Allgemein
05.09.2015 in Allgemein
„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ (Erich Kästner)
Wir erleben zur Zeit die schlimmsten Menschenrechtskrisen seit vielen Jahren. Nie waren
nach dem Zweiten Weltkrieg mehr Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, als heute.
Trotz erschreckender Schlagzeilen von Übergriffen und Anschlägen herrscht aber vor allem
ein gesellschaftliches Klima des Mitgefühls und der tatkräftigen Hilfsbereitschaft.
Es erfüllt uns mit Stolz, dass unter denen, die anpacken, immer auch ganz viele
Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind, die unseren Grundwert Solidarität mit
Leben füllen. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“(Erich Kästner).
Mit diesen Worten wurden wir, 400 Genossinnen und Genossen zum Ehrenamtsempfang in
das Reichstagsgebäude nach Berlin eingeladen. Christine Lambrecht MdB, Sigmar Gabriel
MdB, Aydan Özoguz MdB und Rüdiger Veit MdB machten unmissverständlich klar, wie
wichtig es ist, die Situation der Flüchtlinge zu verbessern und die zu unterstützen, die sich
gesellschaftspolitisch für sie engagieren, jetzt.
Viele Anregungen, Beispiele, Ideen wurden eingebracht, vieles davon gibt es in Leer,
vieles ist in Planung. Wichtig ist es transparent zu machen, wo und wie jeder von uns helfen
kann, der helfen möchte. Die Forderung des SPD Heisfelde-Nüttermoor dieses mit einem
Runden Tisch (ein Konzept lag vor), an dem alle Einrichtungen, Organisationen, Aktive in der
Flüchtlingshilfe und alle die helfen möchten zusammengebracht werden, wurde vom VA
abgelehnt, obwohl der Sozialausschuss diesen Beschluss gefasst hatte.
Es werden noch über 1000 Flüchtlinge bis Anfang des Jahres 2016 im Landkreis Leer
erwartet, ich bin sicher, wir werden sie willkommen heißen, alle!!

Das Foto zeigt von links : Beate Stammwitz, Tina ter Veen, Raimund Kräussl-Pustelnik,
Kozi Kezie, Ruben Grüssing, Markus Paschke MdB und Marlene Marks
31.08.2015 in Allgemein
Mit einem Empfang im Reichstagsgebäude haben SPD und Bundestagsfraktion am Samstag rund 400 ehrenamtliche Flüchtlingshelfer geeh rt. Parteichef Sigmar Gabriel dankte den Sozialdemokratinnen und
Sozialdemokraten für ihr Engagement: „Ihr seid die Besten der Partei!“
Christel Böhnke, Wolfram Krause und Bärbel Adolphs haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind SPD-Mitglieder und helfen irgendwo in Deutschland Flüchtlingen, die Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen. Am 29. August werden die Namen von Böhnke, Krause und Adolphs an die Wand des Sitzungssaals der SPD-Fraktion im Reichstagsgebäude projiziert. Alle paar Sekunden wechselt die Anzeige. Insgesamt sind es knapp 400 Namen, die dort angezeigt werden. So viele SPD-Mitglieder haben sich auf den Weg nach Berlin gemacht, um von Partei und Bundestagsfraktion für ihren Einsatz für Flüchtlinge geehrt zu werden.
23.08.2015 in Allgemein
Unerträgliche Nachrichten aus Deutschland
Zum wiederholten Mal glauben einige Unverbesserliche, unsere demokratische, soziale und liberale Rechtsordnung nicht nur in Frage zu stellen, sondern sie auch aktiv und gewalttätig bekämpfen zu dürfen. Straßensperren, Steine auf Polizisten, Brandsätze, volksverhetzende Schmährufe - das alles, um zu verhindern, das Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Afrika in ihrem Ort, so wie überall in der Bundesrepublik solange menschenwürdig untergebracht werden, bis eine Entscheidung darüber getroffen wird, ob der Asylantrag berechtigt ist oder abgelehnt werden muss. Die Bilder aus Sachsen, übrigens wieder aus Sachsen, "sind schlicht zum Kotzen", um einen prominenten Schauspieler zu zitieren. Noch wichtiger, als über diese Schande für Deutschland zu diskutieren, wäre, wenn die Polizei mit aller Macht endlich so eingreift, dass diese Dumpfköppe endlich begreifen, dass unser Grundgesetz, Artikel 1, auch in Sachsen und anderen Bundesländern uneingeschränkt gilt: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt".
Eigener Bericht unseres Kommentators aus Rhade, vielen Dank!!
20.08.2015 in Allgemein
August 2015 - Sigmar Gabriel
Egon Bahr ist tot. Der frühere enge Vertraute des SPD-Kanzlers Willy Brandt und Ex-Bundesminister starb im Alter von 93 Jahren. Die deutsche Sozialdemokratie und viele Menschen in Europa trauern um einen „mutigen, aufrichtigen und großen Sozialdemokraten, den Architekten der deutschen Einheit, Friedenspolitiker und Europäer“, zeigt sich der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel in seinem Nachruf tief bestürzt.
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel zum Tode Egon Bahrs:
Die deutsche Sozialdemokratie trauert um Egon Bahr. Wir nehmen Abschied von einem großen Sozialdemokraten und Staatsmann, der uns bis in die jüngsten Tage stets ein kenntnisreicher Ratgeber und verlässlicher Freund war.
Egon Bahrs Wirken für Deutschland und Europa hatte bereits zu Lebzeiten historische Bedeutung erlangt. Sein Leben und politisches Handeln wird vor allem mit der Entspannungspolitik und der Aussöhnung mit dem Osten verbunden bleiben. Viele in Deutschland und Europa sind ihm – über Parteigrenzen hinweg - bis heute dankbar für das, was er damals zusammen mit Willy Brandt für sie erreicht hatte.
19.08.2015 in Allgemein
Große Koalition auf Parteienebene geplant
Sauer auf die CDU ist die Parteispitze der SPD. Obwohl strikte Geheimhaltung vereinbart war, prescht jetzt die CDU mit ihrem Strategiepapier „Meine CDU – 2017“ vor. Tatsächlich ist es eine Kopie aus dem Willy Brandt- Haus mit dem Arbeitstitel „Meine SPD – 2017“. Es ist nicht das erste Mal, dass die Christdemokraten, egal ob in Berlin, Düsseldorf oder in Dorsten, schamlos von der Konkurrenzpartei abschreiben. Nur so ist es zu erklären, dass sich CDU und SPD inhaltlich so ähnlich geworden sind. Jetzt sollte, so die Planung der Generalsekretäre, unterstützt von einer renommierten Unternehmensberatungsgesellschaft, still und leise eine Parteienfusion 2020 vorbereitet werden. Beide Volksparteien leiden nämlich unter Mitgliederschwund, sind überaltert, zu männlich und grau. In getrennten Papieren ist man zu dem Ergebnis gekommen, dass die Zielgruppe bei beiden Parteien für Neumitglieder gleich ist und die Ideen zur Nachwuchsgewinnung praktisch identisch sind. „Warum dann nicht gleich zu einer Einheit verschmelzen?“, so das bis gestern unter Verschluss gehaltene Geheimpapier „Fahimi – Tauber“.
„Natürlich“, so Yasmin Fahimi, SPD- Generalsekretärin der SPD auf Nachfrage der Rhader SPD, „ natürlich erwarten wir aufgeregte Diskussionen".
Der Arbeitsname der dann neuen, großen Partei soll, so Recherchen unseres Ortsvereins, SDU (Sozialdemokratische Union) lauten. Interessant ist, dass die noch existierenden kleineren Parteien signalisiert haben, ebenfalls mitzumachen. So kann es tatsächlich im Jahr 2020 zu einer neuen deutschen Einheitspartei, der Name wird aber nicht gerne gehört, kommen. Die Erwartung der Macher: „Wir können dann alle Fragen schnell und einmütig verabschieden. Lästige Diskussionen und krampfhaft gesuchte Alternativen halten uns nicht mehr auf. Unser Plan ist alternativlos!“
Eine nicht ernst gemeinte Kommentierung aus Rhade zur aktuellen Parteienkrise aber auch von uns Heisfelder Sozis dankbar angeommen!!

Andreas Kunstreich-Deutsch
Bertolt Brecht
| Besucher: | 1162722 |
| Heute: | 45 |
| Online: | 1 |
SPD-Stammtisch
Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.
SPD.Löppt.
Walken mit SPD.Löppt.– Die Walkinggruppe „SPD.Löppt.“ startet am 06. September um 11 Uhr in Loga beim Vereinsheim Frisia Loga, Auf den Truben 16. Wir freuen uns auf alle, die mitkommen möchten und Lust auf Walking für etwas mehr als fünf Kilometer haben – so schnell, dass alle mithalten können. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag um 11 Uhr.
findet am 08.09.2026, um 19:30 Uhr
in Günters Hütte, im Lütjeweg statt.
Tel.: 0491 – 61160
Fax.: 0491 – 5353
Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de
Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:
Mail: beate@stammwitz.info
Mail: beate@stammwitz.info
Telefon:+49 30 227 73923
Mail: anja.troff-schaffarzyk@bundestag.de