauben, dass die Menschheit verstanden hätte. Ist wohl doch nur ein schöner Traum. Das böse Erwachen hat eingesetzt. http://spd-rhade.de
01.03.2026 in Allgemein
Liebe Sophia,
die Umbenennung der Hindenburgstraße stand bei der letzten Ratssitzung zur
Abstimmung. Das Ergebnis ist eine demokratische Entscheidung - die gilt es zu
respektieren. Denn Demokratie bedeutet nicht, dass sich immer die eigene
Meinung durchsetzt. Demokratie bedeutet, dass wir diskutieren, abstimmen und
das Ergebnis gemeinsam tragen.
Ich möchte Dir, liebe Sophia, aber ganz persönlich sagen: Deine Initiative, einen
Brief an unseren Bürgermeister zu schreiben hat mich sehr beeindruckt.
Du hast ein wirklich wichtiges Thema angesprochen. Paul von Hindenburg ist
eine historische Figur, die kritisch getrachtet wird – wegen seiner Rolle bei der
Ernennung von Adolf Hitler im Jahr 1933 zum Reichskanzler.
Durch seine Unterschrift unter Notverordnungen und Ausnahmegesetze machte
er den Weg zur Diktatur frei.
Ohne Hindenburgs Entscheidungen wäre die Machtübernahme Hitlers in dieser
Form kaum möglich gewesen.
Ab 1930 regierte Hindenburg zunehmend ohne parlamentarische Mehrheiten.
Er ernannte Kanzler (Brüning, Papen, Schleicher), die sich nicht auf den
Reichstag stützten.
Der Reichstag wurde mehrfach aufgelöst. Das Parlament wurde entmachtet, die
Demokratie faktisch ausgehöhlt.
Nach dem Reichstagsbrand unterschrieb Hindenburg die sogenannte
Reichstagsbrandverordnung. Grundrechte (Pressefreiheit, Meinungsfreiheit,
Versammlungsfreiheit) wurden außer Kraft gesetzt.
Politische Gegner wurden verfolgt. Das war ein entscheidender Schritt in
Richtung Diktatur.
Kurz darauf wurde das Ermächtigungsgesetz verabschiedet. Es erlaubte der
Regierung, Gesetze ohne Parlament zu erlassen.
Damit war die Demokratie faktisch beendet.
Hindenburg als Präsident unterzeichnete die entsprechenden Gesetze und
Maßnahmen.
20.02.2026 in Allgemein

Welche Erkenntnisse haben „Otto Normalverbraucher und Erika Musterfrau“ gewonnen?
Einmal im Jahr treffen sich Wirtschaftsfachleute und Politiker aus (fast) allen Ländern der Welt in der Schweiz, um über die Zukunft des grenzüberschreitenden Handelsverkehrs zu beraten. Einmal im Jahr treffen sich in Bayern Fachleute der Rüstungsindustrie mit Politikern aus (fast) allen Ländern der Welt, um sich über Risiken und Nebenwirkungen aller Konflikte auszutauschen. Beide Zusammenkünfte sind alternativlos wichtig, um zuzuhören und sich besser kennenzulernen. Die internationale Presse versucht die Öffentlichkeit so weit wie möglich zu beteiligen. Die Erkenntnisse des interessierten deutschen Zuhörers an der Basis sind ernüchternd. In Davos wie in München. Die USA haben es geschafft, sich auf beiden Treffen in den Mittelpunkt zu rücken und fast allen anderen Ländern ihre egoistische Sichtweise aufzudrücken. Erkennbar ist aber auch, dass Europa beginnt zu widersprechen. Bundeskanzler Friedrich Merz ist über seinen Schatten gesprungen und hat klargestellt, dass unsere europäischen Werte wie Pressefreiheit, Liberalität und Humanität unantastbar bleiben. Ein deutlicher Gegenentwurf zur MAGA-Bewegung des amerikanischen Präsidenten. Das ist unten angekommen, wird sich aber in der politischen Alltagsarbeit bewähren müssen. Wenn wir weiter in Freiheit und sozialer Sicherheit leben wollen, müssen wir uns auch auf Einschränkungen einstellen. Das Verständnis dafür ist dann vorhanden, wenn die vorhandene gesellschaftliche Gerechtigkeitslücke endlich geschlossen wird. Im Klartext: wenn Vermögende in unserem Land auch Steuern zahlen wie Du und ich.
Nachdenkzeilen aus Rhade http://spd-rhade.de
11.02.2026 in Allgemein
Es ist uns bekannt das Einsamkeit und Isolation im Alter zu einem grüßen Problem werden. Menschen werden erst nach Wochen tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Nachbarn kennen sich nicht. Hat niemand mehr Zeit oder will man nicht miteinander sprechen. Geht das heutzutage überhaupt, einen Gang zurückzuschalten? Hilft da ein Ministerium gegen Einsamkeit? All die ehrenamtlichen, die sich Sozial engagieren können das nicht auffangen und was wäre ohne diese tollen Menschen? Auch die Kirchen versuchen vieles, um die Menschen anzusprechen, um sie aus der Einsamkeit und Isolation zu holen. Dann lese ich den folgenden Artikel, auf der Homepage der SPD Rhade und mir fällt dazu ein, zumindest diesen Artikel auf unsere Homepage zu setzen.
Oder reicht meine Anteilnahme, indem ich eine vorgedruckte Karte versende? Das Nachdenken setzt ein, als ich lese, dass ein mir wenig bekannter Mann aus Wulfen mit 83 Jahren gestorben ist. Der Satz in der Anzeige, „Isolation und Ausschluss haben ihm das Leben oft schwer gemacht“, zwingt mich doch, mich an ihn zu erinnern. Ein hagerer Mann, zweifacher Vater, Jahrzehnte allein lebend. Sein Auftreten war auffällig, aber nicht bedrohlich. Dann, wenn seine Not nicht mehr auszuhalten war, besuchte er seinen Nachbarn, der ihm als Seelsorger immer seine Hand reichte. Älter geworden schaffte es der nun Verstorbene nicht mehr, die wichtigen lebenserhaltenden Kontakte zu seiner Nachbarschaft, zu seiner Familie und ganz wenigen Freunden aufrechtzuerhalten. Krank und isoliert wurde sein Leben schleichend zum Dahinvegetieren. Die Vorstufe zum vorzeitigen Ableben. Ein Einzelfall? Sicher nicht. Alt werden ist sehr häufig mit Alleinsein und Vergessen verbunden. Dürfen wir (Gesellschaft) mit diesem Wissen achselzuckend zur Tagesordnung übergehen? Oder müssen wir uns unserer sozialen Verantwortung gegenüber allen Schwächeren endlich stellen?Rhader Gedanken über den Zustand unserer immer älter werdenden Gesellschaft http://spd-rhade.de

Andreas Kunstreich-Deutsch
„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“
Willy Brandt, 15. September 1992
| Besucher: | 1162722 |
| Heute: | 359 |
| Online: | 1 |
SPD-Stammtisch
Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.
SPD.Löppt.
Die Walkinggruppe der SPD „SPD.Löppt.“ ist wieder unterwegs. Am 30. August um 11 Uhr geht es los auf dem Parkplatz am Hallenbad Plytje. Wir freuen uns auf alle, die Lust auf Walking für etwas mehr als fünf Kilometer haben – so schnell, dass alle mithalten können. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag um 11 Uhr.
findet am 08.09.2026, um 19:30 Uhr
in Günters Hütte, im Lütjeweg statt.
Tel.: 0491 – 61160
Fax.: 0491 – 5353
Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de
Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:
Mail: beate@stammwitz.info
Mail: beate@stammwitz.info
Telefon:+49 30 227 73923
Mail: anja.troff-schaffarzyk@bundestag.de