16.12.2015 in Allgemein
Dorsten - Heisfelde - Dezember 2015 - Prima Klima?
Erneuerbare Energien werden die fossilen Brennstoffe, Kohle, Öl, Gas bis 2050 ersetzen. So das weltweite Klimaabkommen
Wetterkapriolen sind hausgemacht - von dir, dir und mir!
Dienstagmittag. Ich sitze auf der Terrasse in der Sonne und lese Zeitung. Es ist mild und warm. Kurz: Urgemütlich. Der Kalender (15. Dezember) zeigt aber an, dass wir Winter haben. Eigentlich. Was soll ich mich grämen? Ich spare an der Heizung, ich genieße die warmen Sonnenstrahlen, ich bin zufrieden. Es ist aber eine keine ehrliche Zufriedenheit. Ich weiß, dass das warme Wetter, meteorologisch betrachtet, eine Katastrophe ist. Und diese Katastrophe wird auch mich erreichen, oder meine Kinder, oder meine Enkelkinder. Gletscher und Polkappen schmelzen, der Meeresspiegel steigt, gigantische Stürme nehmen zu. Wir haben unseren relativen Wohlstand wohl doch zu teuer erkauft. Zuviel CO2, zuviel Feinstaub, zuviel Verbrennung. Deswegen haben jetzt alle Staaten der Welt in Paris zusammengesessen, um die fatale Erderwärmung zu stoppen. Eine Zukunftsaufgabe von ungeheurer Tragweite. Paris - > Berlin - > Düsseldorf - > Dorsten - > Rhade> Heisfelde - >Leer. Die Handlungskette beginnt ganz oben und endet bei uns. Wir alle müssen etwas tun. Plötzlich wird mir klar, dass das Sonnenbaden am 15. Dezember völlig irrational ist. Ich werde mich mehr mit dem Klimawandel beschäftigen müssen. Was ist mit dir?
Eigener Beitrag: http://spd-rhade.de
12.12.2015 in Allgemein

Die kranken Krankenhäuser!
Große Hoffnung, dass sich der Personalmangel an den
Krankenhäusern mit der neuen Krankenhausreform ändern wird, haben Experten nicht. Es fehlen über 50000 Pflegekräfte.
Ganz klar äußert sich die Vorsitzende des MB-Landesverbandes Hessen Dr.med.Susanne Johna im Deutschen Ärzteblatt Dez.2015 : „ Wer sich hinstellt und mehr Qualität fordert, muss auch mehr Personal einstellen. Die jungen Kollegen erleben im ersten Jahr einen Kulturschock. Sie kommen von den Universitäten, sind hoch motitviert, müssen aber dann erleben, dass gar nicht der Patient im Mittelpunkt steht, sondern" ökonomische Daten“. Die Entscheidungskompetenz des Geschäftsführers müsse da aufhören, wo die Berufsordnung der Ärzte beginnt. “Wenn wir dort wieder hinkommen, haben wir auch die Qualität, die die Politik fordert.“
Kritisch gesehen wird auch die Schließung der Krankenhäuser. „Wer hat da eine Nulllinie definiert? “fragte Johna. Solange dies nicht geschehen ist, könne man weder von Über-noch Unterversorgung sprechen. “Wenn wir die Strukturen jetzt abbauen, werden wir sie in einigen Jahren wieder für viel Geld aufbauen müssen.“
Der Präsident des Deutschen Pflegerates Andreas Westerfellhaus sieht es so :
„Wir müssen verstehen, welche Ressourcen darin liegen, wenn Ärzte, Pflegende und andere Berufsgruppen gemeinsam auftreten und klarmachen, was geschieht, wenn wir nicht mehr können.“
Politik darf nicht nur fordern, sondern ist gefordert, auch in Leer. Nicht ohne Grund gehen MitarbeiterInnen der Krankenhäuser auf die Straße. Nicht ohne Grund werden täglich Arbeitsüberlastungsanzeigen abgegeben. Transparenz ist gefragt : bei den DRGs, bei den Personalschlüsseln, letztendlich im gesamten Gesundheitssystem.
Beate Stammwitz
10.12.2015 in Allgemein

Wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird!!! Es darf niemanden etwas unterstellt werden, doch mache ich mir meine Gedanken, wenn ich das zu sehen bekomme. Die Gedanken sind bekanntlich frei. Schönen Tag noch!! H.Burghardt