26.08.2015 in Bundespolitik

Fakten zur Flüchtlingspolitik

 

Wahrheiten gegen Vorurteile     

August 2015

          Foto: Faktencheck Flüchtlingspolitik

Unsicherheiten entfachen Misstrauen und Ängste. Viele Menschen sind angesichts von Hunderttausenden Flüchtlingen und Asylbewerbern, die nach Deutschland kommen, verunsichert. Schluss mit Vorurteilen über Flüchtlinge! Fakten schaffen da klare Sicht.

  • Vorurteil: „Deutschland ist zu klein für noch mehr Zuwanderung“
    Fakt ist: Deutschland braucht dringend Zuwanderung – besonders Fachkräfte werden gesucht. Viele Flüchtlinge, die bei uns Asyl beantragen, sind gut ausgebildet und zum Teil hoch qualifiziert. Wir wissen, dass viele bleiben werden. Deshalb hat die SPD dafür gesorgt, dass sie so früh wie möglich Deutsch lernen. Die Menschen müssen schnell und gut integriert werden. Wir wollen nicht, dass sich die Fehler der 90er Jahre wiederholen.
     
  • Vorurteil: „Asylbewerber bekommen mehr als Hartz-IV-Empfänger“
    Fakt ist: Das ist falsch. In den ersten 15 Monaten bekommen sie vor allem Sachleistungen und ein Taschengeld – damit deutlich weniger als Hartz-IV-Empfänger. Anschließend erhalten sie das gleiche Existenzminimum. Das Bundesverfassungsgericht hat 2012 klar geurteilt: Weniger als das ist mit der Menschenwürde nicht vereinbar. Allerdings haben Asylsuchende keinerlei Ansprüche auf Fördermaßnahmen wie etwa Hartz-IV-Empfänger.
     

26.08.2015 in Bundespolitik

Null Toleranz gegenüber Hass und Gewalt

 

Ausländerfeindlichkeit


 August 2015 - Jochen Wiemken

         Polizisten sichern in Heidenau eine Asylunterkunft vor Übergriffen von rechtsradikalen Gegnern dpa
Heidenau: Polizisten sichern Flüchtlinge gegen Angriffe von alten und neuen Nazis (Foto: dpa)

SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi fordert ein hartes Vorgehen gegen alte und neue Nazis, die vor Flüchtlingsheimen Hass und Hetze verbreiten und Menschen mit Gewalt und Terror bedrohen. Während Angela Merkel schweigt, macht Vizekanzler Sigmar Gabriel bei einem Besuch der angegriffenen Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau klar: „Wir werden diesen Typen keinen Millimeter Raum geben!“

Deutschland im Sommer 2015: Menschen, die aus den Krisenherden dieser Welt fliehen und bei uns Schutz suchen, treffen auf eine große Welle der Solidarität und Unterstützung. Überall im Land engagieren sich viele Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich, um die Flüchtlinge bei den ersten Schritten in ihrer neuen Umgebung zu begleiten und zu integrieren.

Deutschland ist ein weltoffenes, tolerantes und hilfsbereites Land. Und dennoch gibt es auch dunkle, genauer gesagt braune Flecken: Im ersten Halbjahr gab es mehr Übergriffe auf Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte als im gesamten letzten Jahr. Mehr als zwei Drittel davon sind rechtsextremistisch motiviert.

 

 

Humanitäre Verantwortung

„Die ethische Reife Deutschlands und Europas wird sich im Umgang mit den Flüchtlingsströmen beweisen. Das zeigt nicht zuletzt das Beispiel Heidenau“, sagte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi am Montag in Berlin. Fahimi forderte ein konsequentes und hartes Vorgehen der Sicherheitsorgane gegen Fremdenfeindlichkeit. „Die Stärke unseres Rechtsstaats muss hier zur Wirkung kommen – auch und gerade im Umgang mit den rechtsradikalen Demonstranten.“

25.08.2015 in Bundespolitik

Sigmar Gabriel im ARD-Sommerinterview

 

23. August 2015

„Flüchtlingspolitik dramatisch ändern“

            Sigmar Gabriel beim ARD-Sommerinterview im August 2015 in Berlin
Will einen Neustart in der EU-Flüchtlingspolitik: SPD-Chef Gabriel beim ARD-Sommerinterview in Berlin (Foto: Thomas Köhler/photothek.net)

SPD-Chef Sigmar Gabriel fordert einen Neuanfang in der europäischen Flüchtlingspolitik. Die weiter wachsende Zahl von Flüchtlingen sei die „größte Herausforderung seit der Wiedervereinigung“, betonte der Vizekanzler im ARD-Sommerinterview am Sonntag.

„Wir werden unsere Flüchtlingspolitik dramatisch ändern müssen“, sagte Gabriel am Sonntag beim Sommerinterview des „Bericht aus Berlin“. „Die schiere Zahl, die jetzt kommt, wird uns dazu zwingen, viel mehr zu tun.“

15.08.2015 in Bundespolitik

Bessere Pflege kommt

 
Die SPD regiert. Das Land kommt voran.

 August 2015 - Jan Almstedt

 

            Vorschaubild
            Foto:FAZ

Mehr Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Mit dem Kabinettsbeschluss zum 2. Pflegestärkungsgesetz wird es zusätzliche Unterstützung für rund 500.000 Menschen geben. Dafür hatte die SPD im Koalitionsvertrag gesorgt.

Mit dem Pflegestärkungsgesetz, das nun in der zweiten Stufe umgesetzt wird, werden viele Menschen mehr Leistungen bekommen. Wichtigste Änderung: Ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff. Das heißt, die bisherigen drei Pflegestufen werden durch fünf Pflegegrade ersetzt. Damit wird der individuelle Bedarf bei Pflegebedürftigen sehr viel genauer ermittelt.

Und: An Demenz erkrankte Menschen etwa bekommen nun erstmals auch Unterstützung. Mit dem Pflegegrad 1 können sie beispielsweise ihr Wohnumfeld entsprechend anpassen: einen Treppenlift einbauen, mögliche Stolperschwellen absenken oder Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen.

11.08.2015 in Bundespolitik

Skurrile Diskussion in der SPD

 

Vorschaubild

 

 

Kann die SPD Kanzler?

 

„Die SPD sollte auf einen eigenen Kanzlerkandidaten bei der nächsten Wahl (2017) verzichten“, so Torsten Albig, SPD- Ministerpräsident in Schleswig- Holstein vor einigen Wochen. Angesprochen auf die nach wie vor schlechten SPD- Umfragewerte, hat er, mehr augenzwinkernd als ernst gemeint, diese Äußerung gegenüber der Presse getan. Den daraufhin entstandenen Dominoeffekt hätte er natürlich vorhersehen müssen. Die CDU reagierte sofort mit der Meldung, dass Angela Merkel „wahrscheinlich“ für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stünde. Sigmar Gabriel musste dem Eindruck widersprechen, dass die SPD bereits aufgegeben habe. Nun hat er eine Diskussion zur Unzeit am Hut. Forderungen der Basis nach Urwahl des nächsten SPD- Kanzlerkandidaten tun ein Übriges dazu. Der langjährige Beobachter von außen wundert sich immer wieder, wie eigentlich erfahrene Profipolitiker durch unüberlegte Stellungnahmen die eigene Partei in die Defensive zwingen. Sie sollten als Lerneffekt mal einige Zeit ehrenamtlich an der Basis für ihre Partei arbeiten.

Ein kleiner Kommentar aus Rhade.  Schön das wir Selbstbedienung machen dürfen! Danke!!

SPD-Ortsverein Heisfelde-Nüttermoor

                                                              

Spruch des Monats

„Wer die Wahrheit nicht weiß,
der ist bloß ein Dummkopf.
Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt,
der ist ein Verbrecher.“ 

Bertolt Brecht

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SPD-Stammtisch

Jeden 1. Donnerstag im Monat lädt die SPD in der Stadt Leer zu ihrem Stammtisch in der Gaststätte "De Pütt", Ulrichstraße 37, ein. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Stammtisch ist wie immer offen für alle und alles.



Walken mit der SPD

SPD.Löppt.

Bei gutem Wetter treffen wir uns sonntags um 11.00 Uhr vorm Vereinsheim Frisia Loga, Auf den Truben 16. Wir gehen etwa eine Stunde. Wir freuen uns auf alle, die Lust auf Walking für etwas mehr als fünf Kilometer haben - so schnell, das alle mithalten können. Neue Gesichter (auch ohne Parteibuch) sind herzlich willkommen.




Die nächste OV-Sitzung: 

findet am 10.11.2026, um 19:30 Uhr

in Günters Hütte, im Lütjeweg statt. 


 

 

SPD Kreisverband

Vorsitzende:

Anja Troff-Schaffarzyk

Tel.:  0491 – 61160
Fax.: 0491 – 5353

Per Email: anja.troff-schaffarzyk.wk@bundestag.de

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Landkreis Leer Landrat

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