Allgemein
19.04.2022 in Allgemein
Die Welt ist dabei, aus den Fugen zu geraten. Nicht an nur wenigen Stellen, sondern auf allen Kontinenten. Die lebensbedrohenden Ursachen sind menschengemacht. Trotz frühzeitiger Warnungen, umzusteuern. Vor 50 Jahren erschien das Buch „Grenzen des Wachstums“. Es wurde ein Bestseller. Hinter dem Autor standen viele Wissenschaftler, im „Club of Rome“ zusammengeschlossen. Sie untersuchten den Zusammenhang von Bevölkerungswachstum, zur Neige gehender Ressourcen und dem Weltklima. Ihre Kernaussage: Machen wir so weiter wie bisher, wird unsere Erde kollabieren. Und wir mit ihr. 1972, also vor 50 Jahren zählten wir 3,8 Mrd. Menschen. Heute sind es knapp 8 Milliarden. Die fossilen Rohstoffe sind knapper geworden, das Wasser schmutziger, die Temperaturen ansteigend, der Boden trockener, die Wetterkatastrophen, zunehmend, das Nahrungsangebot abnehmend. Das führt zu immer mehr und brutaleren Verteilungskämpfen zwischen den Staaten. So wie vor 50 Jahren in Modellen berechnet und vorhergesagt. Parallel beginnen demokratische Strukturen zu zerbröseln. Auch vor unserer europäischen Haustür. Parteien werden kaum noch nach Inhalten, sondern überwiegend nach Personen bewertet. Trotz einem Informationsüberangebot, reichen vielen nur noch Überschriften in sogenannten sozialen Medien. Fake-News inbegriffen. Die gedruckten Zeitungen, insbesondere die Lokalausgaben, sterben aus. Die Kirchen sind mit sich selbst beschäftigt und verlieren Zuspruch. Wer bietet Trost und Orientierung? Wer ist verantwortlich für unsere Welt? Wer muss sich dem Schwächeren zuwenden? Wer kann als Vorbild gelten? Wer räumt den Zweifel, der uns ständig begleitet, aus? Viele Fragen, die auch Bob Dylan in seinem Welthit (Auszug) stellt:
Wie große Berge von Geld gibt man aus
Für Bomben, Raketen und Tod?
Wie große Worte macht heut mancher Mann
Und lindert damit keine Not
Wie großes Unheil muss erst noch geschehen
Damit sich die Menschheit besinnt?
Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind
Die Antwort weiß ganz allein der Wind
Auch wir Heisfelder-Sozis sind zwischen Optimissmus und Pessimismus hin und gerissen!!
01.04.2022 in Allgemein
Der russische Angriffskriegsorgt vor allem für Schrecken und Leid in der Ukraine. Es
gibt zahlreiche Todesopfer, Millionen fliehen vor dem Krieg oder harren unter größter Not und Angst aus.Wir können und dürfen nicht in den Krieg eingreifen. Aber wir können helfen. Die Landesregierung organisiert die Aufnahme und Versorgung der Flüchtlinge. Vor Ort leisten die Kommunen
und Ehrenamtliche Großes, um die Menschen aufzunehmen. Darum ist auch völlig richtig, dass wir die Sporthalle der Berufsschulen in Leer den Flüchtlingen zur Verfügung stellen, damit sie erst einmal Ruhe finden, versorgt und betreut werden. Wir müssen noch etwas tun -die Energieversorgung sicherstellen.
Der schnelle Bau von Terminals für Flüssiggastanker ist ein Schritt. Viel wichtiger ist es aber, die erneuerbaren Energien auszubauen. Der Angriffskrieg Putins wird auch dem Letzten die Augen geöffnet haben, dass wir in dieser
Frage keine Zeit mehr verlieren dürfen.
29.03.2022 in Allgemein

1. Frage:
Etwas mehr als 100 Tage bis du jetzt schon in Berlin. Hast du dich schon zurecht gefunden mit allem was da so anliegt?
Die 100 Tage sind wie im Flug vergangen. Es ist gerade in der ersten Zeit natürlich sehr spannend, weil ich erst im Übergangsbüro gewesen bin und seit kurzer Zeit mein eigenes Büro im Paul-Löbe-Haus bezogen habe. Dann müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht werden, sowohl im Berlin als auch im Wahlkreisbüro. Das habe ich schnell geschafft und alle Büros sind arbeitsfähig, in Berlin, in Leer und in Meppen.
In der ersten Zeit sind es viele Eindrücke, die verarbeitet werden müssen, aber nach und nach findet man sich zurecht (ich verlaufe mich auch nicht mehr).
Ich arbeite im Verkehrsausschuss, bin dort Berichterstatterin für den ländlichen Raum und für den Bereich Luftverkehr (Luftverkehrskonzept, Flugsicherung, Flughäfen, zivile Drohnen) und bin stellvertretend im Gesundheitsausschuss.
Mittlerweile habe ich meine erste Rede im Deutschen Bundestag gehalten und habe jetzt das Gefühl, so richtig angekommen zu sein.
Meinen ersten Einsatz als Schriftführerin habe ich ebenfalls gehabt, das ist noch mal ein ganz anderer Blick auf das Plenum. Man sitzt ganz vorne neben der Präsidentin oder dem Präsidenten, sieht die organisatorische Abläufe und unterstützt bei der Sitzungsleitung.
Es gab viele tolle Momente: die Wahl von Olaf Scholz zum Bundeskanzler, Bärbel Bas wurde zur Bundestagspräsidentin gewählt und Frank- Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten.
2. Frage:
Die Zeiten sind ja nicht rosig, fühlen sich die Abgeordneten noch mehr unter Druck, als wenn sie es mit der Corona-Krise nicht schon wären?
Natürlich hat die Corona-Krise unsere Arbeit vom ersten Tag mit geprägt. Alle Veranstaltungen und Sitzungen finden selbstverständlich unter den geltenden Corona-Bestimmungen statt. Dann erhalte ich eine Flut von Mails zum Thema Impfen/Impfpflicht, die nicht immer sehr sachlich sind.
Aber der Angriffskrieg Putins auf die Ukraine überlagert natürlich momentan alles. Es sind viele Sanktionen gegen Russland und viele Hilfe für die Ukraine auf den Weg gebracht worden. Die Situation der Flüchtlinge bekomme ich hier in Berlin hautnah mit, gerade am Hauptbahnhof und auch bei uns im Wahlkreis kommen die hilfesuchenden Menschen an und die Hilfe muss organisiert werden.
3.Frage:
Welche Möglichkeiten hast du um etwas für unsere Region anzuschieben?
Ich habe in meiner Ausschussarbeit die Möglichkeit Themen einzubringen und als Berichterstatterin kann ich Schwerpunkte setzen. Natürlich kann ich auch in der Fraktion diese Themen einbringen, mit den anderen Ausschüssen sprechen und nicht zuletzt direkt mit den Ministerien. Es geht vor allem darum, Kontakte herzustellen, die richtigen Gesprächspartner zu finden und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Wie wäre es wenn du monatlich einen Bericht aus Berlin uns zukommen lassen könntest? So könnten wir über unsere Homepage reichlich Mitglieder und Leser informieren. Du kannst uns auch sonst welche Infos zukommen lassen, Bürgersprechstunde usw.
Es ist geplant, dass wir einen Newsletter erstellen, der in regelmäßigen Abständen rauskommt und es wird auch Bürgersprechstunden geben. Die Infos bekommt ihr natürlich!
26.03.2022 in Allgemein

Gesine, Helmut, Heike, Günter, Hilmer, Stefan und Beate waren das Team am Stand, Silke und Ralf, Heike und Helmut spendeten Teig!!
Ohne Frieden ist alles nichts !!
Eigener Bericht Stefan Störmer.Fotos privat
03.03.2022 in Allgemein
Leider sind die schlimmsten Befürchtungen eingetreten.Mitten in Europa, nur zwei Flugstunden von Berlin entfernt,herrscht Krieg. Es ist ein skrupelloser Angriffskrieg Putins auf die Ukraine - zugleich ein
Angriff auf unser Völkerrecht und die europäische Friedensordnung.
EU und NATO müssen die angekündigten Sanktionen hart und schnell umsetzen.Ich bin sicher: Sie werden wirken. Meine Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine, bei den Opfern, bei den Frauen und Kindern, die nicht wissen, was mit ihren Männern und Söhnen wird - so viel menschliches Leid, Zerstörung und Angst. Wir Niedersachsen haben schon immer und auch zuletzt in der Corona-Pandemie gezeigt, dass wir zusammenhalten Jetzt ist unsere Solidarität mit der ukrainischen
Bevölkerung gefragt:Jeder von uns kann seine Solidarität durch Spenden zeigen.

Andreas Kunstreich-Deutsch
Bertolt Brecht
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SPD-Stammtisch
Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.
SPD.Löppt.
Die Walkinggruppe der SPD „SPD.Löppt.“ ist wieder unterwegs. Am 30. August um 11 Uhr geht es los auf dem Parkplatz am Hallenbad Plytje. Wir freuen uns auf alle, die Lust auf Walking für etwas mehr als fünf Kilometer haben – so schnell, dass alle mithalten können. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag um 11 Uhr.
findet am 08.09.2026, um 19:30 Uhr
in Günters Hütte, im Lütjeweg statt.
Tel.: 0491 – 61160
Fax.: 0491 – 5353
Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de
Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:
Mail: beate@stammwitz.info
Mail: beate@stammwitz.info
Telefon:+49 30 227 73923
Mail: anja.troff-schaffarzyk@bundestag.de