17.12.2013 in Allgemein

Unvergessen Willy Brandt geb.18.12. 1913

 
Willy Brandt am 01.Mai 1962 vor dem Reichstag

Willy Brandt wäre heute 100 Jahre alt geworden !!

 

Es wird heutzutage kaum eine Rede gehalten, in der nicht irgendwie Bezug auf Willy Brandt genommen wird. „Mehr Demokratie wagen“ , ein Satz wie in Stein gemeißelt und scheinbar so schwer mit Leben zu erfüllen. Die SPD hat es gewagt, wurde angefeindet und hat gewonnen.

Ohne Willy Brandt, wäre ich nicht in die SPD eingetreten, auch ein Satz, der quer durch die Partei geht. Willy wählen, es herrschte zu der Zeit Aufbruchstimmung und wir damals Jungen, wir wollten Ihn als Kanzler.

Ein junger Mann unehelich, kann unter der Naziherrschaft nicht leben, flieht nach Dänemark. Er nimmt einen anderen Namen an, Willy Brandt. Bis zum Ende des Krieges lebt er in Norwegen, er will nach Kriegsende wieder nach Deutschland und helfen einen demokratischen Staat aufzubauen. Als Nachfolger von Ernst Reuter, einem legendären SPD Bürgermeister von Berlin, wird er der Regierende und im Laufe der Zeit einer der beliebtesten. Am 13.August 1961 wird quer durch Berlin die Mauer gebaut. Berlin im Ausnahmezustand, er und John F. Kennedy schaffen es, dass nichts unüberlegtes passiert und werden in dieser Zeit unsere Idole. Am 01.Mai 1962, war ich mit der Gewerkschaftsjugend in Berlin und habe ihn dort das erste Mal, als Redner erlebt, unvergesslich. Genauso wie die ersten Kanzlerkandidaturen. Adenauer und die Union gießen Kübel weise Dreck über Ihn und verletzen ihn sosehr, dass er nicht wieder für dieses Amt kandidieren wollte. Glücklicherweise kam es anders und er wurde der erste SPD Kanzler. Seine Ostpolitik, die Politik der kleinen Schritte, die Passierscheinregelung, der Ost West Vertrag, der Grundlagenvertrag und alle anderen Verträge und Abkommen führten zu einem normaleren Umgang mit den Staaten hinter dem damaligen Eisernen Vorhang. Auch für die spätere Wiedervereinigung wurde hier die Saat gelegt.

Wer erinnert sich nicht an den Kniefall von Warschau und er erobert damit die Herzen!!

Willy Brandt wurde mit dem Friedensnobelpreis für seine Ostpolitik ausgezeichnet. Im Deutschen Bundestag verkündet der Bundestagspräsident, Kai Uwe von Hassel, diese auch für Deutschland großartige Nachricht und bis auf die Unionsfraktion, erheben sich die Abgeordneten und zollen Willy Brandt den wohl verdienten Ablaus.

Nach seiner Kanzlerschaft wurde er Vorsitzende der Internationalen Sozialisten. Er verhalf in Portugal und Spanien mit seiner Unterstützung den Sozialisten den Sprung in die Regierung und der Demokratie. Nicht zu vergessen seine Arbeit in der

Nord -Süd – Komission. Aus deren Bericht auch heute immer wieder zitiert wird. Doch gab es nicht genug „Mutige“, um diese Vorschläge umzusetzen.

Was bleibt?

Ein großartiger, charismatischer Mensch und Politiker wird nicht in Vergessenheit geraten, solange wir einen seiner Kernsätze nicht nur, nicht vergessen, sondern ihn mit Leben erfüllen.

Dann werden wir seinem Andenken gerecht.

 

            Mehr Demokratie wagen!!

 

Helmut Burghardt

06.12.2013 in Allgemein

Nelson Mandela gestorben.

 

Wer Hass verspürt, der kann nicht frei sein! 

Eines der größten Vorbilder unserer Zeit, ist im Alter von 95 Jahren gestorben.                                 

NELSON MANDELA

Ein Mensch, dessen Name immer mit Freiheit und Bescheidenheit in Verbindung gebracht wird.    

                                Südafrika und die Welt trauert!  

Ich bin nicht mit dem Hunger nach Freiheit geboren worden. Ich bin frei geboren worden – frei auf jede Weise, die ich kennen konnte. Frei auf die Felder nahe der Hütte meiner Mutter zu laufen, frei, in dem klaren Fluss zu schwimmen, der durch mein Dorf floss, frei, Mealies unter den Sternen zu rösten und auf dem breiten Rücken langsam dahin trottender Büffel zu reiten. (...) Erst als ich begriff, dass die Freiheit meiner Kindheit nur eine Illusion war, dass man mich bereits meiner Freiheit beraubt hatte, begann ich Hunger nach ihr zu haben.” (Mandela in seiner Autobiographie „Der Lage Weg zur Freiheit”)

21.11.2013 in Allgemein

Das ist für Heisfelde-Nüttermoor eine Sensation!!!

 


Nicht nur die USA und Frankreich,



sondern auch Heisfelde hat einen



P r ä s i d e n t en.  !!!!!

05.11.2013 in Allgemein

"Reichskristallnacht" 09.auf den 10.11. 1938 auch in Leer

 

1933 bis 1938

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahre 1933 hatten die Juden in Ostfriesland unter Repressionen staatlicher Organe zu leiden. Zunächst wurden sie registriert und die Gestapo überprüfte bei einigen die politische Gesinnung. Auch Vereine, Organisationen und Veranstaltungen standen mit Beginn der nationalsozialistischen Diktatur unter Beobachtung. Am 28. März 1933 erließ Anton Bleeker, der Standartenführer für Ostfriesland, ein Schächtverbot für alle ostfriesischen Schlachthöfe und ordnete die Verbrennung der Schächtmesser an.

Dies führte zu einem ersten größeren Zwischenfall am 31. März 1933, als die Synagoge von bewaffneten SA-Männern umstellt wurde. Die SA erzwang die Herausgabe der Schächtmesser, um sie anschließend auf dem Marktplatz zu verbrennen. War der Antisemitismus bis 1933 eine unbedeutende Randerscheinung in Ostfriesland geblieben, wurde er nun von der Mehrheit getragen. Die Boykottaufrufe der Nationalsozialisten verfehlten ihr Ziel nicht. Auf dem Viehmarkt in Leer, dem größten Markt dieser Art, war jetzt ein Teil für Juden abgezäunt. Dadurch verschlechterte sich die ökonomische Lage der Inhaber. Einer nach dem anderen musste aufgegeben und wurde somit auf kaltem Wege "arisiert".

Die Novemberpogrome von 1938

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kam es auch in Leer zu den von der Reichsleitung der Nationalsozialisten befohlenen Ausschreitungen gegen die Juden, die später als "Reichskristallnacht" oder Novemberpogrome 1938 bezeichnet wurden. Erich Drescher, Bürgermeister der Stadt Leer, wurde von der Gauleitung Oldenburg zu Hause angerufen und in groben Zügen über die geplanten Aktionen informiert. Zusammen mit seinem Neffen, der zufällig zu Besuch weilte, wurde er von seinem Fahrer Heino Frank zum Rathaus gebracht, wo er mit dem Standartenführer Friedrich Meyer eine Unterredung führte, die der Abstimmung der Aufgabenbereiche diente. Beide wurden in dieser Nacht wahrscheinlich unabhängig voneinander über die Vorgänge informiert. [1].

Meyer begab sich nach dem Gespräch nach Weener, um hier den Befehl an den Führer der SA, Sturmbannführer Lahmeyer, weiterzugeben. Währenddessen sammelte sich die SA auf dem Uferplatz im Leeraner Hafen und marschierte weiter zum Lyzeum an der Gaswerkstraße, dem heutigen Teletta-Groß-Gymnasium. Dort wurden die Männer in verschiedene Trupps zum Anzünden der Synagoge und zur „Aufholung“ der Juden eingeteilt. Die Synagoge in der Heisfelder Straße wurde mithilfe von Benzin in Brand gesetzt. Ebenso sollte die Wohnung des Kantors und Vorsängers Joseph Wolffs “ausgeräuchert” werden (“Wir wollen den Wolf in seiner Schlucht ausräuchern” wurde von einem beteiligten SA-Mann in dieser Nacht vernommen). Die anwesende Leeraner Feuerwehr beschränkte ihre Tätigkeit unter den Augen Erich Dreschers anweisungsgemäß auf den Schutz der Nachbarhäuser (”Hier wird nicht gelöscht, das Ding muß weg!” soll Drescher auf den Gefahrenhinweis der Feuerwehr entgegengebracht haben). Fast sämtliche Juden aus der Stadt und dem Landkreis Leer wurden im städtischen Viehhof in Nesse zusammengetrieben und misshandelt. Im Laufe des Vormittags wurden die Frauen, Kinder und nicht arbeitsfähige Männer entlassen, sodass noch 56 Männer, zusammen mit etwa 200 anderen jüdischen Ostfriesen, nach Oldenburg überführt wurden. Dort wurden sie in einer Kaserne zusammengetrieben. Ca. 1.000 jüdische Ostfriesen, Oldenburger und Bremer wurden anschließend in einem Zug in das Konzentrationslager Sachsenhausen nördlich von Berlin deportiert, wo sie bis Dezember 1938 oder Anfang 1939 in den Lagern inhaftiert blieben. Nach und nach wurden sie wieder freigelassen.

Aus Wikipedia. Bild Stadt Leer

SPD-Ortsverein Heisfelde-Nüttermoor

Vorsitzender: 

Andreas Kunstreich-Deutsch                                                                           

Spruch des Monats

„Wer die Wahrheit nicht weiß,
der ist bloß ein Dummkopf.
Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt,
der ist ein Verbrecher.“ 

Bertolt Brecht

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SPD-Stammtisch

Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.



Walken mit der SPD

SPD.Löppt.

Walken mit SPD.Löppt.– Die Walkinggruppe „SPD.Löppt.“ startet am 06. September um 11 Uhr in Loga beim Vereinsheim Frisia Loga, Auf den Truben 16. Wir freuen uns auf alle, die mitkommen möchten und Lust auf Walking für etwas mehr als fünf Kilometer haben – so schnell, dass alle mithalten können. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag um 11 Uhr.





Die nächste OV-Sitzung

findet am 08.09.2026, um 19:30 Uhr

in Günters Hütte, im Lütjeweg statt. 



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