Bundespolitik
20.10.2020 in Bundespolitik
Moin, hier möchte ich mal eine Lanze für unseren Gesundheitsexperten, Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach brechen. Er hat sich trotz aller Anfeindungen nicht von seiner Linie, der Fakten abbringen lassen. Viele hielten ihn für jemanden der Panik verbreiten würde. Mit seinen Vorhersagen hätte er sicher auch lieber nicht recht behalten. Ein Politiker, der einer der glaubwürdigsten ist, gut das er in unserer Partei ist!! H.Burghardt
11.10.2020 in Bundespolitik
Wenn Wunsch und Wirklichkeit nicht zusammenfinden
Der Höhenflug machte selbst die Betroffenen nervös. Plötzlich so geliebt zu werden, dass eine Umfragemehrheit in Deutschland die Grünen sogar ganz vorne sah. Das machte einerseits stolz, andererseits verhieß es Verantwortung. Verantwortung, den vollmundigen Forderungen jetzt mit praktischer Politik begegnen zu müssen. Nirgendwo kann der Widerspruch der Grünen besser beobachtet und beschrieben werden, als derzeit in Hessen und Baden-Württemberg. Dort regieren schwarz-grün, bzw. grün-schwarz. Der Verkehrsminister in Hessen heißt Tarek Al-Wazir und gehört Bündnis90/Die Grünen an. An einem Autobahnstück wird deutlich, dass Theorie und Praxis nicht immer zusammen passen. Während auf Bundesebene die grüne Doppelspitze den Stopp weiterer Autobahnen fordert, wird in Hessen für den Weiterbau der A49 aktuell ein Waldstück gerodet. Während die grüne Bundespartei KFZ mit Verbrennungsmotoren von der Straße holen will, fordert Winfried Kretschmann, seines Zeichens grüner Ministerpräsident in BW, staatliche Subventionen für „seine“ Automobilindustrie. Die Umweltbewegung ist irritiert und macht mobil. Gegen die Grünen. Am Horizont droht jetzt sogar eine neue dunkelgrüne Bewegung, die zur Partei mutieren könnte. Konkurrenz für den Noch-Umfrageliebling. Die Realos wirken ratlos. Schadenfreude ist fehl am Platz. Aber die selbstgerechten Grünen, die keine Gelegenheit auslassen, die politische Konkurrenz überheblich vorzuführen, und hier besonders den Sozialdemokraten schaden, müssen den Widerspruch in den sie durch Regierungsbeteiligung geraten, selbst lösen.
Sonntagsgedanken aus Rhade http://spd-rhade.de
Veröffentlicht am 11.10.2020
Veröffentlicht am 11.10.2020
08.10.2020 in Bundespolitik
Olaf Scholz und Hubertus Heil machen mehr als einen guten Job
Sie sind unaufgeregt, aber nicht langweilig. Sie erklären politische Zusammenhänge verständlich, beherrschen aber auch das nötige Fachwissen. Die Rede ist von Olaf Scholz und Hubertus Heil. Beide ragen im Kabinett Merkel heraus. Beide werden seit Monaten gefordert wie kaum ein anderer Politiker. Es ist eine Binsenweisheit, dass besonders Krisensituationen zeigen, wer sein Handwerk versteht und Charakter beweist. Olaf Scholz (Finanzen) hat erkannt, dass die schwarze Null ihre Schuldigkeit getan hat und jetzt Milliardeninvestitionen nötig sind, um aus dem Wirtschaftsabschwung herauszukommen. Hubertus Heil (Arbeit und Soziales), nach außen die Ruhe selbst, arbeitet beharrlich an einem Gesellschaftskonzept, das die Gleichwertigkeit von Arbeit gegenüber dem Kapital herausstellt und durch kluge Gesetze absichert. „Stolz auf Heil und Scholz“, so könnte dieser Bericht auch überschrieben sein. Und das gilt nicht nur für Sozialdemokraten. Andreas Scheuer (CSU), auch ein Bundesminister, ist das absolut passende negative Gegenbeispiel zu den beiden Sozialdemokraten.
Ein Rhader Zwischenruf in Richtung Berlin und zur SPD
02.10.2020 in Bundespolitik
Liebe Genossinen und Genossen,
seit 30 Jahren sind wir ein Land, gehören zusammen. Die friedliche Revolution, die das bewirkt hat, ist eine „Sternstunde der Demokratie“ in Deutschland. Der Jahrestag der Deutschen Einheit ist deshalb ein guter Anlass für Freude und Dankbarkeit — aber auch für einen klaren Blick darauf, was wir gemeinsam noch besser machen können. Zweifellos haben wir viel erreicht. Auch die harten wirtschaftlichen und kulturellen Brüche der Wende gehören zu unserer Geschichte — aber sie sind auch Teil unserer gemeinsamen Geschichte? Aufbruch und Unsicherheit, Entwicklung und Enttäuschung: Die Menschen im Osten haben in besonderer Weise einen massiven Wandel in kurzer Zeit persönlich bewältigen müssen.
Jede und jeder hat ein eigenes, persönliches Bild von der Teilung, der Wende, der Einheit. Viele haben in den vergangenen Tagen ihre persönlichen Erinnerungen mit uns geteilt. Vielen Dank dafür!
Einige von Euch konnten politischer Verfolgung entgehen, andere konnten ihre Familien wieder frei besuchen. Es gab auch Enttäuschungen und das Gefühl von Zurücksetzung. Aber wir sind neugierig aufeinander zugegangen und haben bei allen Eigenheiten vor allem die Gemeinsamkeiten entdeckt. Wir alle wollen weiter zusammenwachsen und die Demokratie in unserem Land verteidigen. Wir selbst haben es so erlebt:
„In der Kindheit hatte ich viel Besuch von einer älteren Verwandten aus den ostdeutschen Bundesländern: aus Chemnitz — Karl-Marx-Stadt hieß es damals noch. Was sie uns erzählt hatte, das schien wie aus einem sehr, sehr fernen Land, obwohl sie ja Deutsch gesprochen hat und das, wenn man so wollte, gleich in der Nachbarschaft war.
Zum Jahreswechsel ‘89-90 war ich dann am Brandenburger Tor und habe dort Silvester gefeiert. Da war schon eine sehr starke Stimmung: Wir gehören jetzt zusammen. Und wie schön ist es, dass jetzt endlich die Mauer weg ist und wir endlich ein Volk werden sein können.“
Norbert Walter-Borjans, (C) Thomas Trutschel/Photothek
„Am Abend des Mauerfalls saßen wir zu Hause vor dem Fernseher und meine Tochter, die war drei, hat dann aus ihren Kinderaugen heraus beobachtet, was da passierte: Dass Menschen auf eine große Mauer kletterten, dass da Löcher in die Mauer gehauen wurden. Als ob man irgendwie die Freiheit auf eine kindliche Art kennengelernt hat.
Wenn ich mir jetzt überlege, was ich für die Zukunft haben möchte, finde ich diesen Blick aus Kinderaugen. Und die Vorstellung, dass man einfach all diese auch gedanklichen Gräben überwindet. Dass wir gar nicht mehr Nachdenken müssen darüber, ist das jetzt eher im Osten oder Westen Deutschlands.“
Du kannst Dir die Einheitsgeschichten von uns und auch anderen noch einmal im Video anschauen. https://neuigkeiten.spd.de/go/2/442P4NHN-4406DJ8D-441YGTFP-PKDTLH.html
Der 30. Jahrestag ist für uns aber nicht nur ein Tag für Erinnerungen, sondern vor allem auch für den Blick nach vorn. Wir wollen die Deutsche Einheit weiter voranbringen. Für die Politik heißt das: die Stärken im Osten weiterentwickeln — aber auch Leerstellen auffüllen und Ungleichheiten abbauen. Dafür wollen wir für Ostdeutschland ein „Zukunftsprogramm“ für die kommenden 20 Jahre auflegen. Drei Bausteine stehen im Mittelpunkt:
Innovation: Nachhaltige Investitionen sollen Ostdeutschland nach vorne bringen und Zukunftsjobs sichern. Vor allem der ländliche Raum soll deutlich attraktiver werden.
Gerechtigkeit: Wir wollen die soziale Demokratie, insbesondere den Sozialstaat, stark machen. Dazu gehören zum Beispiel das neue Bürgergeld, Schutz für Wohnung und Erspartes, ein deutlich höherer Mindestlohn — und vieles mehr.
Zusammenhalt: Wir wollen gleichwertige Lebensverhältnisse fördern, in Ost und West, in der Stadt und auf dem Land — die Schere zwischen ärmeren und reicheren Regionen schließen.
Die DDR gab es 40 Jahre. Die Deutsche Einheit ist nun 30 Jahre alt. Wir wollen sie weiter vertiefen und unsere Geschichten zu einer gemeinsamen Geschichte zusammenfügen. Wir gehören zusammen und wir halten zusammen!
Herzliche Grüße
Saskia Esken Norbert WalterBorjahn
02.10.2020 in Bundespolitik
Fridays for Future macht mobil
Die Zukunft der sogenannten etablierten Parteien hängt davon ab, ob sie junge Menschen für sich und ihr Programm begeistern und gewinnen können. Die SPD ist die älteste deutsche Partei. Sie kann stolz auf das verweisen, was sie in über 150 Jahren für die Menschen getan hat. Sie hat aber ein aktuelles Problem. Junge Menschen machen einen Bogen um sie. Obwohl sich Willy Brandt mit dem Slogan, „der Himmel über der Ruhr muss wieder blau sein“ als Visionär und erster Grüner geoutet hat, folgte ihm die SPD in Sachen Umweltschutz zu spät. Die Folge: Eine neue Partei machte sich auf, Farbe und Programm in Übereinstimmung zu bringen. Der Zulauf von jungen, kritischen Wählerinnen und Wählern nahm ihren Anfang. Heute ist der Begriff KLIMASCHUTZ ganz oben auf der Agenda der meisten Parteien angekommen. Er ist für unseren Globus überlebenswichtig. Greta Thunberg ist das Gesicht einer ganzen Schülergeneration. Sie hat es mit ihrem Schulstreik geschafft, eine weltweite Bewegung dynamisch in Gang zu setzen. Die SPD ist gut beraten, nicht nur symbolisch Sympathie zu zeigen, sondern ihre Umweltpolitik so nachhaltig auszurichten, dass junge Menschen auch bei den Sozialdemokraten eine politische Heimat finden. Für das Klima auf unserer Erde steht die Uhr auf 5 vor 12. So wie für die SPD.
Der Freitagsappell aus Rhade in Richtung Jugend und SPD http://spd-rhade.de

Andreas Kunstreich-Deutsch
Bertolt Brecht
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SPD-Stammtisch
Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.
SPD.Löppt.
Die Walkinggruppe der SPD „SPD.Löppt.“ ist wieder unterwegs. Am 30. August um 11 Uhr geht es los auf dem Parkplatz am Hallenbad Plytje. Wir freuen uns auf alle, die Lust auf Walking für etwas mehr als fünf Kilometer haben – so schnell, dass alle mithalten können. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag um 11 Uhr.
findet am 08.09.2026, um 19:30 Uhr
in Günters Hütte, im Lütjeweg statt.
Tel.: 0491 – 61160
Fax.: 0491 – 5353
Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de
Mitglieder des OV-Heisfelde-Nüttermoor:
Mail: beate@stammwitz.info
Mail: beate@stammwitz.info
Telefon:+49 30 227 73923
Mail: anja.troff-schaffarzyk@bundestag.de