Was mit dem Masterplan für die Ems begann, verlegen des Firmensitzes nach Luxemburg, fristlose Entlassung des Betriebsratvorsitzenden und der Unterschriften Aktion weitergeführt wurde, wirft doch ein, für mich als Gewerkschaftler und Sozi, komisches Bild auf den Betrieb an der Ems. Eines sollten alle Arbeitnehmer wissen, niemand ist so gut organisiert wie die Unternehmer. Die Gewerkschaften sind die einzigen Lobbyisten der Arbeitnehmer. Wenn die Arbeiter in einem Betrieb sich uneinig sind oder aber gegeneinander ausgespielt werden, um vor den Karren der Unternehmer gespannt zu werden, haben die Unternehmen leichtes Spiel, um tun zu lassen was sie wollen. Ich war immer der Überzeugung, das solche Klassenkampfzeiten vorbei sind. Wenn sich ein Unternehmen einen Rechtsanwalt zulegt, der damit wirbt jeden Betriebsrat aus dem Unternehmen zu bekommen, sollten bei allen Mitarbeitern die Alarmglocken läuten. Eine große Firma aus Aurich hat auch ähnliche Dinge im Angebot.
Die Unternehmen sollten auch Eintritt von ihren Mitarbeitern nehmen, damit davon der Arbeitsplatz gesichert werden kann??!! Die Mitglieder des Betriebsrates bestimmt der Arbeitgeber gleich mit, so ist alles für das Unternehmen zu seiner Zufriedenheit gelöst.
Vor 2 Tagen haben wir auf Glyphosat aufmerksam gemacht. Heute Topmeldung auf allen Kanälen
Unsere Position ist klar: Nein!
Trotz des jüngsten Berichts, der eine Krebsgefahr durch das weltweit meistgenutzte, umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat verneint, bleibt die SPD bei ihrer ablehnenden Haltung. Denn die Risikobewertungen sind widersprüchlich.
Immer mehr Menschen sorgen sich um die gesundheitliche Unbedenklichkeit unserer Lebensmittel. Die Debatte über Glyphosat verunsichert viele Menschen. Die eingesetzte Menge des Herbizids ist in der Landwirtschaft in den letzten Jahren immer weiter angestiegen – trotz Bedenken aus Wissenschaft und Bevölkerung. Die SPD nimmt diese Sorgen ernst.
Die Gemeinsamkeiten scheinen aufgebraucht. Die nächste Bundestagswahl (2017) rückt näher. Die Parteien suchen nach unverwechselbarem Profil. Die SPD macht da keine Ausnahme. Obwohl auf vielen Feldern in der Regierung erfolgreich, bleiben die Umfragewerte niedrig. Jetzt wollen die Sozialdemokraten "klarere Kante" zeigen, um sich von der Union abzusetzen. Ausgerechnet ein Unkrautmittel, dessen Zulassungsverlängerung in dieser Woche auf der Tagesordnung der EU steht, birgt gewaltigen Sprengstoff in sich. Bleibt die SPD nämlich bei ihrem NEIN, wird die Union heftig düpiert, die dafür ist. Die Folge wäre ein Koalitionskrach und eine deutsche Enthaltung in Brüssel. Nun aber zum Glyphosat, so der Name des weltweit am meisten eingesetzten Spritzmittels gegen Unkraut. "Krebserregend" sagen die einen, "unbedenklich" die anderen. Seit Jahren tobt darüber ein Gutachterstreit. Boshaft darf man sagen: "Wess' Brot ich ess', dess' Lied ich sing'". Ein Milliardengeschäft steht auf der Kippe. Und nun schlägt sich die SPD auf die Seite der Umweltschützer. Gut so. Leider sehr spät. Aber besser als nie. Die SPD zeigt Profil.
„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.“
Bertolt Brecht
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SPD-Stammtisch
Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.
Walken mit der SPD
SPD.Löppt.
Die Walkinggruppe der SPD „SPD.Löppt.“ ist wieder unterwegs. Am 30. August um 11 Uhr geht es los auf dem Parkplatz am Hallenbad Plytje. Wir freuen uns auf alle, die Lust auf Walking für etwas mehr als fünf Kilometer haben – so schnell, dass alle mithalten können. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag um 11 Uhr.