Jugend will sich politisch engagieren - aber (noch) nicht in Parteien.
Shell-Jugendstudie 2015 macht Hoffnung
Seriös, angesehen und aussagekräftig. Shell-Studien sind wissenschaftlich unumstritten und äußerst hilfreich, Trends frühzeitig zu erkennen. Die 17., die neueste Shellstudie über die Befindlichkeit und das Denken junger Menschen zeigt Erfreuliches. Der Anteil derjenigen, die sich politisch interessieren und eventuell direkt einbringen wollen, ist seit der letzten Umfrage deutlich gestiegen. Politisch heißt aber noch nicht parteipolitisch. Wenn zum Beispiel die SPD von diesem Trend profitieren will, muss sie sich sehr intensiv mit dieser Studie beschäftigen und entsprechende Schlussfolgerungen daraus ziehen. Kurz: Eine Pflichtlektüre für die Parteizentrale, die Abgeordneten, die Landesverbände und natürlich die Ortsvereine.
Ein Debattenbeitrag in der „Berliner Republik“ fordert die SPD auf, um die „soziale Mitte“ der Gesellschaft zu kämpfen. Das Impulspapier zum Perspektivkongress, der am Sonntag in Mainz stattfindet, sei eine geeignete Grundlage, ist der Autor, Malte Ristau-Winkler, überzeugt. Diskutieren!
Die SPD hat bei der Bundestagswahl 2013 nur bei den über 60-jährigen, eher gering gebildeten Männern passabel abgeschnitten. Eine Volkspartei steht anders aus. Ein auf Verteilungsgerechtigkeit zentriertes Wahlprogramm, der biedere Wahlkampf der Parteizentrale und ein erratischer Kanzlerkandidat haben zu diesem Ergebnis geführt. In der Sprache der Gewerkschaften: Die Partei konzentrierte sich auf Randbelegschaften, während die Union gezielt die Kernbelegschaft adressierte, ohne dabei jedoch den Rand (Stichwort: Mindestlohn) zu vernachlässigen. Über vier Jahrzehnte hinweg schnitt die SPD bei Bundestagswahlen immer dann gut ab, wenn sie auch die lebensweltliche Mitte ansprach: erwerbstätige jüngere Eltern, das linksliberale Bildungsbürgertum, gut integrierte Facharbeiter sowie qualifizierte Aufsteiger mit und ohne Migrationshintergrund. Diese Gruppen wurden letztmalig 2005 zufriedenstellend erreicht.
Tja, da steihtst du nu mit dien Beck vull Tannen un weest nich wat du dartau noch seggen sallst. Wat fallt die dartau noch in??
Es gibt scheinbar keinen Bereich mehr, wo man nicht überrascht werden kann. Ob es VW ist, die scheinbar "tolle" Software haben aber keine schadstoffarmen Motoren bauen können. Ob im Radsport, wo Doping out ist aber Minielektromotoren an den Pedalen, den Dienst übernehmen. Ob in der Formel 1 wo ein Auto alles in Grund und Boden fährt, das andere Auto von der gleichen Marke aber nicht richtig in die Gänge kommt. Ob die Leichtahtletik, wo das Doping mit dazu gehört, wie nirgends wo sonst, usw,usw,usw,. Und nun die Fußball WM 2006:
Der Gewinner ist Deutschland!
Freude überall. Einigen kam das damals schon komisch vor. Nun verhärten sich die Befürchtungen, auch wir können "Vitamin B"!! Herr Niersbach künftiger Präsident der UEFA? oder die Lichtgestalt des deutschen Fußballs, der Kaiser, Herr Beckenbauer, sehen sich einem schlimmen Verdacht ausgesetzt. Was an den Vorwürfen auffällt, die Firma ADIDAS ist der Geldgeber. Herr Hoeneß bekam von der gleichen Firma rund 20 Mill. Zockergeld. Komisch wer Böses dabei denkt.Vielleicht stimmt die Textzeile eines Deutschen Schlagers ja nicht mehr, die da heißt:
"Alle Wüsche kann man nicht erfüllen und nicht alle Träume werden war!!??" !!Schönen Sonntag allerseits!! H.Burghardt
Steuerhinterziehung, Frühstückskartelle, Zinsmanipulationen, üble Nachrede, gelinkte Insolvenzen, Schrottpapiere, Bestechung im großen Stil, Waffenverkäufe in Krisengebiete, Unterlaufen von international verhängten Sanktionen gegenüber „Schurkenstaaten“, … – es gibt anscheinend nichts, was es nicht gibt. Nicht wenige unserer global agierenden Konzerne verkaufen nicht nur Qualität „Made in Germany“, sondern polieren seit Jahren ihre Bilanzen, ihre Gewinne, ihre Bonuszahlungen mit krimineller Energie kräftig auf. Zwei Beispiele neueren Datums:
die Deutsche Bank hat schon Milliarden! Euro Strafgelder zahlen müssen, weil sie auf vielen Geschäftsfeldern betrogen hat. Weitere Verfahren laufen.
Volkswagen hat die Abgaswerte in den USA (nur da?) manipuliert. 18 Milliarden! Dollar Strafe drohen.
Erkenntnis: Die drakonischen Strafen wurden zu Recht ausgesprochen. Betrug ist Straftatbestand! Das kriminelle Handeln der Akteure beweist, das Bertold Brecht mit der Formulierung: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral", eine Punktlandung geglückt ist.Viele unserer Konzerne beweisen, dass sie viel stärker als bisher kontrolliert werden müssen. Welche Rolle spielt eigentlich der Aufsichtsrat, i. d. R. zur Hälfte bestehend aus Arbeitnehmervertretern?
Leute motivieren und die Welt verändern. Wie macht man das? Auf dem Campaign Camp der SPD erklären prominente Redner wie Jim Messina, wie man Wahlen gewinnen kann.
Inzwischen ist die SPD Marktführer in Sachen Beteiligung und Mitbestimmung. Davon ist Generalsekretärin Yasmin Fahimi überzeugt und stellt es mit einem großen Event unter Beweis. Am Samstag lud sie zum ersten Treffen für die Mobilisierung in der Nachbarschaft, zum Campaign Camp 2015 ins Berliner Gasometer. Unter dem Motto „Wer Visionen hat, sollte Kampagne machen" bot die Veranstaltung ein Forum für engagierte Genossinnen und Genossen wie für Nichtmitglieder, um sich auszutauschen – über neue Ideen der Kampagnenarbeit vor Ort genauso wie über Trends der politischen Kommunikation. Denn in Nachbarschaftskampagnen lassen sich viele Ideen zusammenbringen, sagte Fahimi. Ihr Ziel sei es, über Kampagnen zu reden, die nicht nur ein Saisongeschäft sind. Vielmehr möchte sie das „große Gespräch mit der Gesellschaft führen“ und die „Deutungshoheit in diesem Land gewinnen“.
„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.“
Bertolt Brecht
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SPD-Stammtisch
Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.
Walken mit der SPD
SPD.Löppt.
Walken mit SPD.Löppt.– Die Walkinggruppe „SPD.Löppt.“ startet am 06. September um 11 Uhr in Loga beim Vereinsheim Frisia Loga, Auf den Truben 16. Wir freuen uns auf alle, die mitkommen möchten und Lust auf Walking für etwas mehr als fünf Kilometer haben – so schnell, dass alle mithalten können. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag um 11 Uhr.