24.10.2013 in Bundespolitik

12 Arbeitsgruppen erarbeiten den Koalitionsvertrag !

 
  MITGLIEDERBRIEF  
 

 

Liebe Beate,

heute haben wir die Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU aufgenommen. In dieser ersten Sitzung haben wir uns vor allem auf die Struktur geeinigt: In zwölf Arbeitsgruppen und vier Unterarbeitsgruppen werden wir in den kommenden Wochen verhandeln, ob gemeinsam eine fortschrittliche Politik möglich ist. Entscheidend bleiben für uns die Ziele in unserem Regierungsprogramm. Im Mittelpunkt stehen dabei die zehn Themen, die der Parteikonvent am vergangenen Sonntag festgelegt hat.

Und das sind die Arbeitsgruppen mit ihren Arbeitsgruppen-Leiterinnen und -Leitern:

(1) Auswärtiges, Verteidigung, Entwicklungszusammenarbeit
Frank-Walter Steinmeier / Thomas de Maizère (CDU)

(2) Finanzen, Haushalt, Finanzbeziehungen Bund-Länder (Kommunen)
Olaf Scholz / Wolfgang Schäuble (CDU)
Unterarbeitsgruppe: Bankenregulierung, Europa, Euro
Martin Schulz / Herbert Reul (CDU)

(3) Wirtschaft
Hubertus Heil / Ilse Aigner (CSU)

(4) Energie
Hannelore Kraft / Peter Altmeier (CDU)

(5) Arbeit und Soziales
Andrea Nahles / Ursula von der Leyen (CDU)

(6) Familie, Frauen und Gleichstellungspolitik
Manuela Schwesig / Annette Widmann-Mauz (CDU)

(7) Gesundheit und Pflege
Karl Lauterbach / Jens Spahn (CDU)

(8) Verkehr, Bauen und Infrastruktur
Florian Pronold / Peter Ramsauer (CSU)

(9) Wissenschaft, Bildung und Forschung
Doris Ahnen / Johanna Wanka (CDU)

(10) Inneres und Justiz
Thomas Oppermann / Hans-Peter Friedrich (CSU)
Unterarbeitsgruppe: Integration und Migration
Aydan Özoguz / Maria Böhmer (CDU)

(11) Umwelt und Landwirtschaft
Ute Vogt / Katherina Reiche (CDU)
Unterarbeitsgruppe: Verbraucherschutz
Ulrich Kelber / Mechthild Heil (CDU)

(12) Kultur und Medien
Klaus Wowereit / Michael Kretschmer (CDU)
Unterarbeitsgruppe: Digitale Agenda
Brigitte Zypries / Dorothee Bär (CSU)

Daneben bearbeitet eine große Runde mit insgesamt 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmernübergeordnete Themen. Sie trifft sich ein bis zwei Mal in der Woche, das nächste Mal wieder am 30. Oktober im Willy-Brandt-Haus zum Gesamtkomplex „Europa".

Über den Stand der Verhandlung werden wir unter anderem auf unseren Regionalkonferenzen diskutieren. Einzelheiten dazu - Termine und Veranstaltungsorte - teilen wir Dir in Kürze mit.

Und am Ende entscheiden alle Mitglieder, ob der Koalitionsvertrag unseren Ansprüchen an eine fortschrittliche Politik und für mehr Gerechtigkeit standhält.

Wir halten Dich auf dem Laufenden.

Herzliche Grüße senden Dir

Sigmar Gabriel und Andrea Nahles

 

21.10.2013 in Bundespolitik

Sackgasse oder Chance ?

 
  MITGLIEDERBRIEF  
 

 

Liebe Beate,

der SPD-Parteikonvent hat heute mit großer Mehrheit beschlossen, Koalitionsverhandlungen mit der Union aufzunehmen. In der Abstimmung stimmten von 229 Delegierten 31 mit „Nein", zwei enthielten sich. Das bedeutet eine Zustimmung von rund 85 Prozent. Jetzt folgt der nächsten Schritt: Wir wollen in förmlichen Verhandlungen feststellen, ob politische Fortschritte in einer Regierung mit CDU und CSU möglich sind.

Doch machen wir uns nichts vor: Das werden harte Verhandlungen. Denn unsere Aufgabe besteht nicht darin, unter allen Umständen in eine Regierung zu gehen. Unser Auftrag ist, Bewegung, Fortschritt und mehr Gerechtigkeit für das Land zu verwirklichen. Konkrete Verbesserungen für Arbeit und Leben von vielen Millionen Menschen in Deutschland.

Wie das geht, steht in unserem Regierungsprogramm. Das ist auch für uns der Maßstab. Dabei werden wir für unsere Ziele hart kämpfen. Klar ist: Nicht alles werden wir durchsetzen können, Koalitionsverhandlungen erfordern immer auch Kompromisse. Was für uns aber unverzichtbar sein wird in einem möglichen Koalitionsvertrag, hat der Konvent der Verhandlungsdelegation als Auftrag mitgegeben: der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro, die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren, Verbesserungen bei der Pflege, die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Reform des Staatsbürgerschaftsrechts, mehr Geld für die Kommunen, für Infrastruktur und Bildung, die Spekulantensteuer, Impulse für mehr Wachstum und Arbeitsplätze in Europa, eine erfolgreiche Energiewende.

Fest steht für uns: Das alles muss auch verlässlich und solide finanziert werden – und zwar ohne neue Schulden. Aber auch ohne soziale Kürzungen an anderer Stelle. Den kompletten Beschluss findest Du hier im geschützten Mitgliederbereich und auf SPD.de >>

Ob wir diesem Anspruch in einem Koalitionsvertrag gerecht werden, müssen am Ende der Verhandlungen die Mitglieder entscheiden. Sie haben das letzte und das entscheidende Wort darüber, ob eine Regierungsbeteiligung der SPD Sinn macht oder nicht. Diese Befragung aller Mitglieder haben wir heute im Parteivorstand beschlossen. Das Mitgliedervotum findet in Form einer Briefwahl statt. Das genaue Verfahren werden wir Euch in den nächsten Tagen erläutern.

Von nun an geht es darum, konkrete Verbesserungen für viele Millionen Menschen durchzusetzen. Und wir haben zugleich die Chance, in dem jetzt folgenden Prozess neue Standards zu setzen für innerparteiliche Demokratie: das verbindliche Mitgliedervotum zum Koalitionsvertrag.

Das bedeutet: Auf Deine Stimme kommt es an!

Mit herzlichen Grüßen

Sigmar Gabriel und Andrea Nahles

 

20.10.2013 in Bundespolitik

Sind die Würfel für die GroKo schon gefallen?

 


SPD-Parteikonvent stimmt mehrheitlich für die Aufnahme von



Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU.



Wer SPD gewählt hat, bekommt jetzt Frau Merkel.



Von einem Politikwechsel ist keine Rede mehr.!

18.10.2013 in Bundespolitik

Aus dem Niedersachsenforum

 

Remmer Schröder  am 27. September 2013 Generelle AnalysenKoalitionsfragen

Ich bin weder für noch gegen eine Koalition.

Ich bin dafür, dass möglichst viele unserer Vorstellungen und Ziele umgesetzt werden.

Ob das in einer Koalition oder als Oppositionspartei eher zu verwirklichen ist?
Das haben unsere Abgeordneten zu entscheiden. Dafür haben wir sie ja gewählt.

Eine Mitgliederbefragung halte ich immer dann für sinnvoll und zweckmäßig, wenn es um gravierende organisatorische Änderungen der Partei oder um die Besetzung von Spitzenpositionen der SPD geht. Dies haben wir ja auch in Niedersachsen in der Vergangenheit schon beispielhaft vorgemacht.

Mulmig wird es mir aber bei einer Mitgliederbefragung zum Thema Koalition ja oder nein. Wenn ja mit welche(m)n Partner(n)?
Dies halte ich sogar für anmaßend. Unsere Abgeordneten sind ja von der Bevölkerung gewählt wurden. Nicht nur von Genossinnen und Genossen.

Wenn man in einer Koalition die eigenen politischen Ziele weitgehend festklopfen und durchsetzen kann, dann gibt es eigentlich keine andere politische Alternative.
Sollten wir in einer Koalition unsere Ziele aber nicht weitgehend durchsetzen können, dann sollte man die Finger davon lassen und als Opposition eine Merkel-Regierung verstärkt durch den Bundesrat kontrollieren. 

Jens Kanthak um 9:23 am 27. September 2013

Lieber Remmer,
“unsere Abgeordneten” sind nicht von der Bevölkerung gewählt worden ! Das gilt höchstens für 3-5% der Abgeordneten die gerade noch/gerade nicht mehr gewählt worden sind. Alle andere sind von der Partei auf ihren Platz/Listenplatz gesetzt worden. Zu über 90% wird die “Partei” und nicht “der Abgeordnete” gewählt. Deshalb halte ich eine Meinungsbildung innerhalb der Partzei für mehr als legitim und geboten. Denn es handelt sich bei dieser Koalitionsbildung um eine wirkliche sehr grundsätzliche Entscheidung der SPD, bei der jeder “mitgenommen” werden muss, um die weitere Stärke der Partei zu sichern.

Jürgen Dietze um 9:42 am 27. September 2013

Hallo lieber Remmer, nach dem, was Markus Söder gesagt hat, wird die SPD keine oder nur sehr, sehr wenige ihrer “Forderungen” umsetzen können, denn sie hat ja – nach Sichtweise der CDU – “nur” einige Prozente hinzugewonnen, während A. Merkel die große Siegerin ist. Dass 1/3 der Wähler bei dieser Wahl nicht mitgemacht haben, diejenigen, die zur Wahl gegangen sind, jedoch eine leichte Mehrheit (!) für rot-rot-grün geschaffen haben, vergisst die CDU – aus machtpolitischen Gründen. Hier wird ständig mit dem “Sieg” operiert, das Ganze jedoch nicht mehr gesehen.

Jürgen Dietze um 10:38 am 27. September 2013

Noch ein Satz, lieber Remmer: Ich bin gegen eine geballte Macht der Gr. Koalition, die dann nicht mehr von der Opposition (17 %) und auch nicht mehr vom BR kontrolliert werden könnte. Nein, diese Koalition wäre undemokratisch. Und: In dieser (Neben-) Rolle einer Regierung Merkel (!) wird die SPD endgültig zerschlissen werden, 2017 dann vielleicht noch 15-16 % erreichen (wie jetzt schon in einigen bayerischen Wahlbezirken oder in Ostdeutschland). SPD adé, das bedeutet Gr. Koalition.


Benjamin Apsel um 16:13 am 27. September 2013

Zum Mitgliederentscheid: Aber gerade hierfür erscheint er mir sinnvoll, so überprüfen, ob die SPD wirklich der Auffassung, dass in einem solchen unsere Inhalte Berücksichtigung gefunden haben. Ich finde nicht, dass diese Frage einige wenige beantworten sollten.

18.10.2013 in Bundespolitik

Der Kovent entscheidet

 

Dritte Sondierungsrunde: Empfehlung für Koalitionsverhandlungen!

Bundespolitik


Ein ernster Parteivorsitzender tritt vor die Presse. Sigmar Gabriel weiß, dass die Basis der SPD skeptisch ist

Wir glauben, eine gemeinsame Basis mit der Union erkannt zu haben

Die SPD- Parteispitze hat sich darauf verständigt, dem SPD- Parteikonvent am Sonntag die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen zu empfehlen. Das gab der SPD- Parteivorsitzende Sigmar Gabriel nach der dritten Sondierungsrunde bekannt. „Wir sind noch nicht so weit, dass wir konkrete Verhandlungsergebnisse hätten aber wir glauben, dass wir eine gemeinsame Basis mit der Union finden können“, so Gabriel am Donnerstag.

Die Sondierungsgruppe der SPD habe einstimmig verabredet, dass ein Eintritt in Koalitionsverhandlungen Sinn mache, so der Parteivorsitzende weiter. Am kommenden Sonntag werde man deshalb dem SPD Parteikonvent einen Vorschlag machen, wie die Verhandlungen aus Sicht der Sondierungsgruppe zu gestalten seien und welche zentralen Verhandlungsgegenstände bei den Koalitionsverhandlungen eine Rolle spielen sollten.

„Die Union kennt die Positionen der SPD. Nun, nach der dritten Sondierungsrunde haben wir den Eindruck, dass in allen strittigen Fragen Ergebnisse erzielt werden können, die dem Land und den Menschen in Deutschland dienen und die für beide Seiten auch eine vertretbare Koalitionsvereinbarung ergeben werden“, erklärte Gabriel.

Mindestlohn und Zuwanderung: Zentrale Themen
Über konkrete punkte, habe man allerdings noch nicht verhandelt, so der Parteivorsitzende: „Die Union weiß, dass ein gesetzlicher, flächendeckender Mindestlohn – genauso wie andere Themen am Arbeitsmarkt – zentrale Aufgaben sind, ohne die eine gemeinsame Koalition aus Sicht der SPD, wenig Sinn machen würde!“

Auch das Thema „moderne Zuwanderergesellschaft“ sei eines der Themen, über das man habe beraten können. „Dort gehen wir davon aus, dass wir zu vernünftigen Lösungen kommen können“, stellte Gabriel abschließend fest.

Die Verhandlungen könnten nach Angaben des Parteivorsitzenden am kommenden Mittwoch beginnen, wenn die Parteigremien den Gesprächen zustimmen.
www.spd.de von Christine Kroke

 

SPD-Ortsverein Heisfelde-Nüttermoor

Vorsitzender: 

Andreas Kunstreich-Deutsch                                                                           

Spruch des Monats

„Wer die Wahrheit nicht weiß,
der ist bloß ein Dummkopf.
Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt,
der ist ein Verbrecher.“ 

Bertolt Brecht

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SPD-Stammtisch

Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.



Walken mit der SPD

SPD.Löppt.

Walken mit SPD.Löppt.– Die Walkinggruppe „SPD.Löppt.“ startet am 06. September um 11 Uhr in Loga beim Vereinsheim Frisia Loga, Auf den Truben 16. Wir freuen uns auf alle, die mitkommen möchten und Lust auf Walking für etwas mehr als fünf Kilometer haben – so schnell, dass alle mithalten können. Die Gruppe trifft sich jeden Sonntag um 11 Uhr.





Die nächste OV-Sitzung

findet am 08.09.2026, um 19:30 Uhr

in Günters Hütte, im Lütjeweg statt. 



SPD Kreisverband

Vorsitzende:

Anja Troff-Schaffarzyk

Tel.:  0491 – 61160
Fax.: 0491 – 5353

Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de

SPD Kreistagsfraktion

 

Fraktionsvorsitzender: 

Helmut Geuken

Mail: hedogeu@web.de

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SPD Kreistagsfraktion

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Mail: beate@stammwitz.info

SPD Stadtratsfraktion

Fraktionsvorsitz:

Heinz-Dieter Schmidt

Mail: hds52@web.de

Mitglieder des SPD-OV Heisfelde-Nüttermoor:

Beate Stammwitz

Mail: beate@stammwitz.info

Landkreis Leer Landrat

Matthias Groote - SPD  

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Im Europaparlament

Für Sie für Europa

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Der direkte Kontakt zu:

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Mitglied im Deutschen Bundestag

Anja Troff-Schaffarzyk

Telefon:+49 30 227 73923
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buero@nico-bloem.de